Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
47.210 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »magdalena56«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Krummhörn-Cops 6 - Ostfriesischer Hass
Verfasser: Andreas Kriminalinski (6)
Verlag: Klarant (841)
VÖ: 16. März 2022
Genre: Kriminalroman (9815)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 148 (Kindle-Version)
Themen: Hass (382), Mord (7505), Oldenburg (29), Ostfriesland (753), Turniere (105)
Reihe: Krummhörn-Cops (6)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
2,00 (80%)
1
0%
2
100%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 1 Stimme
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Mord mit der Boßelkugel! Ostfriesland gegen Oldenburg. Der traditionelle Boßelwettkampf bedeutet Prestige pur. Zudem winkt dem Sieger die Teilnahme an einem überregionalen Turnier, bei dem es eine stattliche Geldsumme zu gewinnen gibt. Doch so weit soll es gar nicht kommen. Am Morgen des Wettkampftages wird Johann Hagena, der Kapitän der ostfriesischen Mannschaft, der als ihr bester Werfer Garant für den Sieg ist, in Pewsum erschlagen aufgefunden. Die Tatwaffe ist eine blutverschmierte Boßelkugel. Und die Brutalität der Tat lässt darauf schließen, dass sich lange aufgestauter Hass entladen hat. Neben der Leiche finden die Krummhörn-Cops auf dem Teppichboden einen mit Blut geschriebenen Großbuchstaben, ein F. Die rechte Hand des Opfers ist blutverschmiert. Hat Johann Hagena noch einen Hinweis auf seinen Mörder gegeben? Allerdings scheint dieses Indiz den Ermittlern auch nicht entscheidend weiterzuhelfen, denn ausgerechnet eines haben gleich mehrere Tatverdächtige gemeinsam: einen Namen mit F ...
Quelle: Klarant
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Groeger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Andreas Kriminalinski gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Dass ihm sein Mitarbeiter langsam immer näher kam, nahm Hagena kalt lächelnd zur Kenntnis.
     »Von den Kollegen wie von unseren Kunden werde ich gleichermaßen geschätzt. Ich kenne mich sowohl im Privat- wie im Geschäftskundenbereich aus und gelte als kompetenter Gesprächspartner in allen Versicherungs- und Vorsorgefra¬gen.«
     Während Hagena das Plädoyer seines Mitarbeiters mit einem müden Lächeln kommentierte, stützte der sich mit einer Hand auf dem Schreibtisch ab. Und während Aiko weiter auf seinen Chef einredete, kam er diesem, ohne es zu bemerken, gefähr¬lich nahe.
     »Ihr Vorgänger hat immer gesagt, dass ich mal seinen Posten übernehmen würde, wenn er den wohlverdienten Ruhestand antritt. Ein Mann, ein Wort. So war das hier, bis Sie kamen.«
     Aiko holte tief Luft.
     Hagena nutzte die kurze Redepause, um dem aufgebrachten Angestellten ein aus seiner Sicht versöhnliches Angebot zu unterbreiten.
     »Ihre Verdienste um die Firma sind unbestritten, Eilers. Daher möchte ich Sie zum Bürovorstand ernennen. Was halten Sie davon?«
     Hagena strahlte seinen Mitarbeiter erwartungsfroh an. Dem riss jetzt endgültig die Hutschnur.
     »Bürovorstand?«, blökte Aiko seinen Chef an. »Was soll das denn sein?«
     »Ja, also, ich dachte, Sie würden sich über eine Beförderung freuen.«
     »Beförderung?«, wiederholte Aiko wutschäumend. »Bekom¬me ich dann auch mehr Geld?«
     Verlegen fingerte Hagena an seinem Krawattenknoten. »Ich hatte da eher an eine mündliche Nebenabrede zum bestehenden Arbeitsvertrag gedacht. Aber wir können natürlich über alles reden.«
     »Ich will Ihnen mal was sagen, Herr Hagena: Seit fast fünf Jahren bin ich der faktische Büroleiter an diesem Standort. Vor knapp fünf Jahren erkrankte unser damaliger Chef nämlich an Krebs. Während seiner zahlreichen krankheitsbedingten Aus¬fälle habe ich den Standort kommissarisch geleitet, natürlich ohne auch nur einen Cent mehr zu bekommen. Ich kenne den Betrieb in- und auswendig, bin doppelt so lange dabei wie meine beiden Kolleginnen, denen ich jeden Tag gerne mit Rat und Tat zur Seite stehe. Sie werden keine Versicherungsan¬gelegenheit finden, die ich noch nicht bearbeitet hätte. Und da wollen Sie mich jetzt zum - wie haben Sie sich ausgedrückt? - ›Bürovorstand‹ ernennen? Wie scheiße ist das denn?«

     Längst war Aiko um die Schreibtischecke herumgewandert, er stand nur noch eine knappe Armlänge von Hagena entfernt. Dessen Blick fiel auf die Pockholzkugel, mit der sie einige Stunden zuvor trainiert hatten und die jetzt auf seinem Schreibtisch lag. Daneben lag die Hand von Eilers.
     »Sie denken wohl, den Deppen kannst du mit dieser absolut nichtssagenden Position abspeisen, dann fühlt der sich gebauchpinselt und hält die Füße still, was?«
     Hagena erschrak nicht einmal, als Aiko plötzlich die Boßelkugel in der Hand hatte und sie drohend in die Höhe hielt.
     »Das trauen Sie sich nicht, Eilers, Sie nicht!«, lachte er höhnisch.
Seite: 1 2 3
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2022)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz