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Fallen Agents - Clive
Verfasser: Amanda Frost (27)
Verlag: Eigenverlag (23330)
VÖ: 24. März 2022
Genre: Romantische Literatur (27525)
Seiten: 282
Themen: Agenten (1235), Auftrag (1248), Jugendliebe (401), Premierminister (20), Wiedersehen (1819)
Charts: Einstieg am 28. März 2022
Höchste Platzierung (3) am 29. März 2022
Zuletzt dabei am 10. April 2022
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Erklärung der Bewertungssysteme
Fallen Agents – die gefährlichsten Spione dieser Welt. Nichts kann sie stoppen – außer vielleicht die wahre Liebe.

Als Geheimagenten gerieten sie auf die falsche Bahn, doch das Schicksal gab ihnen eine zweite Chance. Seitdem führen sie ein zurückgezogenes Dasein. Kommen sie jedoch zum Einsatz, geht es um Leben oder Tod.

Plötzlich seiner Jugendliebe gegenüberzustehen, während man den britischen Premierminister beschützen soll, ist bei Clive Finleys erstem Auftrag für die Fallen Agents alles andere als hilfreich. Vor allem, da er sich nicht gerade einvernehmlich von Amber Stuart getrennt hat.
Als er zudem herausfindet, dass die rothaarige Schönheit ebenfalls in Gefahr schwebt, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
Kann er diesen Kampf gewinnen oder wird das Böse am Ende dominieren?

Das Buch ist in sich abgeschlossen!

