Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
47.208 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Astrid Weidner«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Jim Devcon 15 - Seelengrab: Der Sündenfresser
Verfasser: Eva Lirot (25)
Verlag: Eigenverlag (23298)
VÖ: 13. März 2022
Genre: Thriller (7727)
Seiten: 203
Themen: Entführungen (2080), Erpressung (362), Frankfurt (318), Mädchen (3284), Mordkommission (251), Schuhe (45), Suche (1406), Verdacht (867)
Reihe: Jim Devcon (16)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von zwei Bloggern
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,00 (100%)
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 2 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Er ist Teil eines Spiels, das niemand gewinnen kann!

Christoph Weilers Frau und seine Kinder wurden entführt. Der Erpresser verlangt unfassbare Dinge von ihm, redet von einem »Spiel«. Wenn Weiler sich weigert oder es wagt, zur Polizei zu gehen, stirbt er einen grausamen Tod. Danach ist seine Familie dran. Weiler hat keine Wahl. Er muss sich fügen. Und er soll erkennen, warum er für das »Spiel« ausgewählt wurde. Vorher wird der Erpresser es nicht beenden.

Zeitgleich werden in der Frankfurter Innenstadt schwer verletzte Menschen gefunden. Es scheint, als wären sie wahllos liegen gelassen worden. Sie sterben in der Klinik. Jim Devcon, Chefermittler der Mordkommission, steht vor einem Rätsel. Er ahnt nichts von dem »Spiel«. Ihm geht ein kaputter Kinderschuh nicht aus dem Kopf, den er in der Nähe des Hauptfriedhofs gefunden hat. Er hat den Verdacht, dass der Schuh einem Mädchen gehörte, deren Mutter zu den gefundenen Opfern zählte. Doch wo ist die Kleine jetzt? Es beginnt eine fieberhafte Suche. Und das »Spiel« läuft weiter ...

Seelengrab: DER SÜNDENFRESSER
Erst bringt er dich an deine Grenzen. Dann schleudert er dich in die Dunkelheit.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Eva Lirot für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Eva Lirot gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

