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Die Traumreisende - Nachtblüten
Verfasser: Jasmin Engel (2)
Verlag: Legionarion (12)
VÖ: 25. Februar 2022
Genre: Fantasy (15568)
Seiten: 260 (Taschenbuch-Version), 277 (Kindle-Version)
Themen: Luzide Träume (2), Schutzengel (86), Träume (859), Zwischenwelt (47)
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Die 27-jährige Marie begibt sich seit ihrer Kindheit auf Traumreisen. Jahrelang hat sie sich mit ihren luziden Träumen zurückgehalten und sich mit ihrem Verlobten Cirilo ein schönes Leben aufgebaut.
Doch nun kann Marie sich dem Sog der Zwischenwelten nicht mehr länger entziehen. Dabei trifft sie nicht nur auf vertraute Personen und lichte Wesen, sondern auch auf bedrohliche Gestalten und düstere Mächte, die sich an ihr stören.
Bald wird ihr jemand aus einer höheren Welt als Schutzengel zugeteilt. Sofort fühlt Marie sich Ion eigenartig verbunden. Sie beide scheinen sich aus einer weit zurückliegenden Zeit und aus mehr als nur einem früheren Leben zu kennen …
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Jasmin Engel für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Jasmin Engel gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Marie nickte, begleitet von einem kleinen Schulterzucken. Sie akzeptierte die Sicht der beiden Andersweltlichen. Aber diese jungen Frauen dort hinten ließen ihr keine Ruhe, obgleich sie Marie unbekannt waren. Sie spähte kurz zu dem Sandsteinbrunnen.
     Aus seiner Mitte ragte eine Säule empor, die an zwei Seiten je einen kleinen, bronzenen Wasserspeier mit Puttengesicht aufwies. Die mädchenhaften Frauen, die auf seinem Rand saßen, hatten das Gespräch zwischen Marie und dem Paar beobachtet. Sie ähnelten sich äußerlich wie Schwestern. Bei der scheinbar Jüngeren von beiden wellte sich das goldblonde Haar bis weit über den Rücken und die etwas Ältere trug es als seitlichen Zopf. War das eine noch kindliche Unschuld oder wachsame Neugierde, die sie in den graublauen Augen der beiden reflektiert sah?
     Marie wandte sich wieder dem reiferen Paar zu. „Gut, ihr wart also sicher, dass wir uns wieder begegnen. Aber in meiner Welt ist seit dem letzten Mal ein ganzes Jahr vergangen!“
     Die beiden blickten sie nachdenklich an.
     Marie seufzte und erklärte: „Ein Jahr ist bei uns eine lange Zeit, wenn man auf eine wichtige Mitteilung wartet. Doch lassen wir das. Was wolltet ihr mir nun sagen?“
     Der väterliche Mann legte seine Hand auf Maries Unterarm und wies mit dem Zeigefinger der anderen Hand in Richtung des Rathauses. „Wie wäre es, wenn wir dabei ein paar Schritte laufen? Meine Frau und ich würden uns nach dem Warten auf dein Eintreffen gerne etwas die Beine vertreten.“
     Sie beeilte sich, zuzustimmen: „Natürlich.“
     Die Drei setzten sich in Bewegung. Nach ein paar Metern drehte Marie sich noch einmal kurz im Gehen um und spähte zu dem Sandsteinbrunnen. Die „güldenen Jungfern“ waren verschwunden.
     „Ich hoffe, sie folgen uns nicht insgeheim“, sagten Maries Begleiter nahezu gleichzeitig.
     „Kennt ihr die jungen Frauen etwa?!“
     Der Mann zu ihrer Rechten wirkte in diesem Moment so konzentriert und ernst, dass es seinen Zügen eine ganz andere Ausprägung gab. „Nicht direkt.“
     Rund um das Rathaus waren noch kleinere Bauten im gutbürgerlichen Stil des 16. Jahrhunderts angeordnet, doch weniger als es auf den meisten irdischen Marktplätzen der Fall wäre. Das Paar, von dem Marie flankiert wurde, bog westlich des Rathauses in eine enge Gasse. Dort setzte sich das dunkelgraue Kopfsteinpflaster des Platzes nahtlos fort. Sie liefen schweigend weiter.
     Marie zuckte innerlich zusammen. Wollen die beiden denn schon wieder so lange warten bis ich aufwache? „Ihr ...“ Als sie gerade zu Sprechen ansetzte, blieb das Paar stehen.
     Sie schauten rasch um sich, wonach die Frau feststellte: „Hier müsste es in Ordnung sein.“ Sie atmete ein Mal tief durch und blickte Marie an. „Verzeih uns, dass wir nicht früher dazu gekommen sind.“ Mit einer Geste der Hand und offenbar bewusst leiser Stimme stellte die reifere Frau sich und ihren Mann vor: „Dies ist Nathan und ich bin Rhea.“ Auf ihren Lippen zeigte sich jetzt das erste, kleine Lächeln seitdem sie sich damals begegnet waren.
     Marie stand gegen eine Häuserwand gelehnt und das Paar befand sich ihr gegenüber. Es lag nur so wenig Abstand zwischen ihnen, dass sie ein, zwei Mal den Atem der beiden auf der Haut zu spüren glaubte. Es verwunderte sie auch nach vielen Traumreisen noch, dass ihr Körper gar nicht sehr verschieden von dem irdischen schien. Sie sprach vorsorglich ebenfalls halb im Flüstern: „Rhea, Nathan, seid ihr ebenfalls durch eine Traumreise an diesen Ort gekommen?“
     Rhea wirkte wachsam, ja angespannt und wog den Kopf. „Lass uns ein anderes Mal darüber reden.“
     Marie versuchte, ihre Enttäuschung durch eine andere wichtige Frage zu übergehen. „Die Bewohner von Zwischenwelten wie dieser ... Sind es die Toten?“
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