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Fallen Agents - Clive
Verfasser: Amanda Frost (27)
Verlag: Eigenverlag (23270)
VÖ: 24. März 2022
Genre: Romantische Literatur (27453)
Seiten: 282
Themen: Agenten (1231), Auftrag (1247), Jugendliebe (400), Premierminister (20), Wiedersehen (1816)
Charts: Einstieg am 28. März 2022
Höchste Platzierung (3) am 29. März 2022
Zuletzt dabei am 10. April 2022
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Erklärung der Bewertungssysteme
Fallen Agents – die gefährlichsten Spione dieser Welt. Nichts kann sie stoppen – außer vielleicht die wahre Liebe.

Als Geheimagenten gerieten sie auf die falsche Bahn, doch das Schicksal gab ihnen eine zweite Chance. Seitdem führen sie ein zurückgezogenes Dasein. Kommen sie jedoch zum Einsatz, geht es um Leben oder Tod.

Plötzlich seiner Jugendliebe gegenüberzustehen, während man den britischen Premierminister beschützen soll, ist bei Clive Finleys erstem Auftrag für die Fallen Agents alles andere als hilfreich. Vor allem, da er sich nicht gerade einvernehmlich von Amber Stuart getrennt hat.
Als er zudem herausfindet, dass die rothaarige Schönheit ebenfalls in Gefahr schwebt, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
Kann er diesen Kampf gewinnen oder wird das Böse am Ende dominieren?

Das Buch ist in sich abgeschlossen!

282 Taschenbuchseiten
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (5)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amanda Frost für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amanda Frost gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ich schalte die Warnblinkanlage an und lasse den BMW vorsichtig ausrollen, da ich befürchte, starkes Bremsen würde Nathan nicht bekommen.
     Ein erbärmliches Gurgeln erklingt vom Beifahrersitz.
     „Gleich, Nathan.“ Jetzt trete ich doch auf die Bremse.
     Die Schnapsdrossel an meiner Seite nestelt derweil mit fahrigen Fingern am Sicherheitsgurt herum, was leider zu keinem Erfolg führt.
     Ich nehme eine Hand vom Lenkrad, greife neben mich und bin imstande, den Gurt zu öffnen. Keine Sekunde später lehnt Nathan sich nach vorne, kippt dann in meine Richtung und übergibt sich mit gruseligen Würgegeräuschen auf meinen Schoß.
     „Herrgott, Nathan!“, stoße ich verärgert aus und versuche, ihn von mir wegzuschieben, damit er mich nicht weiterhin vollspucken kann.
     In diesem Augenblick blendet mich helles Scheinwerferlicht, das sich uns rasend schnell nähert.
     Geistesgegenwärtig reiße ich noch das Lenkrad herum, doch zu spät.
     Ein gewaltiger Aufprall erschüttert den Wagen und schleudert mich nach vorne in den Sicherheitsgurt. Metallisches Knirschen brennt sich in meine Trommelfelle, bevor mich ein stechender Schmerz durchfährt, da meine Beine eingeklemmt werden. Aus dem Augenwinkel erkenne ich, dass Nathan mit voller Wucht gegen die Windschutzscheibe geschleudert wird.
     Ich vernehme seinen barbarischen Schmerzensschrei, dann wird es mir schwarz vor Augen und die Umgebung löst sich in ihre Bestandteile auf.


