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Elf Tage und ein Jahr
Verfasser: Marianne Nolde (1)
Verlag: Pinguletta (13)
VÖ: 5. März 2022
Genre: Biografie (1889)
Seiten: 270 (Kindle Edition), 232 (Taschenbuch-Version)
Themen: Abschied (120), Mütter (949), Sterben (226), Töchter (706), Tod (1247)
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BUCHVORSTELLUNG - WERBUNG FÜR DAS BUCH:
Ein hoffnungsvoller Abschied - Über das Sterben meiner Mutter
Eine Heilungsgeschichte von Marianne Nolde


Josefine ist 91 Jahre alt. Eine Frau, die auf ein erfülltes Leben zurückblickt, mit ihrem Mann, ihrer einzigen Tochter und im Kreise ihrer großen Familie. Eine Frau, die ihr Leben lang getragen wurde von ihrem festen Glauben. Eine Frau, die ihren Platz in der Verwandtschaft, ihrer Gemeinde und zuletzt im Altenheim hatte und die wusste, was sie wollte. Als Josefine die zunehmende Pflegebedürftigkeit gründlich leid ist, beschließt sie eines Tages, was sie jetzt am allermeisten will: sterben.

Ihre Tochter Marianne weiß das, sie akzeptiert den Wunsch ihrer Mutter. Und als sich medizinisch tatsächlich nichts mehr für sie tun lässt, begleitet sie intensiv und führt Buch. So entsteht ein Tagebuch der letzten elf Tage, in denen sie die Mutter liebe- und respektvoll betreut und die verschiedenen Phasen dieses Abschieds genau beschreibt. Es geht um letzte Wünsche, gute Gefühle auch am Sterbebett, viele positive Erfahrungen und noch die eine oder andere Überraschung. Und es gibt zudem viel Wissenswertes rund um die Themen Palliativpflege, Bestattung und Trauerarbeit.

Marianne Nolde lernt und profitiert noch viel in diesen letzten Tagen und dem darauffolgenden Jahr. Sie reflektiert über das Leben ihrer Mutter, ihre eigene Vergangenheit - und vor allem über ihre Beziehung zueinander. In erster Linie aber stellt sie fest: Sterben muss nicht immer schlimm, traurig und schrecklich sein. Sie empfiehlt, den Tod bewusster und intensiver wahrzunehmen. Denn: Sterben gehört zum Leben dazu. Und ein jeder kann dabei noch jede Menge Erkenntnisse dazugewinnen und heilsame Erfahrungen machen.

Entstanden ist ein Ratgeber, changierend zwischen Biografie und Sachbuch, mit persönlichen Geständnissen und sachdienlichen Hinweisen, gut zu lesen und informativ für alle, die sich für das Thema interessieren, selbst betroffen sind oder einfach gerne gut gerüstet sein wollen. Die studierte Psychologin hat den Mut, für Humor auch am Sterbebett zu plädieren und positive Gefühle neben aller Trauer zuzulassen.

Es ist ein hoffnungsvolles, ein tröstliches Buch - selbst wenn der Sterbeprozess nicht bei jedem so positiv und ruhig ablaufen kann wie bei Marianne Nolde und ihrer Mutter. Es ist eine Heilungsgeschichte - denn es berichtet von der sukzessiven Entspannung der Mutter-Tochter-Beziehung, die im Laufe des langen, gemeinsamen Lebens ab und zu etwas gelitten hatte. Und es ist ein nützliches Buch, denn es zeigt, was alles möglich ist - und gibt Tipps, wie jeder für die Seinen und für sich selbst Vorbereitungen treffen kann.

Marianne Nolde schreibt seit Langem über Menschen und ihre nicht immer ganz einfachen Beziehungen: Nach ihrem Psychologiestudium verfasste sie jahrzehntelang als Gerichtspsychologin Gutachten mit Schwerpunkt Familienrecht. 2020 erschien ihr erstes Sachbuch unter dem Titel „Eltern bleiben nach der Trennung“ beim Droemer Knaur Verlag. Das Vermeiden von Rosenkriegen ist ihr ein Herzensanliegen, hatte sie selbst doch bei ihrer Arbeit reichlich davon erlebt und durch ihre eigene Scheidung mit Kindern Erfahrungen gesammelt, wie Trennung schonender für alle Beteiligten gelingen kann. 1955 geboren und aufgewachsen im Ruhrgebiet lebt sie heute im angrenzenden Münsterland; der Traum vom Landleben ließ sie mit ihrem zweiten Mann dorthin auswandern. „Elf Tage und ein Jahr“ ist ihre erste Veröffentlichung beim pinguletta Verlag.

Der pinguletta Verlag ist ein junges Medienhaus aus Keltern bei Pforzheim, 2015 gegründet von der Unternehmerin Silke Boger. Unter dem Motto „BUCHstaben sind unsere Leidenschaft“ verlegt sie packende Regionalkrimis, fundierte Ratgeber sowie Literatur, die zum Schmökern und Wegträumen einlädt. Neben ihrem eigenen Kurzgeschichten-Band „Mädchenklo“, der ‚Forstau’-Trilogie „Wintertöchter“ von Mignon Kleinbek, dem Seelen-Roadtrip „Frag nach Mario“ von Gerd Schäfer und dem historischen Roman „Die Spuren der Kriegskinder: Sei tapfer im Leben!“ hat sie bereits Krimis von Claudia Konrad und Mara Winter, ein Sachbuch von Jens Jüttner sowie einen Jugend-Fantasy-Roman von Christopher Tefert herausgegeben. Mit Marianne Nolde begrüßt der Verlag nun die nächste Autorin in der pinguletta-Familie; „Elf Tage und ein Jahr“ ist somit das zweite Sachbuch im Verlagsprogramm.

Das Team von Leserkanone.de bedankt sich beim pinguletta Verlag für die Einsendung dieser Buchvorstellung! Mehr zu Marianne Nolde gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Instagram.
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