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Richard Schwarz 2.1 - Tödlicher Maskentanz
Verfasser: Jennifer B. Wind (9)
Verlag: Eigenverlag (23316)
VÖ: 20. Februar 2022
Genre: Kurzgeschichte (5237) und Thriller (7730)
Seiten: 114
Themen: Ball (123), Dates (435), Einladung (244), Leichen (2759), Silvester (122), Verdächtige (172), Wien (402)
Reihe: Richard Schwarz (3)
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Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Jennifer B. Wind für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Jennifer B. Wind gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Tödlicher Maskentanz - Ein Richard Schwarz Kurzthriller

Aus der Serie „Blind Date mit dem Tod“ - Teil 10


1

Wien, Dezember


Richard hielt eine Taschenlampe in der linken Hand und seine Waffe in der rechten, beide Arme so ausgestreckt wie möglich und die Hand mit der Taschenlampe unterhalb stützend gegen die Waffenhand gedrückt. Es war düster, da Neumond war, und so konnte er nicht genau erkennen, wie viele Menschen im Wagen saßen, der am Straßenrand stand. Vorsichtig schlich er sich heran. Paul ging dicht hinter ihm her. Richard ging in Richtung der Beifahrertür, Paul näherte sich auf der Fahrerseite an.
     Auf einmal ging die Beifahrertür auf und heraus stürzte ein Mann mit einem Messer in der Hand.
     Richard schrie: »Polizei! Messer fallen lassen!«
     Doch der Mann ging weiter mit dem Messer auf ihn zu. Zielsicher schoss Richard dem Mann in die Brust, während Paul von der anderen Seite um das Auto lief, um den Mann von hinten zu überwältigen. Der Täter taumelte ein paar Schritte nach vorne, bevor Paul ihn gekonnt zu Fall brachte und der Täter regungslos liegen blieb.
     Richard war mittlerweile auf der anderen Seite des Wagens angelangt. Geduckt sah er durch die Scheiben, leuchtete hinein, zuerst auf die Fahrerseite, danach auf die Rückbank. Die hintere Wagentür gegenüber wurde geöffnet. Dort, wo Richards Partner stand. Richard schrie: »Vorsicht, Paul! Da ist noch jemand im Wagen! Möglicherweise ebenfalls bewaffnet.«
     Paul duckte sich rasch. Hastig umrundete Richard den Wagen. Genau in diesem Moment stieg der Komplize des Messerstechers aus und prügelte auf Richard ein. Dieser warf ihn auf den Rücken. Dann drehte er ihn mit einem Armstreckhebel auf den Bauch, fixierte eine Hand am Rücken des Mannes und hielt ihn fest, damit Paul ihm die Handschellen anlegen konnte.
     »Person Zwei gesichert«, sagte Richard und öffnete eine Autotür nach der anderen, immer mit seiner Schusswaffe im Anschlag und geduckt. Der Wagen war leer. Richard richtete sich auf. Was war das für ein metallisches Klopfen? »Paul, hörst du das auch?«
     »Das kommt von hinten«, antwortete Paul. Es war noch nicht vorbei.
     Richard nickte. »Der Kofferraum. Freund oder Feind? Was meinst du?«
     Paul zuckte die Achseln. Gemeinsam gingen sie nach hinten. Paul hielt die Waffe fest in der Hand und Richard öffnete den Kofferraum. Blitzschnell krallte sich jemand an Richards Gürtel fest, zog ihn näher. Richard konnte ihn abwehren, doch der Angreifer zückte eine Schusswaffe und Paul schoss schließlich ohne Zögern auf den Mann.
     Als der Mann bewegungslos auf dem Kofferraumboden lag, beugte sich Richard darüber und begutachtete den roten Fleck mitten auf der Brust, der größer wurde. »Er ist tot, Jim.« Richard versuchte, ernst dabei zu gucken.
     Paul grinste. »Sieht so aus, Pille.«
     Ein lauter Pfiff ertönte. »Übung beendet!«
     Gleichzeitig gingen alle Lampen an und rückten das mörderische Szenario in gleißendes Licht: die falsche Landstraße, die nur zu Übungszwecken aufgebaut worden war. Wie in einem Filmstudio. Richard blinzelte.
     Alle Kollegen standen auf und lachten.
     »War ja klar. Du musst immer deine Trekkie Scherze machen, wenn wir üben. Wie soll ich mich da gut tot stellen?«, fragte der Typ aus dem Kofferraum, der eigentlich ein Kollege von der Drogenfahndung war, und zog sein mit Farbe durchtränktes Hemd aus. Paul legte seine Schutzweste ab. Richard tat es ihm gleich. Auch wenn sie bei den Übungen Farbpatronen in den Waffen hatten, mussten sie natürlich trotzdem mit den Schutzwesten üben. Richard hatte die Echtzeiteinsatzübungen am liebsten, sie waren allerdings eine Rarität. Meistens wurde im Schießkeller geübt oder in der Taktikhalle zwischen Holzwänden, mit Pappfiguren.
     »Gehen wir jetzt gleich zu den normalen Schießübungen rüber?«, fragte Richard.
     »Ja klar, dann haben wir es für heute geschafft und uns ein Bier verdient«, sagte Paul.
     »Was auch immer«, antwortete Richard, für den Bier nicht gerade das Lieblingsgetränk war. Die Kollegen stimmten hingegen freudig zu.
     Der Ausbilder klopfte Richard auf die Schulter. »Gut gemacht, Richard! Du bist in Topform! Bis zum nächsten Jahr!«
     Richard nickte. »Ich kann es kaum erwarten zu sehen, was ihr euch dann einfallen lasst.«
     »Vielleicht stecken sie dich dann in den Kofferraum und warten, ob du dich selbst befreist«, feixte Paul.
     »Kein Problem, er ist schließlich Houdinis würdigster Nachfolger«, sagte der Ausbilder und lachte.
     Warum dachten alle, bloß weil man im Zirkus aufgewachsen war, ein Entfesselungskünstler sein zu müssen. Richards Spezialität waren schließlich Jonglagen. »Ich bin adoptiert«, antwortete Richard trocken und schlicht. Das sorgte für Stirnrunzeln beim Ausbilder und einstimmiges Gelächter bei den anderen.
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