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Love & Death 4 - Im Bann des Bluttrinkers
Verfasser: Zenobia Volcatio (6)
Verlag: Eigenverlag (23298)
VÖ: 4. März 2022
Genre: Fantasy (15398) und Romantische Literatur (27483)
Seiten: 264 (Taschenbuch-Version), 250 (Kindle-Version)
Themen: Anziehungskraft (812), Bedrohung (572), Inseln (2312), Kreta (39), Römisches Reich (168), Sklaverei (312)
Reihe: Love & Death (6)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Helena lebt seit ihrer Geburt als Sklavin im Haushalt des Lucius Claudius Romanus auf Kreta.
Ihr Herr ist dem Mädchen vollkommen verfallen und lässt sie bei den Gelagen für seine Gäste tanzen.
Eines Abends befindet sich ein Fremder mit einer faszinierenden Aura bei Tisch.
Ihr erscheint es, als tanze sie allein für ihn, denn seine durchdringenden Augen verfolgen jede ihrer Bewegungen.
Dieser Römer mit dem makellosen Antlitz übt auf sie eine Anziehungskraft aus, der sie sich nicht erwehren kann.
Sie hofft ihn wiederzusehen und ahnt nicht, dass ihr Wunsch schneller in Erfüllung gehen wird, als ihr lieb ist.
Am nächsten Tag wird Helena aus ihrem Zuhause gerissen und muss alles zurücklassen, was sie kennt.
Ihr Herr hat sie an den Fremden verkauft.
Mit Bangen tritt sie den Weg zur Villa ihres zukünftigen Besitzers an, den ein Geheimnis zu umgeben scheint.
Was wird sie dort erwarten?
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Zenobia Volcatio für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Zenobia Volcatio gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Helena steckte sich einige Federn in ihr dunkles gewelltes Haar, das ihr bis zur Hüfte reichte und überprüfte ihre Frisur in dem polierten Metallspiegel, vor dem sie saß.
Zusammen mit einer Handvoll Dienerinnen machte sie sich für ihre Darbietung im Speisezimmer zurecht, denn gleich würde sie beim Gelage ihres Herrn mit den anderen Mädchen tanzen. Sie liebte diese Auftritte, denn sie waren eine willkommene Abwechslung zur sonstigen Hausarbeit, die sie verrichten musste. Ansonsten trug sie nur eine einfache wadenlange Tunika. Deswegen gefiel es ihr auch, dass sie sich für dieses Ereignis jedes Mal schminken und edle Stoffe tragen durfte.
Lucius, ihr Herr hatte sie von klein auf in Musik und Tanz ausbilden lassen, damit sie seine Gäste unterhalten konnte.
     Einer der Jünglinge, der für das Servieren zuständig war, kam in den Raum und verkündete: »Ihr sollt jetzt kommen!«
Endlich war es soweit!
     Helena strich ihr Gewand aus schimmernder Seide glatt, überprüfte mit einer Hand den Sitz der Federn im Haar und folgte dem Jungen zum Speiseraum. Vor der zweiflügligen Tür nahm sie Haltung an, wie es ihr der Tanzlehrer eingebläut hatte und wartete mit den anderen Mädchen ab, bis die Musik drinnen zu spielen begann.
     Dann wurden die Türflügel geöffnet und sie stolzierte anmutig zu ihrer Position nahe der drei Speiseliegen, die sich um einen kleinen Tisch gruppierten, auf dem die Weinbecher standen. Gestern hatten sie den Tanz noch hier im Raum geprobt, damit ja kein Missgeschick passierte.
Helena überflog kurz die anwesenden Gäste und entdeckte neben ihrem Herrn einen Mann liegen, den sie noch nie zuvor gesehen hatte. Jedoch beachtete sie ihn nicht weiter, konzentrierte sich nun ganz auf die Choreographie ihres Auftritts. Sie wusste, dass die Augen von Lucius hauptsächlich auf ihr ruhten, und wollte ihn nicht enttäuschen. Sie war sein Liebling, teilte öfter das Bett mit ihm.
Nun ließ sie sich von der Musik mitreißen, vollführte ihre einstudierten Tanzschritte, drehte sich immer wieder zu den Klängen von Trommel, Lyra und Flöte. Dieses euphorische Gefühl, das sie dabei so liebte, breitete sich in ihr aus. Fast vergaß sie die Zuschauer, doch dann erhaschte sie den Blick des Fremden. Seine hellgrauen Augen verfolgten jede Bewegung ihres Tanzes. Für einen Mann hatte er ein ungewöhnlich blasses Gesicht, doch die Züge waren fein und makellos. Seine schwarzen Haare schillerten regelrecht im Schein der zahlreichen Leuchter. Helena durfte sich nicht ablenken lassen, aber dieser Römer faszinierte sie.
Jetzt beugte er sich näher zu ihrem Herrn und sagte etwas zu ihm. Helena ahnte, dass sie das Gesprächsthema war, denn der Fremde behielt sie weiter im Auge. Er schien ihre Darbietung zu genießen und sie gefiel ihm, so wie sie seine Blicke deutete. Nicht lüstern, eher interessiert. Diese intensiven Augen trafen ihr Inneres, lösten Wärme und ein Kribbeln in ihr aus. Fast kam sie deswegen aus dem Takt, aber konnte sich gerade noch abfangen.
     Am Ende ihrer Vorstellung verneigte Helena sich und beim Aufrichten traf sie abermals auf die einnehmenden Augen des Fremden. Ein wohliger Schauer überzog ihre braune Haut und sie musste sich regelrecht von dem Gast losreißen, als die anderen Tänzerinnen den Raum verließen.
     Während Helena die Federn herauszog, und sich abschminkte, wanderten ihre Gedanken wieder zu dem seltsamen Römer zurück. Wer war er? Lebte er erst seit Kurzem auf Kreta, dass sie ihn noch nie hier in der Villa Claudia gesehen hatte? Ein bildschöner Mann. Sie musste zugeben, dass er ihr gefiel. Viel besser als ihr Herr. Hoffentlich würde er noch öfter an den Gelagen teilnehmen.
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