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Die Mallorca-Saga 1 - Zeiten des Wandels
Verfasser: Carmen Bellmonte [Elke Becker] (1) und Carmen Bellmonte [Ute Köhler] (1)
Verlag: Heyne (3230)
VÖ: 8. Februar 2022
Genre: Familienepos (684) und Historischer Roman (5859)
Seiten: 560 (Taschenbuch-Version), 493 (Kindle-Version)
Themen: Inseln (2357), Kuba (44), Mallorca (157), Weingut (155)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (2)     Blogger (4)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. März 2022 um 23:04 Uhr:
» Gelungener Auftakt einer neuen Familiensaga auf Mallorca und Kuba

„Zeiten des Wandels“ von Carmen Bellmonte ist der gelungene Auftakt zu einer vierteiligen mallorquinisch-kubanischen Familiensaga, die Penguin-Verlag erschienen ist.
Carmen Bellmonte ist das Pseudonym der beiden Autorinnen Elke Becker und Ute Köhler, die seit 10 Jahren befreundet sind, gemeinsame Interessen teilen und gern schreiben.

Im Mittelpunkt des Romans, der 1913 beginnt, steht die mallorquinische Winzerfamilie Delgado. Sie haben zwei Töchter und zwei Söhne. Das kleine Weingut unterhalb des Tramuntana-Gebirges ernährt die Familie nur mühsam. Ohne harte Arbeit geht es nicht. Die Konkurrenz vom Festland setzt den verbliebenen Winzern auf der Insel stark zu.
Als Antonias Mann Mateo seinen gutbezahlten Job als Buchhalter in Palma verliert, entschließen sich beide nach Kuba auszuwandern. Antonia nimmt ein paar Weinstöcke auf die beschwerliche Reise mit, um auf Kuba neu zu beginnen. Doch es kommt anders als erwartet. Das neue Leben von Antonia an der Seite des wohlhabenden Unternehmers Frederico wird fesselnd und farbenreich geschildert. Man taucht in das quirlige Leben Havannas mit seinen Widersprüchen und Besonderheiten ein. Für mich gehören die Abschnitte des Romans, die hier spielen, zu den Kapiteln, die mir am besten gefallen haben.

Parallel dazu wird vom harten Alltag auf Mallorca berichtet. Es sind viele tragische Momente, die die Familie Delgado erleben muss. Carla, die jüngere Tochter, erkrankt an der spanischen Grippe, der Vater wird in einem Streit mit seinem besten Freund schwer verletzt, der älteste Sohn, dessen Traum die Fischerei ist, kehrt in einem schweren Sturm von einer Fahrt nicht mehr zurück.
Das Leid nimmt kein Ende und die wirtschaftlichen Probleme werden immer gravierender, so dass die Familie Delgado beschließt zukünftig Aprikosen und Mandeln anzubauen.
Für Leo, den anderen Sohn, der von einem Leben als Winzer träumt, bricht eine Welt zusammen. Da kommt ihm eine Idee. Das Unheil, welches er über die Familie bringt, macht mich fassungslos.

Den beiden Autorinnen gelingt es eine Geschichte, wie aus einem Guss zu erzählen, die mich schnell in ihren Bann gezogen hat. Sie beschreiben das Leben der Familie Delgado mit allen Tiefen und wenigen Höhen flüssig und farbenreich. Die Natur- und Ortsbeschreibungen vermitteln ein sehr anschauliches Bild und die Charaktere der Protagonisten und anderer Personen sind zutreffend herausgearbeitet. Die Handlung ist absolut nachvollziehbar und Zeitgeschichte, wie beispielsweise das Erscheinen der ersten Radios, wird geschickt in die Handlung einbezogen.

Schicksalhafte Wendungen und persönliche Dramen bringen mit unerwarteten Wendungen Spannung bis zur letzten Seite in den Roman.

Der Auftakt zu einer komplexen und vielseitigen Familiengeschichte ist absolut gelungen. Ich freue mich schon d auf den zweiten Teil, der im August erscheinen soll.
Aus meiner Sicht vergebe ich gern 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Wer historische Romane liebt, der sollte diese Mallorca – Saga unbedingt lesen.«
  16      0        – geschrieben von eiger
Kommentar vom 19. Februar 2022 um 8:59 Uhr (Schulnote 2):
» Mallorca 1913: Die Delgados haben ein kleines Weingut, von dem die Familie mehr schlecht als recht leben kann. Doch es wird immer schwieriger für sie, ihren Wein zu verkaufen, denn die Konkurrenz macht ihnen das Leben schwer. Die Kinder von Juan und María Delgado wollen alles tun, um das Weingut zu erhalten. Doch ihnen bleibt nicht viel Zeit. Wird es ihnen gelingen, ihr Gut vor dem Ruin zu bewahren?
Dies ist der erste Band der Mallorca-Reihe von Carmen Bellmonte. Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen. Die Beschreibung der Handlungsorte ist bildhaft, so dass ich alles schön vor Augen hatte.
Auch die Personen sind gut dargestellt. Juan und María Delgado haben vier Kinder. Juan ist ein Mann seiner Zeit, der das Sagen hat und recht stur ist. Seine Frau ist eine liebevolle Mutter. Die älteste Tochter Antonia liebt Mateo und heiratet ihn. Die beiden verschlägt es nach Kuba, wo sie sich ein Weingut aufbauen wollen. Doch das wird nicht einfach werden und selbst die Reise dorthin ist beschwerlich. All das setzt ihrer Beziehung zu. Diego würde gerne Fischer werden, dabei soll er das Gut übernehmen. Als der Krieg die Lage schwieriger macht, muss die Mutter den Männern den Kopf zurechtrücken. Statt Wein sollen nun Aprikosen und Mandeln für ein Auskommen sorgen. Leo liebte die Arbeit auf dem Weingut, aber nun will er seinen Weg gehen, einen Weg, der nicht immer der richtige ist. Carla, die jüngste Tochter, sucht sich eine Arbeit auf der Insel und verliebt sich ausgerechnet in jemanden, den ihr Vater nie akzeptieren wird, denn die Familien sind verfeindet.
Wenn der Hof oder das Weingut die Familie nicht mehr ernähren kann, dann muss man Entscheidungen treffen. Oft sind diese Entscheidungen schwer und werden zur Last. Ich fand es bewegend, wie die Familie die Veränderungen erlebt hat und sich den täglichen Kämpfen stellt.
Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt.«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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