Kapitel 2 - Heute

Clive


Der Motor meines Aston Martins heult auf, als ich ihn durch das menschenleere Park Royal Industriegebiet im Nordwesten Londons jage. Da es kurz zuvor geregnet hat, spiegeln sich die Lichter der Scheinwerfer in den Pfützen wider. Ein gefährlicher Schmierfilm bedeckt den Asphalt, was den Reiz des heutigen Wettbewerbs noch erhöht, denn die Sportwagen sind auf nasser Straße kaum beherrschbar.
     Die Polizei ist selbstverständlich darüber im Bilde, dass hier häufig illegale Autorennen stattfinden, doch solange niemand zu Schaden kommt, drücken die Beamten für gewöhnlich ein Auge zu. Und wenn nicht, würde das auch keine Rolle spielen. Schwierigkeiten mit den Gesetzeshütern belasten mich nicht mehr, denn ich bewege mich seit Jahren in einer Art Grauzone, wandle stets am Rande der Legalität und bin mittlerweile in jeglicher Hinsicht abgestumpft.
     Sollen sie mich doch einsperren!
     Ich habe nichts mehr zu verlieren, man hat mir bereits alles genommen, was mir lieb und wichtig war.
     Mein Blick richtet sich auf das Heck des Fahrzeugs vor mir. Im Moment ist nur noch Graham Smith in seinem grauen Jaguar schneller als ich, alle anderen Fahrer konnte ich schon hinter mir lassen. Der Sieg ist somit in greifbarer Nähe.
     Ich setze zum Überholen an, doch Smith zieht herüber und versperrt mir den Weg. Hart trete ich auf die Bremse, um einen Zusammenstoß zu verhindern.
     In der nächsten Spitzkehre werde ich ihn mir schnappen. Den stattlichen Gewinn von 20.000 Pfund will ich mir nämlich auf gar keinen Fall entgehen lassen. Da mir ein geregeltes Einkommen seit geraumer Zeit fehlt, bin ich auf derartige Gelder angewiesen.
     Bei dem verheerenden Unfall vor gut fünf Jahren, bei dem Nathan sein Leben verlor, hatte ich Glück im Unglück. Mit mehreren Knochenbrüchen wurde ich ins Krankenhaus eingeliefert, bleibende Schäden erlitt ich allerdings nicht. Auch wurde mir keinerlei Schuld an dem Crash zugesprochen. Ich hatte an dem schicksalhaften Abend keinen Tropfen Alkohol zu mir genommen. Darüber hinaus befand sich der SUV, der meinen Wagen gerammt hat, auf unserer Straßenseite.
     Im Geheimen weiß ich jedoch, wäre ich nicht einen Moment lang unaufmerksam gewesen, hätte ich diesen Zusammenstoß aller Voraussicht nach verhindern können. Außerdem hätte ich niemals zulassen dürfen, dass der Junge sich derart betrinkt, doch hinterher ist man immer schlauer.
     Leider konnte Nathans Vater nicht von meiner Unschuld überzeugt werden. Obwohl das Gericht mich freisprach, fuhr er harte Geschütze gegen mich auf und machte mich für den Tod seines geliebten Sohnes verantwortlich.
     Monatelang kursierte die Geschichte in der Presse, Reporter schnüffelten in meinem und Ambers Leben herum, bis der MI5 zu guter Letzt entschied, dass ich für einen Geheimdienst nicht länger tragbar wäre. Man bot mir einen niveaulosen Beamtenposten in der Verwaltung an, den ich nach wenigen Wochen hinschmiss, da er mich zu Tode langweilte. Akten sichten ist nun einmal nicht meine Welt, ich benötige Action.
     Danach trat ich einen Job bei einer Londoner Security-Firma an, bis ich herausfand, dass ich durch illegale Autorennen und Kämpfe wesentlich mehr Geld verdienen konnte. Mein Ruf war ohnehin ruiniert. Viel tiefer konnte ich nicht mehr sinken, denn leider hatte ich aufgrund der Ereignisse obendrein die Liebe meines Lebens verloren. Amber konnte nach dem Tod ihres Bruders meinen Anblick nämlich nicht mehr ertragen.
     Meine Gedanken kommen zum Stillstand, als sich unsere Wagen der Spitzkehre nähern, in der ich mir Smith schnappen will. Ich schalte einen Gang herunter, reiße das Steuer herum und lasse mich von den Fliehkräften nach außen tragen. Die Reifen meines Fahrzeugs quietschen bedrohlich, doch ich habe den Aston Martin im Griff. Der Geruch von verbranntem Gummi in Verbindung mit Benzin steigt mir in die Nase und facht die Adrenalinausschüttung meines Gehirns um ein Weiteres an.
     Mit einer schnellen Lenkbewegung schneide ich die Kurve an, trete das Gaspedal bis zum Anschlag durch und ziehe schlingernd an Smith vorbei. Er setzt zwar noch ein paarmal zum Überholen an, ich bremse ihn jedoch jedes Mal mühelos aus.
     Grinsend überquere ich kurz darauf als Erster die Ziellinie. In solchen Augenblicken ist mein aus den Fugen geratenes Leben für kurze Zeit wieder perfekt.
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