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Elbmarsch-Krimi 5 - Nebelopfer
Verfasser: Romy Fölck (7)
Verlag: Bastei Lübbe (3616)
VÖ: 25. Februar 2022
Genre: Kriminalroman (10134)
Seiten: 400 (Gebundene Version), 401 (Kindle-Version)
Themen: Gefängnis (743), Kommissare (2917), Leichen (2845), Mord (7721), Prozess (144), Urteile (65), Zeugen (422)
Reihe: Elbmarsch-Krimis (5)
Charts: Einstieg am 4. März 2022
Zuletzt dabei am 10. März 2022
Erfolge: 1 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 16)
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Errechnet auf Basis von 33 Stimmen
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Elbmarsch-Krimi 5 - Nebelopfer« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (8)     Blogger (3)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 27. Mai 2022 um 11:34 Uhr (Schulnote 1):
» Auf der Spur eines Racheengels

Fast alle Kollegen der Mordkommission Itzehoe haben sich im Konferenzraum versammelt und wollen ihren verdienten Kollegen Henning Kuhns mit einer kleinen Feier in den verdienten Ruhestand verabschieden. Da klingelt das Telefon auf dem Konferenztisch. An einem sogenannten Galgenbaum auf einem Feld zwischen zwei Ortschaften auf der Geest hängt ein Mann - mit einem Pappschild um den Hals. Die Worte darauf geben Kommissarin Frida Paulsen zu denken. Ihr Kollege KHK Bjarne Haverkorn erinnert sich sofort an den Prozess um Cord Johannsen, der seine Frau und seine beiden Söhne vor 20 Jahren auf seinem Hof erschossen haben soll. War er wirklich unschuldig wie er seit dem behauptet?


Für mich ist dieser 5. Fall für die Kommissare Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn der bisher stärkste aus der Feder von Romy Fölck.

Authentische Figuren mit sehr unterschiedlichen Charaktären: die Kommissare Paulsen und Haverkorn, die sowohl im Team als auch privat eine starke Einheit bilden; der neuer Kollege Leonard Bootz, der vom SEK zu ihnen gewechselt hat und nun erst mal Haverkorns Platz einnimmt; Nick Wahler, der neue Leiter der Mordkommission, der sich erst noch beweisen muss; dazu Fridas Familie mit Mutter Marta, Vater Fridtjof, Cat, die im Bauwagen lebt und Milan, der den Boxclub auf dem Paulsen-Hof betreibt. Sie alle haben sich, teilweise schon seit dem ersten Fall, in meinem Kopf und in meinem Herzen festgesetzt. Fridas Familie bildet einen so harmonischen Kontrast zu den teilweise harten Fällen, was den Krimis in meinen Augen einen ganz eigenen Lesegenuss gibt.

Ich lese sehr gerne Krimis in denen es auch um Cold Cases geht, alte, noch nicht geschlossene Fallakten. Hier spielen beide Genres zusammen. Zum einen die neuen Morde, denn es bleibt nicht bei dem einen Erhängten. Und dann der Fall Cord Johannsen, der bis heute behauptet, er sei unschuldig. Romy Fölck schafft es auf grandiose Weise, den alten Fall mit den neuen zu kombinieren. Ich finde, dadurch wird die von Haus aus sehr hohe Spannung noch weiter gesteigert.
Auch bei den Menschen hier passiert einiges:
So nimmt Bjarne Haverkorn einen neuen Job an und lässt sich mit Sonja auf eine neue Partnerin ein. Fridas Freund Rechtsmediziner Dr. Torben Kielmann geht nach Süddeutschland um dort eine Body Farm mit aufzubauen. Also heißt das für die Beiden erst mal Fernbeziehung. Der neue im Team, Leonard Bootz, ist eine sehr charismatische, starke Erscheinung. Ich bin gespannt, wie die Zusammenarbeit mit Frida in Zukunft klappen wird.
Ich jedenfalls freue mich auf die vielen Änderungen im Team der Kripo Itzehoe, die sich daraus ergeben und warte gespannt auf den nächsten Fall.

Ein äußerst spannender und interessanter Fall mit hohem Unterhaltungswert, der mich mit seiner Glaubwürdigkeit und seinen überraschenden Wendungen absolut überzeugt hat.«
  9      0        – geschrieben von gaby2707
Kommentar vom 30. März 2022 um 8:42 Uhr (Schulnote 1):
» sehr spannend

An einem Februarmorgen wird an einem alten Galgenbaum die Leiche eines Mannes gefunden. Um den Hals hat sich der Tote ein Schild gehängt. Auf diesem gesteht er, im Prozess gegen Cord Johannsen falsch ausgesagt zu haben. Bjarne Haverkorn erinnert sich an den alten Fall. Vor vielen Jahren hat ein Bauer seine Frau und seine zwei ältesten Söhne kaltblütig erschossen. Seither sitzt er im Gefängnis. Kurz darauf wird ein weiterer Zeuge, der damals ausgesagt hatte, ebenfalls ermordet aufgefunden. Frida und ihren Kollegen ist klar: Sie müssen den wahren Täter finden, sonst wird es weitere Opfer geben!

Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Es war sehr spannend und flüssig geschrieben. Es war so spannend, dass ich es am liebsten durchgelesen hätte. Dies war aber leider aufgrund einer Leserunde mit Zeiteinteilung nicht möglich. Es war schon der fünfte Teil mit Frida und Bjarne und ich habe die beiden schon sehr in mein Herz geschlossen und möchte beide in weiteren Teilen nicht missen. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer der eigentliche Täter damals war. In diesem Buch hat mich Fridas Art etwas genervt. Klar war sie auf der einen Seite wegen des neuen Falles angespannt und auf der anderen Seite musste sie ja Torben aufbauen. Deswegen hatte sie für ihn wegen des Falles nicht genügend Zeit. Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Teil und bin gespannt was sich Romy Fölck einfallen lassen wird. 5 von 5*.«
  9      0        – geschrieben von dru07
Kommentar vom 28. März 2022 um 20:50 Uhr (Schulnote 1):
» "Ich habe selten so viel Blut in einem Raum gesehen. Allen drei Opfern war aus kurzer Distanz in den Kopf geschossen worden." (Buchauszug)
Der tote Henk Visser baumelt am Galgenbaum zwischen den Dörfern der Geest. Auffallend ist das Schild mit einem Geständnis, das er um den Hals trägt. Darin gibt er zu, im Fall Cord Johannsen falsch ausgesagt zu haben. Bjarne Haverkorn erinnert sich an diesen Fall, bei dem der Familienvater vor einigen Jahren fast die komplette Familie getötet hat. Kann es wirklich sein, dass sie Cord Johannsen zu Unrecht verurteilt haben? Als wenige Stunden später der nächste Zeuge ebenfalls erhängt aufgefunden wird, sind sich die Ermittler sicher, dass weitere Zeugen in Gefahr schweben. Müssen sie nun Johannsens Fall neu aufrollen und ist Haverkorn der damals ermittelt hat, ebenfalls in Gefahr?

Meine Meinung:
In Band 5 geht es um einen alten Mordfall an einer Familie, bei dem jetzt nacheinander die damaligen Zeugen ermordet werden. Der Täter möchte, dass man Johannsens Fall wieder neu aufrollt, um den wahren Täter zu entlarven. Dass der Täter dabei mit dem Ermorden der Zeugen eine Dringlichkeit vermittelt, ist umso heftiger und grausamer. Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn ermitteln, doch dann bekommt Bjarne selbst eine Drohung und wird deshalb nach Kiel zum Cold Case Unit ausgeliehen. Jetzt muss Frida auf einmal ohne ihn ermitteln, allerdings ausgerechnet mit ihrem neuen Kollegen Leonard Bootz, der für Hennig Kuhns ins Team kam. Der ist nämlich gleich zu Beginn bei ihr ins Fettnäpfchen getreten, was das Kennenlernen verkompliziert hat. Erschwerend ist zudem, dass sich zwei Einzelkämpfer auf einmal als Team zusammenraufen müssen. Dazu hat Frida den Kopf voll mit Torsten und den Sorgen dadurch. Dieser hat nämlich noch immer mit den Folgen seines Unfalls zu kämpfen. Der Schreibstil ist wie immer sehr unterhaltsam, locker und flüssig. Besonders durch den Wechsel der verschiedenen Kriminalfälle bleibt dieses Buch spannend. Wurde damals wirklich jemand fälschlicherweise verurteilt und haben die Zeugen womöglich falsch ausgesagt? Das herauszufinden wird immer schwieriger nachdem Tod der ersten Zeugen. Leider ist damals Cords Sohn Thies zu jung gewesen, als dass er heute eine wirkliche Hilfe für die Ermittler sein könnte. Der Fall spitzt sich im Laufe der Zeit immer mehr zu und zehrt, je länger er dauert, immer mehr an Fridas Nerven. Diesmal bekommen wir deutlich mehr Einblicke in das Privatleben von Frida und Bjarne. Schön ist auf jeden Fall zu sehen, dass Torsten Unfall dem Paar bisher nicht groß geschadet hat. Allerdings lasten die Folgen des Unfalls schon schwer auf Torsten und er lässt dies ab und zu an Frida aus. Da ist natürlich ein neuer Fall, der viel Zeit kostet, nicht gerade hilfreich. Den neuen Kollegen Bootz fand ich zu Beginn etwas eigenwillig, aber sympathisch und sehr motiviert. Allerdings scheint er so einige Geheimnisse mit sich herumzuschleppen und nicht immer teamfähig zu sein. Ob er wohl Haverkorn ablösen wird, der bald in Rente geht, das wird sich zeigen. Mich jedenfalls konnte dieser Band wieder überzeugen und bekommt deshalb 5 von 5 Sterne.«
  21      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 27. März 2022 um 11:07 Uhr (Schulnote 1):
» An einem alten Galgenbaum wird an einem nebligen Morgen im Februar ein Toter gefunden. Er hat ein Schild um den Hals mit der Aufschrift: Ich gestehe, im Prozess gegen Cord Johannsen falsch ausgesagt zu haben. Damit kann Frieda Paulsen nichts anfangen, aber Bjarne Haverkorn erinnert sich an den Fall, bei dem ein Bauer verurteilt wurde wegen Mordes an seiner Familie. Hat man damals den Falschen verurteilt? Schon bald gibt es einen weiteren Todesfall, bei dem ein weiterer Zeuge aus dem damaligen Prozess ums Leben kommt. Die Zeit drängt, denn sonst könnte es weitere Opfer geben.
Dies ist nun bereits der fünfte Band aus der Elbmarsch-Reihe von Romy Fölck. Auch dieses Mal gelang es der Autorin wieder, mich bis zum Ende an der Nase herumzuführen, da es immer wieder Wendungen gab, die meinen Verdacht in Frage stellten. Auch wenn man jedes Buch für sich alleine lesen kann, so ist es doch schön, die Entwicklung der Protagonisten von Anfang an zu verfolgen.
Auch bei diesem Krimi nimmt das Privatleben der Protagonisten wieder viel Raum ein, so dass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Anfangs hatte ich mit Frieda so meine Probleme, doch sie wurde mir dann immer sympathischer. Doch dieses Mal war sie wirklich neben der Spur, denn ihr Lebensgefährte wird mit seinen Verletzungen nicht fertig und Bjarne Haverkorn bereitet ihr auch Sorgen, da er wegen des alten Falls auch in Gefahr geraten könnte. Sie bekommt auch noch einen neuen Kollegen, Leonard Bootz, der etwas zu viel durch ihre Gedanken geistert. Er wirkt am Anfang ziemlich arrogant, entpuppt sich dann aber als fähiger Kollege, der mit Frieda ein gutes Team bildet. Alle Charaktere sind individuell und authentisch dargestellt.
Der jetzige Fall lässt sich nur lösen, wenn auch die Vergangenheit nochmals betrachtet wird, was dem Vorgesetzten von Frieda und Leonard nicht gefällt. Als sie den überlebenden Thies befragen, kommt den Ermittlern ein furchtbarer Verdacht.
Auch dieser Fall war wieder spannend und schwer zu durchschauen. Mir bereitet es immer wieder Freude, im Elbmarsch mit zu ermitteln.«
  15      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 22. März 2022 um 16:22 Uhr (Schulnote 1):
» Auch Band 5 der Reihe um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn bietet spannende Unterhaltung und reichlich Lokalkolorit aus dem hohen Norden