282 Taschenbuchseiten
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (5)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amanda Frost für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amanda Frost gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Als ich ein paar Abende später in einer düsteren Halle im Londoner Süden aus dem Boxring steige, hat sich einmal mehr Euphorie in meinem Kopf breitgemacht. Ungeachtet der Tatsache, dass ich mir eine Platzwunde an der rechten Schläfe zugezogen habe und mir Blut übers Gesicht rinnt, bin ich mit dem Ausgang des Kampfes zufrieden.
     Manchmal erscheint es mir nahezu unwirklich, dass ein einziger Abend, eine Sekunde der Unaufmerksamkeit mein komplettes Dasein verändern konnte. Früher genoss ich ein Leben auf der Überholspur, wollte die Welt zum Guten wenden. Mein Dad war viele Jahre als Palastwache bei der Queen tätig und ermöglichte mir ein Studium an der Royal Military Academy in Sandhurst. Ich strebte eine Offizierslaufbahn bei der Army oder Navy an, durch einen Bekannten erfuhr ich jedoch von einer freien Stelle beim MI5, bewarb mich dort und wurde auf Anhieb angenommen, woraufhin sich mir eine aufregende Karriere als Geheimagent eröffnete.
     Das war der Plan, in der Realität kam es leider anders.
     Doch ich kann die Geschehnisse nicht rückgängig machen, auch wenn ich mir das in den letzten Jahren noch so oft gewünscht habe.
     Wie gewonnen, so zerronnen, ist das Einzige, was mir im Nachhinein dazu einfällt.
     Aber ein Gutes hat meine Vergangenheit: Die Militärakademie sowie der Geheimdienst ließen mir umfassende Kampfausbildungen zukommen, daher fällt es mir heute leicht, meine Gegner im Ring zu besiegen. Aufgrund dessen konnte ich mir im Lauf der letzten Jahre in der Londoner Unterwelt einen gewissen Ruf erschaffen und kassiere erstklassige Preisgelder, sobald ich zu einem Kampf antrete.
     Ich bahne mir meinen Weg durch die mir zujubelnden Zuschauer und schüttle ein paar Hände. Der eine oder andere schlägt mir bewundernd auf die Schulter, was mir runtergeht wie Öl.
     Inzwischen habe ich mich an die Atmosphäre dieses Milieus gewöhnt. Es riecht nach Schweiß, billigem Alkohol und viel zu aufdringlichem Parfum. Die Menschen hier sind oft arm, einfach gestrickt und ihre Ausdrucksweise ist derb. Doch sie sind ehrlich und sehen in mir einen Helden, der ich leider mitnichten bin und auch niemals sein werde.
     Ich betrete einen spärlich beleuchteten Nebenraum, um mich ein wenig frisch zu machen und anzukleiden, da ich grundsätzlich mit freiem Oberkörper boxe. Erst dadurch kommt das Tattoo auf meinem Brustkorb so richtig zur Geltung.
     Als ich hinter mir ein Geräusch vernehme, fahre ich herum und stehe einem blonden, schätzungsweise 40-jährigen Typen in Jeans und schwarzer Lederjacke gegenüber. Ich bin es zwar gewohnt, dass sich mir hin und wieder Groupies an den Hals werfen, Männer verfolgen mich jedoch eher selten.
     „Mr. Finley“, spricht mein unverhoffter Besucher mich an. „Könnten Sie ein paar Minuten Ihrer Zeit für mich erübrigen?“
     Ich greife nach einem feuchten Tuch, um mir das Blut vom Gesicht zu wischen, und mustere den Kerl genauer. Mit seinem gepflegten Oxfordenglisch und der Wortwahl passt er so gar nicht in die Londoner Gosse. „Kommt darauf an, was Sie von mir wollen.“
     Dass er meinen richtigen Namen kennt, verwundert mich, denn ich kämpfe für gewöhnlich unter dem Pseudonym Amber Dragon, passend zu dem Drachen mit den bernsteinfarbenen Augen, den ich mir vor einiger Zeit auf die Brust tätowieren ließ. Als Erinnerung an die Frau, die ich niemals vergessen werde. Meine Amber liebte Drachen nämlich über alles.
     Er kommt einen Schritt näher. „Ich beobachte Sie jetzt seit Monaten und bin von Ihrer Körperbeherrschung, kämpferischen Leistung und Intelligenz zutiefst beeindruckt, daher würde ich Ihnen gerne ein Angebot unterbreiten.“
     Provozierend ziehe ich die Augenbrauen hoch. „Intelligenz? Wieso denken Sie, Sie könnten mich dahin gehend einschätzen?“
     „Ausnahmslos jeder Ihrer Kämpfe erinnert an ein Schachspiel. Sie legen sich Ihre Gegner zurecht und planen Ihre Züge bereits im Vorfeld. Das alles hat meine Neugier entfacht, also habe ich ein wenig über Sie recherchiert.“
     „Ah, verstehe.“ Ich ziehe ein Shirt aus einer Sporttasche und werfe es mir über. „War es denn interessant?“
     „Ausgesprochen. Ich weiß, ein Schicksalsschlag hat Ihre Karriere zerstört, sonst hätten Sie es beim MI5 zweifelsohne weit gebracht. Daher würden wir Ihnen gerne eine zweite Chance geben. Wir gehen nämlich davon aus, dass Sie nach wie vor daran interessiert sind, die Welt ein wenig sicherer und gerechter zu machen.“
     „Wir?“
     „Ja, ich gehöre einer weltweit agierenden Organisation an. Ein sehr reicher Mann hat sie einst gegründet. Ein Philanthrop, der die Meinung vertritt, Militär und Geheimdienste würden zu bürokratisch, schwerfällig und langsam agieren. Mehr möchte ich dazu für den Moment nicht preisgeben. Details kann er Ihnen selbst offenbaren, falls Sie Interesse daran hegen sollten.“
     Verdutzt mustere ich den Kerl und frage mich, ob seine Worte ernst gemeint sein könnten oder ob mich hier jemand auf den Arm nimmt. „Sie wollen also, dass ich für Sie die Welt rette?“ Der Sarkasmus in meiner Stimme ist unüberhörbar.
     Er lässt sich davon jedoch nicht irritieren, sondern nickt. „Das bringt es in etwa auf den Punkt.“
     Ich nähere mich ihm und bedenke ihn mit einem herausfordernden Blick. „Wie kommen Sie zu der Annahme, dass mich die Welt noch interessiert? Meine Zukunft wurde von zwei reichen Idioten zerstört. Einem Millionär, dem ich niemals gut genug für seine Tochter war. Und einem nachtblinden alten Mann, der nur aufgrund hoch bezahlter Anwälte immer noch hinter dem Steuer sitzt. Von der Presse, die über mich hergefallen ist wie ein Schwarm Barrakudas, ganz zu schweigen.“ Ich habe die Stimme erhoben, doch selbst das bringt den Kerl mir gegenüber nicht aus der Ruhe.
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