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Man vergisst nicht, wie man schwimmt
Verfasser: Christian Huber (1)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1473)
VÖ: 11. März 2022
Genre: Jugendliteratur (8417)
Seiten: 400 (Gebundene Version), 398 (Kindle-Version)
Themen: Begegnungen (3478), Neunziger Jahre (85), Schwimmen (46), Sommer (798), Zirkus (146)
Charts: Einstieg am 25. März 2022
Höchste Platzierung (1) am 1. April 2022
Zuletzt dabei am 3. Mai 2022
Erfolge: 1 × Media Control Top 10 Print (Max: 9)
11 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 8)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Man vergisst nicht, wie man schwimmt« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (6)     Blogger (3)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 17. April 2022 um 19:13 Uhr (Schulnote 2):
» Der Tag, der alles veränderte

Der 15jährige Pascal wird von allen Krüger genannt, und er hütet ein großes Geheimnis. Im August 1999 ist es sengend heiß, und dennoch mag er nicht zum Schwimmen gehen, seit Jahren tut er das nicht mehr. Ob er das vielleicht inzwischen verlernt hat? Doch da lernt er Jacky kennen, ein Mädchen mit roten Haaren und scheinbar keiner Angst vor irgendetwas. Sie gehört zu dem Zirkus, der gerade noch einen Tag im Pascals Heimatort eine Vorstellung gibt und am nächsten Tag weiterreisen wird. Mit Jacky verbringt Pascal diesen Tag, und alles verändert sich…

Pascal trägt ein großes Geheimnis mit sich herum, und dieses hält ihn davon ab, all das zu genießen, was die heißen Sommertage in den Ferien auszeichnet. Vor allem darf er nicht nur nicht zum Schwimmen gehen, sondern sich auch nicht verlieben. Aus diesem Geheimnis entsteht ein Spannungsbogen, der die Geschichte bis zum Ende hin trägt. Es geht um Freundschaft und um Liebe in diesem Buch, es geht auch um Außenseitertum, es geht um Themen, die Jugendliche in diesem Alter unbedingt beschäftigen, erzählt aus der Perspektive eines Jugendlichen auf der Suche nach seiner Identität. Das ist sehr eindrücklich beschrieben, so dass trotz mancher Längen in der Erzählung eine interessante Geschichte entsteht.

Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.«
  11      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 15. April 2022 um 9:34 Uhr (Schulnote 1):
» Es ist der 31. August 1999. Pascal genannt Krüger und sein Freund Viktor sind 15 und wollen einen der letzten warmen Sommertage genießen. Es wird ein Tag und eine Nacht, die emotional ein ganzes Leben sein könnten: sie haben Spaß, kommen in Gefahr, erleben die erste Liebe, verlieren beinahe ihr Außenseiterimage - aber vor allem wird ihre langjährige Freundschaft gleich mehrfach auf die Probe gestellt. Es ist der Tag, der ihr Leben verändern wird und an den sich Pascal sein Leben lang, selbst als er schon längst erwachsen ist und zurückblickt, erinnern wird, als wenn es gestern gewesen wäre.

Christian Huber ist mit verschiedenen Comedy-Formaten bekannt geworden, auch sein Podcast „Gefühlte Fakten“ gehört zu den erfolgreichsten des Landes. „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ ist ein Coming-of-Age Roman, der die emotionale Achterbahnfahrt der Zeit auf wenige Stunden verdichtet und auch ein wenig Nostalgie ob der Zeit von Oasis, Nokia Handys und unendlichen Sommerferien mitschwingen lässt.

Der Ich-Erzähler Pascal wird von allen nur Krüger genannt, warum bleibt zunächst sein Geheimnis, es muss aber damit zusammenhängen, dass er nicht mehr schwimmen geht und immer auch zwei T-Shirts übereinander trägt. Die schwierigen Familienverhältnisse von ihm und Viktor werden immer wieder angedeutet, im Vordergrund steht jedoch der einschneidende Tag, der minutiös berichtet wird. Es sind ganz banale, typische Erlebnisse, zu denen sich jedoch auch die ganz großen unerwarteten gesellen.

Krüger stößt mit der Ladendiebin Jacky zusammen und die beiden Jungs folgen den faszinierenden Mädchen zu dem Zirkus, mit dem sie durch das Land reist. Am folgenden Tag wird die abreisen und für immer verschwinden - nicht viele Stunden, die reichen jedoch, um in Krüger alles zu verändern.

Der Roman reiht sich in eine ganze Riege von Sommerferienerzählungen ein, die prägend sind für die Protagonisten, für mich in etwa wie Ewald Arenz‘ „Der große Sommer“ und Benedict Wells‘ „Hard Land“. Man folgt den beiden Jungen gerne, durchlebt mit ihnen ihre Abenteuer zwischen jugendlichem Übermut und der bekannten Unsicherheit, die gleichermaßen mit ihr einhergeht.

