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Der Salon - Wunder einer neuen Zeit
Verfasser: Julia Fischer (5)
Verlag: Bastei Lübbe (3573)
VÖ: 25. Februar 2022
Genre: Historischer Roman (5856)
Seiten: 512 (Broschierte Version), 513 (Kindle-Version)
Themen: Frisöre (35), Fünfziger Jahre (263), Jazz (12), Musik (366), Schicksalsschläge (358)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Der Salon - Wunder einer neuen Zeit« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (4)     Tags (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 18. März 2022 um 6:19 Uhr (Schulnote 1):
» Leni Landmann arbeitet im Friseurgeschäft ihrer Mutter.Der Laden gehört dringend renoviert aber Leni's Mutter will davon nicht's hören. So träumt Leni von der Großstadt München und eleganten Geschäften.Eines Tages bekommt sie die Chance sich im Friseursalon Keller vorzustellen.Leni's Bruder Hans würde am liebsten sein Medizinstudium beenden um Jazzmusiker zu werden zudem liebt er Charlotte aber sie ist verheiratet.

Der Schreibstil ist eher ruhig,leicht und zügig zu lesen.Die Protagonisten sind sympathisch und authentisch dargestellt.Der Spannungsbogen umfasst dabei das ganze Buch.

Fazit:Dieser Roman fängt im Juni 1956 an.Die Handlung spielt sich in München und Umgebung ab.Da darf zwischendurch der Dialekt natürlich nicht fehlen.Ich habe das Buch aufgeschlagen und habe mich gleich in die Geschichte hineinversetzen können.Es wird abwechselnd aus Sicht der Geschwister Landmann erzählt. Es sind daher quasi zwei Handlungsstränge.Die Autorin beschreibt sehr gut die fünfziger Jahre und das Flair so bildhaft als ob der Leser selbst mitten im Geschehen ist.Ja ich schwelgte mit Frank Sinatra,Kaltwellen und James Dean in nostalgischen Erinnerungen.Zuweilen musste ich dabei sogar etwas schmunzeln.Die Liebe kommt in diesem historischen Roman auch nicht zu kurz und da wird es zuweilen romantisch.Diese Familiesaga der in Zeit der Wirtschaftswunderjahren spielt war für mich unterhaltsam und im großen und ganzen kurzweilig zu lesen.Auch weil die Autorin viele mir bekannte Persönlichkeiten mehr oder weniger mitspielen lässt.Nach der Hälfte des Romans wird die Geschichte spannender und für mich fast schon fesselnder.Im letzten Drittel dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.Zum Ende hin gibt es eine Wendung die ich so nie erwartet hätte.Dieser opulente Roman um drei starke Frauen(jede auf ihre Weise) war meiner Ansicht nach trotz einiger Längen unterhaltsam und sehr detailliert geschrieben und vergebe daher gerne fünf Sterne.«
  13      0        – geschrieben von Ulrike's Bücherschrank
 
Kommentar vom 16. März 2022 um 13:04 Uhr (Schulnote 2):
» Bayern im Jahr 1956: Marlene Landmann, genannt Leni, zieht es mit 20 Jahren vom beschaulichen Hebertshausen in die Metropole München. Im elterlichen Geschäft hat sie schon einige Erfahrungen im Friseurhandwerk gesammelt. Nun macht sie sich daran, ihre Träume vom Leben in der Großstadt zu erfüllen, und bewirbt sich erfolgreich bei dem vornehmen Friseursalon Keller. Ihr älterer Bruder Hans studiert Medizin, ist mit dieser Berufswahl aber unzufrieden. Werden beide ihr Glück machen?

„Der Salon - Wunder einer neuen Zeit“ ist der Auftaktband einer historischen Familiensaga von Julia Fischer.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus 34 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Sie werden eingerahmt von einem Prolog und einem Epilog. Mit Ausnahme des Prologs, der im Juli 1951 spielt, ist die Handlung auf das Jahr 1956 datiert. Sie fokussiert sich auf die Stadt München und das Umland. Der Aufbau ist übersichtlich und funktioniert prima.

Erzählt wird die Geschichte aus sich abwechselnden Perspektiven, beispielsweise aus der Sicht von Leni und der von Hans. Der Schreibstil ist wunderbar anschaulich, atmosphärisch und bildhaft. Authentische Dialoge und gelungene Beschreibungen lassen das Geschehen vor dem inneren Auge lebendig werden.

Protagonistin Leni ist ein zugleich sympathischer und interessanter Charakter. Ihre Gedanken und Gefühle lassen sich prima nachvollziehen. Ihre Geschichte habe ich sehr gerne verfolgt. Auch Hans und die übrigen Figuren wirken lebensnah und verfügen über ausreichend psychologische Details.

Die Autorin ist mir wegen ihrer vielschichtigen und tiefgründigen Liebesromane bekannt, die mit ihren attraktiven Settings auf unterhaltsame Weise viel Wissenswertes vermitteln. In ihrem neuen Roman beweist Julia Fischer, dass sie auch auf dem Gebiet der historischen Familiensaga überzeugen kann.

Neben einer erfreulich breiten Themenpalette bietet der erste Band der „Salon“-Reihe interessante Fakten zum Friseurhandwerk jener Tage, zum gesellschaftlichen Leben in den 1950er-Jahren, zum historischen München und einiges mehr. Die vorbildlich umfassende Recherche der Autorin ist an etlichen Stellen im Roman spürbar. Ein Beleg dafür ist auch das Verzeichnis mit Quellen zum Weiterlesen.

Auf rund 500 Seiten bleibt die Geschichte abwechslungsreich und kurzweilig. Die Handlung ist durchweg schlüssig und kohärent, aber dank mehrerer überraschender Wendungen nicht zu durchsichtig. Zudem konnte mich die Geschichte immer wieder berühren. Etwas gestört hat mich lediglich, dass am Ende noch ein paar Fragen zu viel offen sind und der Auftaktband somit schlecht für sich allein stehen bleiben kann. Das schmälert meinen äußerst positiven Gesamteindruck allerdings nur wenig.

Die liebevolle Aufmachung der Klappenbroschur mit dem stimmungsvollen, nostalgisch anmutenden Cover gefällt mir sehr. Der Titel klingt leider etwas beliebig, aber passt dennoch.

Mein Fazit:
Mit „Der Salon - Wunder einer neuen Zeit“ hat Julia Fischer meine hohen Erwartungen ein weiteres Mal nicht enttäuscht. Der Auftaktband macht Lust auf den zweiten Teil der historischen Familiensaga, den ich mit Sicherheit ebenfalls lesen werde. Bis zu dessen Erscheinen empfehle ich den ersten Roman sehr gerne weiter.«
  19      0        – geschrieben von milkysilvermoon
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