Nachdem ich die ersten beiden Bände mit Begeisterung gelesen habe, ist diese Reihe der Autorin Romy Fölck so ein wenig aus meinem Blickfeld verschwunden. Mit Band 5 ist mir nun der mehr als gelungene Wiedereinstieg in den Serienkosmos gelungen.

Man braucht hier also grundsätzlich keine Vorkenntnisse aus den ersten vier Bänden, um die Geschichte lesen und nachvollziehen zu können. Alle hierfür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere eingestreute Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Diesmal bekommen es Frida Paulsen, Bjarne Haverkorn und ihre Kollegen von der Kriminalpolizei Itzehoe mit einem unheimlichen Mörder zu tun, der es auf damalige Zeugen eines Prozesses abgesehen hat, bei dem der Landwirt Cord Johannsson für den kaltblütigen Mord an seiner Familie verurteilt wurde. Der Mörder beschuldigt seine Opfer nun, damals im Prozess falsch ausgesagt zu haben. Und da Bjarne seinerzeit in dem Fall ermittelt hat, gerät er ebenfalls in Visier des Mörders. Liegt hier wirklich ein Justizirrtum vor und können die Ermittler den Mörder stellen, bevor es weitere Opfer gibt ?

Romy Fölck gelingt es hier wieder ganz hervorragend, die Stimmung in der Elbmarsch einzufangen und in ihre gut aufgebaute Geschichte einzubinden. Mit ihrem packenden Schreibstil und den sehr bildhaften Beschreibungen, die das Kopfkino ordentlich ankurbeln, erzählt sie eine atmosphärisch dichte Geschichte mit einer am Ende absolut schlüssigen und überzeugenden Auflösung. Die gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Charaktere in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen lassen das Geschehen dabei absolut stimmig und lebendig erscheinen. Neben der überzeugenden Kriminalgeschichte kommt aber auch das Privatleben der Ermittler nicht zu kurz. Diese Passagen fügen sich gut in das Hauptgeschehen ein und tragen ihren Beitrag zum überzeugenden Gesamtbild bei, ohne dabei den Krimiplot in Sachen Spannung auszubremsen. Zudem gibt es im Laufe der Geschichte einige einschneidenden Weichenstellungen für die Zukunft, die für die weiteren Bände der Reihe eine Vielfalt an neuen Möglichkeiten bieten und meine Neugierde auf diese Bände noch einmal deutlich gesteigert haben.

Wer auf Spannung und Lokalkolorit aus dem hohen Norden steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.«
  14      0        – geschrieben von ech68
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