Große Emotionen, die einem sofort einfangen und mitnehmen auf die Reise durch einen die Welt der Protagonisten verändernden Tag.«
  11      0        – geschrieben von miss.mesmerized
 
Kommentar vom 21. März 2022 um 8:31 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:
Der fünfzehnjährige Pascal könnte eigentlich den Sommer genießen, denn es sind die großen Ferien. Doch seitdem er nicht mehr schwimmen kann, mag er den Sommer nicht mehr. Er kann nicht erzählen warum, auch kocht warum er Krüger genannt wird oder warum er sich nicht verlieben darf. Doch dann trifft er das geheimnisvolle Zirkusmädchen Jacky und verändert alles für immer.
Meine Meinung:
Was mir neben der eigentlichen Geschichte so richtig gut gefallen hat, ist die Zeitreise, die wir erleben. Ich hatte zwar nicht meine Jugend in den Neunzigern, aber ich konnte mich an so viel erinnern, was mir richtig gut gefallen hat. Aber auch die Geschichte an sich hatte sehr viel Charme und hat mir gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm knd das Buch liest sich sehr flott weg. Die Protagonisten fand auch sehr gut ausgearbeitet.
Fazit:
Eine Zeitreise«
  7      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 19. März 2022 um 12:28 Uhr (Schulnote 1):
» Alle nennen ihn Krüger. Warum? Das sagt er nicht. Auch nicht, warum er nicht mehr schwimmen kann und erst recht nicht, warum er sich unter keinen Umständen verlieben darf. Krüger, der eigentlich Pascal heißt und sein bester Freund Viktor hängen rum. Verpicht ist so einiges, auf jeden Fall ist dies Viks Lieblingswort. Es ist Sommer, genauer gesagt ist es August. Der 31. August 1999. Und an diesem einen Tag schneit Jacky, die quirlige Rothaarige aus dem Zirkus, in ihr Leben.

Der 15jährige Krüger nimmt mich mit, beamt mich zurück zu diesem einen Tag. Erzählt. Und im Hintergrund läuft Musik. Von Oasis und Red Hot Chili Peppers, den Beastie Boys und wie sie alle heißen. Gute Musik, die zu diesem Tag passt, die Track-List findet man auf der letzten Seite.

Das Buch ist wie ein Sog. Einmal angefangen, konnte ich mich Krügers Geschichte nicht mehr entziehen. Es geht um Freundschaft, ums Erwachsenwerden. Um Träume, Zusammenhalt und Verrat, um die erste zaghafte Liebe, ums Dazugehören genauso wie ums Cool-sein überhaupt. Von all dem und noch viel mehr erzählt Christin Huber.

Eine großartige Geschichte, hinreißend nachgezeichnet. Ja, es geht um Krüger, den liebenswerten Jungen, der schon anders ist als sie alle. In seinen Geschichten verarbeitet er seine Geschichte, denn sein Geheimnis kann er niemandem erzählen, da muss er alleine durch. „Leb, Pascal.“ Jacky sagt ihm das - die junge, aber sehr lebenskluge Jacky.

Ein Tag, der alles verändert und daran ist auch Jacky nicht ganz unschuldig. Es sind die 90er Jahre, es könnte aber genauso gut heute sein, dass sie sich begegnen, Freundschaft schließen, einander vertrauen, den Tag genießen und so manchen Blödsinn anstellen. Glaubhafte Figuren inmitten einer unterhaltsamen Story, die so vieles in sich birgt. Ausgelassene Fröhlichkeit der 15jährigen, das Leben entdecken - und doch klingt die Ernsthaftigkeit durch. „Jedes Ende ist ein neuer Anfang… und die Möglichkeiten sind unendlich.“ Ein schöner, ein weiser Schlusssatz.

Dieser für Pascal so unvergessliche Tag bleibt auch für mich in guter Erinnerung. Trotz des ernsten Hintergrundes federleicht dargeboten - ein Tag mit Tiefgang…

…und dann springt er doch ins Wasser?! Ich mag dieses Cover, ich mag diese Story, das ganze Buch - ich würde es immer wieder lesen wollen.«
  15      0        – geschrieben von Magnolia
Kommentar vom 18. März 2022 um 6:21 Uhr (Schulnote 2):
» Krüger kann nicht schwimmen. Also, eigentlich schon, aber er hat ein Geheimnis, das ihn daran hindert. Eigentlich heißt Krüger auch gar nicht Krüger, aber die Geschichte dahinter - ein Geheimnis, wie gesagt. Es ist der letzte Sommer vor der Jahrtausendwende, unendlich heiß, und es ist nichts los im Kaff Bodenstein. Nichts, bis auf die Party der Münch-Schwestern, zu der Vik und Krüger nicht eingeladen sind, und dem Zirkus, der am Rande des Ortes seine Zelte aufgeschlagen hat. Und dann taucht plötzlich das Zirkusmädchen Jacky auf und reißt Vik und Krüger aus ihrer spätsommerlichen Trägheit. Denn am nächsten Tag zieht der Zirkus weiter, und damit ist ja wohl klar, dass die letzten Stunden genutzt werden müssen. Und ganz so langweilig ist Bodenstein dann ja auch doch nicht.

Ich war gleich mittendrin in der Handlung dieses Romans. Die sommerliche Atmosphäre, die Mischung aus Unbeschwertheit und Sorgen, all das wird schon auf den ersten Seiten greifbar und zieht sich durch den ganzen Roman. Krüger macht im Laufe des Romans eine große Entwicklung durch, und auch wenn ihm die Konfrontation mit der Vergangenheit einiges abverlangt, siegt am Ende doch sein Mut, sich seinem Geheimnis zu stellen und sich selbst zu akzeptieren. Krüger, Jacky, Vik und auch die Nebencharaktere sind authentisch geschrieben und insgesamt liest sich der Roman wirklich schnell.
"Man vergisst nicht, wie man schwimmt" ist eine solide Coming-of-Age-Geschichte, die mit ihrer Atmosphäre punktet und Lust auf den Sommer macht. Ich empfehle es gerne weiter.«
  7      0        – geschrieben von Anna625
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