PROLOG


Hinter dem Wohnzimmerfenster brannte Licht. Ansonsten schien alles dunkel zu sein in dem Haus. Er verspürte ein unangenehmes Ziehen im Bauch, als er den gepflasterten Weg entlangschritt. Den Haustürschlüssel hielt er bereits in der Hand. Er blieb stehen und blickte sich um, realisierte seinen leicht beschleunigten Herzschlag.
     Irgendetwas stimmte nicht.
     Das spürte er wie eisige Finger auf blanker Haut.
     Er sondierte das Umfeld. Die Wiese rechts und links des Wegs schimmerte in saftigem Grün, strotzte den frostigen Temperaturen der vergangenen Aprilnacht. Die kleine Gartenlaube schräg hinter der großen Tanne wirkte unberührt, sah nicht aus, als hätte sich jemand daran zu schaffen gemacht. Auch in den Rosenrabatten konnte er nichts entdecken, was sein Misstrauen rechtfertigen würde.
     Keine Schuhabdrucke.
     Kein niedergetretener Strauch.
     Er schaute auf seine Armbanduhr und blickte zum Himmel hoch. Noch war es einigermaßen hell. Trotz der grauen Wolkenfront, die über der Stadt hing wie ein unförmiges Fabelwesen im Tiefschlaf.
     Er wandte sich dem Haus zu - und erkannte mit einem Schlag, was an diesem Abend anders war.
     Die Rollos.
     Sie waren alle noch oben. Selbst die vor den Kinderzimmern.
     Er spürte einen Klumpen im Hals, als er erneut auf die Uhr sah. Eben war es zwanzig nach acht gewesen, jetzt eine Minute später. Längst Schlafenszeit für die Mädchen. Da machte seine Frau keine Ausnahme. Weihnachten, Geburtstag, egal, die Zwillinge wurden pünktlich um sieben ins Bett verfrachtet.
     Er fand das spießig, weltfremd. Als wenn sich das Leben um verordnete Schlafgewohnheiten scheren würde.
     Jetzt, in diesem Augenblick, vermisste er sie schmerzhaft, die Spießigkeit seiner Frau.
     Er starrte die Haustür an, die Muskeln angespannt, den Schlüssel in den Fingern. Seine andere Hand umklammerte die Laptoptasche wie eine Rettungsboje. Jetzt mach dir nicht in die Hosen wegen offener Rollos! Wahrscheinlich klemmen sie nur ...
     Er steckte den Schlüssel ins Schloss, als wäre er aus Porzellan gefertigt. Den Blick auf das Gebinde an der Tür geheftet - ein Kranz mit irgendwelchen Trockenblumen - drehte er den Schlüssel geräuschlos und drückte die Tür auf. Sein Herz hämmerte, schien sich durch seinen Hals ins Freie hervorarbeiten zu wollen.
     Nein, er war kein Held. Kein Mann, der Gefahren trotzte.
     Er war Bankangestellter. Abteilung Wertpapiere. Risiken kannte er nur von der Börse her. Ansonsten trug er akribisch Sorge dafür, Überraschungen aus seinem Leben fernzuhalten.
     Er merkte den kalten Schweiß unter seinen Achselhöhlen, als er in den Flur trat. Eine unnatürliche Stille hielt ihn umfangen. Er stand stocksteif da und blickte sich um. Scheu. Wie ein fluchtbereites Reh.
     Ob er die Polizei alarmieren sollte?
     Weil die Rollos nicht heruntergelassen waren?
     Mach dich nicht lächerlich ...
     Seine Mundhöhle fühlte sich trocken an. Sein Herz hämmerte noch immer wild, schien im Rachenbereich festzustecken, kam nicht weiter voran, so sehr es auch pumpte.
     Er schlich durch den Flur, darauf bedacht, möglichst kein Geräusch mit seinen Ledersohlen auf den Bodenfliesen zu verursachen. Spuren eines Eindringlings waren nicht zu sehen. Kein schmutziger Schuhabdruck verunzierte die helle Marmoroptik. Kein Blut ...
     Sein Herz machte einen Hüpfer.
     Blut? Wieso dachte er an Blut?
     Schweißperlen krochen über seinen Rücken wie eisige Käfer.
     Was war hier los? Wieso spielten seine Instinkte derart verrückt?
     Er stellte die Laptoptasche lautlos auf der Kommode ab und schälte sich langsam aus seinem Trenchcoat. Als stünde er kurz vor der Lähmung. Wie von einem Automatismus gesteuert, hing er das Kleidungsstück an die Garderobe. Über den vorgesehenen Bügel. Er wollte nach seiner Frau rufen, brachte jedoch keinen Ton heraus.
     Die tödliche Stille ließ ihn in einer Art Notenergie-Modus agieren.
     Wo waren alle? Weshalb lief kein Fernseher, kein Radio, nichts?
     Wenn die Mädchen nicht schliefen, wieso hörte er sie nicht? Lea mit ihrem glucksenden Lachen, oder Sophie, wie sie in ihre bunte Flöte blies als handele es sich um ein Alpenhorn?
     Und was war mit Georgina, seiner Frau? Wo befand sie sich innerhalb dieser Geisterhaus-Atmosphäre?
     Dass sie ausgegangen war, hielt er für ausgeschlossen. Erstens kam das eher selten vor, zweitens hätte er im Vorfeld davon gewusst. Falls sie ungeplant wegmusste - abends nach acht und mit den Mädchen? - hätte sie ihm zumindest Bescheid gegeben. Oder?
     Beinahe ertrinkend in seiner Gedankensuppe, bestehend aus kranker Sorge, Misstrauen und Angst, hatte er Mühe, das Gleichgewicht zu halten, während er sich auf die Wohnzimmertür zubewegte.
     Sie war angelehnt, einen Spalt breit offen.
     Dahinter schien ebenfalls nichts als diese bedrückende Stille auf ihn zu warten.
     Doch das war es nicht, was ihm beinahe die Luft zum Atmen abschnürte, als würde er mit einem Draht stranguliert.
     Es waren die Worte, die jemand auf der weißen Tür hinterlassen hatte.
     Worte, geschrieben mit Blut.


Kapitel 1

GEH ZUM FERNSEHER


Was? Fernseher? Wieso ...
     Er konnte nicht weiterdenken. In seinem Magen rumorte es. Übelkeit stieg in ihm hoch.
     Die blutroten Buchstaben - sie schwammen vor seinen Augen, flossen ineinander, flackerten.
     Sein Körper zitterte. Seine Knie schienen sich in Brei verwandeln zu wollen. Er krachte zu Boden, brach um wie ein gefällter Baum. Eine Botschaft aus Blut ... alle tot ... Leichen ... wo? Polizei! Hilfe ...
     Seine Gedanken prasselten auf ihn ein wie Starkregen. Er lag auf den Fliesen und wand sich, musste alle Kraft aufbieten, um wieder auf die Füße zu kommen. Der Fernseher ...
Seite: 1 2
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2022)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz