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Einmal kurz die Welt retten
Verfasser: Alex Thomas [Autorenduo] (8), Anne Grießer (1), Barbara Wimmer (1), Beatrix Klamlovsky (1), Claudia Schmid (7), Dieter Aurass (14), Eva Maria Nielsen (1), Fenna Williams (9), Günter Neuwirth (9), Heidi Troi (13), Ingrid Schmitz (15), Janet Zentel (3), Jennifer B. Wind (9), Katja Brandis (43), Mari März (25), Petra K. Gungl (5), Raoul Biltgen (3), Regina Schleheck (15), Regine Kölpin (28), Reinhard Kleindl (9), Ursula Schmid-Spreer (8), Uwe Laub (5) und Veronika A. Grager (13)
Verlag: Gmeiner (570)
VÖ: 9. März 2022
Genre: Kriminalroman (9821) und Kurzgeschichtensammlung (2617)
Seiten: 416 (Taschenbuch-Version), 421 (Kindle-Version)
Themen: Armut (68), Hunger (47), Klimawandel (79), Obdachlosigkeit (147)
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Jennifer B. Wind für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Jennifer B. Wind gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Zu Beginn suchte ich Anschluss an diverse Gruppen und Safaris, bemerkte jedoch schnell, dass dies nicht mein Weg war. Das pompöse Zelt mit allem Luxus fühlte sich wie ein Fremdkörper in dieser ursprünglichen Welt an. Irgendwann konnte ich nicht mehr im Bett schlafen. Am Morgen war ich die Einzige, die mit tiefen Augenringen zum opulenten Frühstücksbuffet schlurfte. Essen wie zu Hause: Kaffee, Honig, Wurst, Marmelade und Käse. Essen wie in Amerika: Baked Beans, Rührei, Speck, Schinken und Muffins. Mit einem Ruck fegte ich die Muffins vom Tablett und lief aus dem Zelt. Draußen setzte ich mich in den heißen Sand und beobachtete die Tour-Guides in ihren weißen Gewändern. Kemal, hockte sich zu mir.
     „Das ist nicht das Afrika, das ich erleben wollte.“
     Kemal nickte. „Was willst du?“
     „Ich will das Leben aufsaugen, inhalieren. Die Menschen hier kennenlernen, sie begreifen, das Land erleben, es fühlen, mich selbst spüren.“
     Es war mein letzter Abend im Ressort.
     Einen Monat später, nach einer beschwerlichen Reise mit vielen Höhen und Tiefen, kam ich im Tschad an. Die Nomaden nahmen mich auf. Ich fügte mich rasch in den Stamm ein, wohnte bei einer Familie in deren Lederzelt, lernte Taguella zu backen, das Brot der Tuareg, und Kamele zu melken. Mit Wasser verdünnt wurde diese Milch zum Essen getrunken. Die Reste ließen wir in gedhan, Holzschalen verschiedener Größe, offen stehen, wo sie vergoren. Die Familie hatte zwei Ziegen, aus deren Milch wir Butter und Käse zubereiteten.
     Abseits der Arbeit schrieb ich an meinem Buch, wie ich es vorgehabt hatte, fühlte mich endlich frei und war glücklich.
     Bis zu jenem Tag, an dem dieses Pärchen in unsere Siedlung kam. Rachel und Ben waren angeblich zuvor beim Glamping gewesen. „Dann wurde eines Nachts alles aus unseren Zimmern gestohlen.“ Rachel kratzte sich an der Wange, die bereits blutverkrustet war. „Reisepass, Geld, Handy. Als wir am nächsten Tag zum Frühstück gehen wollten, war es so ruhig, und dann haben wir es gesehen.“ Rachel schluchzte an Bens Brust. Dabei fiel mir auf, dass ihr am Hinterkopf ein Büschel Haare fehlte.
     Ben fuhr fort: „Alle Gäste waren tot. Abgeschlachtet. Sie lagen in ihrem eigenen Blut. Wir konnten nichts mehr für sie tun. Der Gestank ... Es war furchtbar.“
     Ich ahnte von Anfang an, dass die beiden nicht die ganze Wahrheit sagten, irgendwas an ihrer Geschichte war seltsam unglaubwürdig. „Wieso haben Sie überlebt?“
     Beide drucksten eine Weile herum, dann brach Rachel das Schweigen: „Wir waren nicht in unserem Zelt. Es war heiß, wir haben hinter einem Busch ... Wir sind dort auch eingeschlafen.“
     Mit den Amis kam das Grauen über unseren Stamm.
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