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Anni und der Satan 3 - Höllische Intrige
Verfasser: Doris E.M. Bulenda (36)
Verlag: Edition Autorenflüsterin (216) und Eigenverlag (25876)
VÖ: 18. Februar 2022
Genre: Fantasy (16681)
Seiten: 299 (Taschenbuch-Version), 212 (Kindle-Version)
Themen: Engel (495), Fegefeuer (5), Hölle (186), Intrigen (1526), Teufel (320)
Reihe: Anni und der Satan (3)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Doris E.M. Bulenda für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Doris E.M. Bulenda gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Das alles kam mir merkwürdig vor. »Hast du diese Beweise gesehen, sind sie dir vorgelegt worden? Konntest du dich nicht verteidigen, dich rechtfertigen? Außerdem – ich dachte immer, das Fegefeuer wäre leer, weil ihr ja in eurer großen Gnade alle Seelen ohne unnötiges Getue aufnehmt.«
     Der Erzengel schwankte, als ob er gleich umfallen würde, anscheinend bekamen ihm die Verhältnisse in der Hölle nicht.
     Ouzza eilte zu ihm und stützte ihn. »Verzeih, dass ich dich anfasse, mächtiger Metatron«, murmelte er dabei.
     »Danke Ouzza, du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Mächtig bin ich auch nicht mehr, du kannst mich ruhig anfassen und stützen, denn ich fühle mich sehr schlecht.«
     Ja, das Unbehagen und das Unglück waren ihm deutlich anzusehen. Nachdem er sich ein wenig gefangen hatte, machte er sich dran, meine Fragen zu beantworten. »Nein, Agent No.1, die Beweise habe ich nicht gesehen, man hat mir nur mitgeteilt, dass sie existieren. Rechtfertigen und verteidigen durfte ich mich nicht, angeblich war die Lage so klar, dass das unnötig war. Kurz bevor ich abgeurteilt und in ein Zwischenreich verbannt worden wäre, gelang mir die Flucht. Deshalb bin ich in euer abstoßendes … Entschuldigung, ich wollte eure Heimat nicht heruntersetzen … also in euer Reich gekommen. Ich hatte gehofft, dass ich mich hier verbergen könnte, bevor mich das große Strafgericht trifft.«
     Sich nur ein Stück in den Boden zu graben, war nicht gerade clever, und sicher nicht ausreichend, um sich gründlich zu verstecken, dachte ich bei mir. Da hätte er sich schon etwas Besseres einfallen lassen müssen.
     »Und das Fegefeuer? Was ist mit dem? Was sollst du da rausgeholt haben? Ich habe gehört, dass es existiert, aber so gut wie leer ist.«
     Metatron nickte. »Dies ist zutreffend. Es existiert, es hat nicht viele Bewohner, aber ein paar gibt es eben doch. Selbst wenn unsere Gnade fast unendlich ist, existieren ein paar verstockte Seelen, die dort hineinmüssen. Wenn ein Mensch eigentlich nicht schlecht war, vielleicht sogar gut und gläubig war und in seinem Leben viele Verdienste angesammelt hat, dann ein großes Verbrechen begangen hat, vor der Pforte aber nicht bereuen, sich nicht niederwerfen will – in dem Fall geben wir ihm manchmal die Chance, im Fegefeuer darüber nachzudenken. Wie gesagt, das sind die großen Ausnahmen, aber ein paar Seelen sind immer wieder mal dort gelandet.«
     »Und die sollst du verscheuert haben? Wer kauft eine derartige Seele, wer tut sich so einen speziellen Fall an?«
     Der Erzengel zögerte. »Das weiß ich auch nicht. Ich kann nur Vermutungen anstellen, aber …«
     Wir wurden unterbrochen, ich spürte ganz deutlich die Ankunft von Satan. Verdammt, den konnten wir jetzt gar nicht brauchen. Auch Ouzza hatte gemerkt, dass der Herr und Gebieter sich näherte.

***


Der Erzengel nickte und gab sich mit meiner Antwort zufrieden, auch wenn er immer noch ungläubig aussah. Deshalb sprach ich das nächste Thema an. »Wir müssen uns schleunigst ein Versteck für dich ausdenken. In den Boden eingraben funktioniert nicht. Oder vielleicht warst du nicht tief genug unten. Jedenfalls müssen wir dich so verbergen, dass dich Satan nicht wittern kann. Der hat nämlich eine gute Nase für Sachen, die ihn nichts angehen.«
     »Ihr wollt mich nicht ausliefern?« Metatron klang sehr ungläubig.
     »Nein, das werden wir nicht!«, rief ich energisch aus. Auch Ouzza starrte mich erstaunt an und schüttelte leicht den Kopf.
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