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Krummhörn-Cops 6 - Ostfriesischer Hass
Verfasser: Andreas Kriminalinski (6)
Verlag: Klarant (850)
VÖ: 16. März 2022
Genre: Kriminalroman (9967)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 148 (Kindle-Version)
Themen: Hass (384), Mord (7607), Oldenburg (29), Ostfriesland (768), Turniere (107)
Reihe: Krummhörn-Cops (6)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Mord mit der Boßelkugel! Ostfriesland gegen Oldenburg. Der traditionelle Boßelwettkampf bedeutet Prestige pur. Zudem winkt dem Sieger die Teilnahme an einem überregionalen Turnier, bei dem es eine stattliche Geldsumme zu gewinnen gibt. Doch so weit soll es gar nicht kommen. Am Morgen des Wettkampftages wird Johann Hagena, der Kapitän der ostfriesischen Mannschaft, der als ihr bester Werfer Garant für den Sieg ist, in Pewsum erschlagen aufgefunden. Die Tatwaffe ist eine blutverschmierte Boßelkugel. Und die Brutalität der Tat lässt darauf schließen, dass sich lange aufgestauter Hass entladen hat. Neben der Leiche finden die Krummhörn-Cops auf dem Teppichboden einen mit Blut geschriebenen Großbuchstaben, ein F. Die rechte Hand des Opfers ist blutverschmiert. Hat Johann Hagena noch einen Hinweis auf seinen Mörder gegeben? Allerdings scheint dieses Indiz den Ermittlern auch nicht entscheidend weiterzuhelfen, denn ausgerechnet eines haben gleich mehrere Tatverdächtige gemeinsam: einen Namen mit F ...
Quelle: Klarant
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Groeger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Andreas Kriminalinski gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Ich hingegen, Eilers, schauen Sie mich an!« Hagena nahm das Kinn hoch. »Ich signalisiere absolute Führungskompe-tenz!«
     Aiko rollte mit den Augen. »Dass ich nicht lache«, prustete er.
     »Doch, doch, sehen Sie genau hin!« Vor dem Spiegel wendete Hagena sein Gesicht erst zur einen, dann zur anderen Seite. Dabei beschrieb er, was unzweifelhaft zu erkennen war: »Glattrasiertes, markantes Gesicht mit scharfen Zügen, ein harter Blick, ein strenger Seitenscheitel mit grauen Strähnen an den Schläfen, was meinem Alter entsprechend ist, sowie eine kerzengerade Haltung.«
     Während Hagenas Grinsen immer breiter wurde, schüttelte Aiko verständnislos seinen Kopf.
     »Ich verkörpere den Archetyp eines Vorzeigegenerals.«
     »Heil Hitler!«, rutschte es Aiko heraus.
     »Ja, scherzen Sie nur«, entgegnete der Chef, während er wieder auf seinem Bürostuhl Platz nahm. »Ich will Ihnen gerne erklären, warum man mir bei der Stellenbesetzung den Vorzug gegeben hat.«
     »Ich glaube, das will ich gar nicht hören.«
     »Setzen Sie sich ruhig wieder!«
     »Nein danke, mein Führer, ich stehe lieber!«
     »Der Humor wird Ihnen noch vergehen!«
     »Mir schlottern die Knie«, kam es ironisch von Aiko.
     »Zu Recht! Wollen Sie nun hören, warum man mir und nicht Ihnen die Führung der Geschäftsstelle in Pewsum anvertraut hat?«
     »Nein danke, immer noch nicht.«
     »Dann spitzen Sie mal Ihre Babyöhrchen: Ich entstamme einer angesehenen Offiziersfamilie. Erst vor zwei Jahren habe ich als Reserveoffizier meine letzte, freiwillige Wehrübung absolviert.«
     »Ja, doof, wenn man immer nur auf der Ersatzbank hockt.«
     Den Wortwitz ignorierend, hielt Hagena einen Lobgesang auf seine tadellose Abstammung sowie die damit verbundenen Kompetenzmerkmale ab. Mitarbeiterführung, sagte er mit stolz geschwellter Brust, sei elementarer Bestandteil der DNA seiner Familie. Weiter führte er aus: »Diese verantwortungs¬volle Position hat man mir anvertraut, weil ich dynamisch, zielstrebig, ambitioniert, motiviert, ehrgeizig sowie entschei¬dungsfreudig bin. Ich kann strategisch denken und schrecke nicht davor zurück, kalkulierbare Risiken einzugehen, um unseren Output zu steigern. Ich besitze die Fähigkeit, Ziele festzulegen und das Verhalten der mir anvertrauten Mitarbeiter so zu beeinflussen, dass diese Ziele in Resultate umgesetzt werden. Sie, Eilers, Sie sind das genaue Gegenteil von mir.«
     »Dass ich nicht lache«, prustete Aiko erneut. »In Ihrer Aufzählung fehlt ein entscheidendes Attribut, nämlich rücksichtslos. Den Chefposten haben Sie doch bloß bekom-men, weil Sie mich zur Seite gedrängt haben. Sie sind den Entscheidern in Oldenburg tief in den Hintern gekrochen und haben mich bei denen schlecht gemacht. Das ist Ihre Kernkompetenz!«
     Mit einem verächtlichen Grinsen lehnte Hagena sich in seinem Chefsessel zurück und hörte uninteressiert zu, wie Aiko sich allmählich in Rage redete.
     »Mit List und Tücke haben Sie mir den Posten vor der Nase weggeschnappt. Denn zuerst sollte ich die Stelle bekommen, ich, nicht Sie! Sie kamen aus Wittmund angebraust, als sich herumsprach, dass in Pewsum ein neuer Geschäftsstellenleiter gesucht wird. Ich war für die Position vorgesehen, und zwar aufgrund meiner exzellenten Fachkompetenz, doch das war Ihnen ja egal.«
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