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Anni und der Satan 3 - Höllische Intrige
Verfasser: Doris E.M. Bulenda (36)
Verlag: Edition Autorenflüsterin (218) und Eigenverlag (26046)
VÖ: 18. Februar 2022
Genre: Fantasy (16760)
Seiten: 299 (Taschenbuch-Version), 212 (Kindle-Version)
Themen: Engel (499), Fegefeuer (5), Hölle (187), Intrigen (1531), Teufel (321)
Reihe: Anni und der Satan (3)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Doris E.M. Bulenda für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Doris E.M. Bulenda gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

DER BESUCHER


An der besagten Stelle angelangt, schauten wir uns verwundert an. Wir waren eindeutig an der Quelle der Störung, aber es war nichts zu sehen. Der Höllenboden sah aus wie immer, grau, ein wenig uneben, ein bisschen …
     Oder doch, halt, da war doch was, ich spürte es nach kurzer Konzentration. Rechts vor mir schien etwas zu liegen, tief eingegraben in den Boden, unsichtbar, aber ein nicht zur Hölle gehörender Fremdkörper, der deutlich wahrzunehmen war. Im selben Moment spürte es auch Ouzza und wir gingen ein paar Schritte, bis wir unmittelbar davorstanden.
     »Was kann das nur sein«, murmelte ich vor mich hin. »Dieser Boden, da stimmt was nicht. Ob da irgendwas darunter ist?«
     »Ja, ich glaube, da ist ein Ding verborgen«, mutmaßte Ouzza und beugte sich nach unten. Er grub mit den Fingerspitzen den Boden ein Stück auf. Normalerweise schossen aus dem Höllenboden sofort hohe, heiße Flammen, wenn man ihn auch nur ein wenig aufwühlte. Das war hier nicht der Fall und wir schauten uns wieder erstaunt an.
     »Das ist merkwürdig, Ouzza. Kein Feuer im Boden?« Ich beugte mich ebenfalls nach unten und half ihm, die oberste Schicht noch weiter aufzugraben. Keinerlei Flammen behinderten uns dabei, auch nicht, als wir tiefer kamen.
     Dann stießen wir auf Widerstand und legten vorsichtig ein Ding frei, von dem wir nicht wussten, was es sein könnte. Es war kugelförmig, groß, sehr solide und sah aus, als ob es mit Federn bewachsen wäre. So etwas hatte ich in der Hölle noch nie gesehen. Auf der Erde im Übrigen auch nicht. Es sah staubig und dreckig aus, aber darunter blitzte ein weißes Strahlen hervor.
     Plötzlich schrie Ouzza auf: »Verdammt, ich glaube, ich weiß was das ist. Oder genauer, wer das ist. Das ist zwar unmöglich, aber eigentlich … also, ich weiß nicht …«
     »Raus mit der Sprache, wer oder was ist das?«
     »Ich glaube … ich fürchte … es ist der Erzengel, unser alter Bekannter. Der, mit dem du vor der Himmelspforte Bekanntschaft gemacht hast und der uns vor und nach der Schlacht gegen die Dämonen besucht hat.«
     »Was? Wie? Der hier – was tut der denn in der Hölle? Und vor allem, er hat uns doch schon öfter hier besucht, und da kam er jedes Mal als strahlende Lichtgestalt. Kein Vergleich mit diesem Federbündel im Boden. Bist du dir sicher, Ouzza?«
     Er nickte, ja, er sei sich absolut sicher, behauptete er mit fester Stimme. Mit beiden Händen strich er dabei über die Oberseite der Federn und murmelte ein paar magische Worte.
     Das hatte relativ schnell Erfolg, die Kugel löste sich auf, wurde größer und der Erzengel stand vor uns. Momentan war von seiner früheren Schönheit nicht viel zu sehen. Er sah fast so abgerissen und dreckig aus wie Ouzza, als ich den kennengelernt hatte.
     Jetzt straffte er sich und sagte mit gedämpfter Stimme: »Nun gut, ihr habt mich gefunden. Ich wusste, dass es nicht funktionieren würde. Gut, liefert mich aus.«
     Erstaunt starrte ich ihn an, das machte für mich keinen Sinn. »Dich ausliefern? Wozu denn das? Und an wen? An Satan? Warum sollte der dich auf einmal haben wollen? Der hat dir doch schon einmal deutlich erklärt, dass es für dich hier unten keinen Platz gibt.«
     »Nein, natürlich nicht an den Herrscher eures furchtbaren Reiches. An meine Chefs, meine ich.«
     Jetzt war mir seine Anwesenheit noch weniger klar als vorher. »Warum zum Teufel … äh, sorry, ich wollte dich nicht ärgern … sollten wir dich an sie ausliefern? Was haben wir mit ihnen zu schaffen? Außerdem gehörst du doch sowieso nach oben, oder?«
     Ouzza mischte sich in unsere Diskussion ein, er räusperte sich und fragte dann mit gedämpfter Stimme. »Also … Metatron … so ist dein Name, nicht wahr? Ist es gestattet, dich damit anzusprechen?«
     Der Erzengel nickte nur kurz, und der gefallene Engel redete zögernd weiter. »Dich an die Gegenseite ausliefern, das bedeutet wohl, du bist in Ungnade gefallen? Hast du etwa … ich meine, ich kann mir das nicht vorstellen, aber … hast du rebelliert?«
     Metatron schüttelte leicht den Kopf. »Nein, Ouzza, habe ich nicht. Aber du hast recht, ich musste fliehen, musste die Heimat im Himmel ganz eilig verlassen. Ach, was sollen wir noch reden, liefert mich einfach aus und vergesst das Ganze.« Er schien ein wenig zusammenzusacken, als ob er mächtige Angst hätte.
     »Wir werden dich nicht ausliefern«, unterbrach ich ihn scharf. »Jedenfalls nicht, solange wir nicht wissen, was überhaupt los ist. Du hast also nicht rebelliert, so wie Satan und Luzifer damals, sondern dir etwas anderes zuschulden kommen lassen? Erzähl schon, was du verbrochen hast, wir sind neugierig. Vielleicht können wir dir hier sogar Asyl gewähren.«
     Der Erzengel starrte mich ungläubig an. Dann schüttelte er sich am ganzen Körper. »Gar nichts habe ich mir zuschulden kommen lassen, ich bin unschuldig. Ehrlich, höllische Nummer zwei, ich habe gegen keines der göttlichen Gesetze verstoßen. Aber man hat mich angeklagt, Seelen verschachert zu haben.«
     »Ach was, du sollst Seelen vertickt haben? Kann ich kaum glauben - und vor allem, an wen? An uns etwa? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Satan bei so einem Deal mitgemacht hätte. Er ist mit dem, was wir euch vor der Nase wegschnappen, absolut zufrieden. So viele neue Einwohner brauchen wir auch wieder nicht.«
     »Nein, nicht an euch«, erwiderte Metatron. »Man wirft mir vor, Seelen aus dem Fegefeuer geholt und an andere Mächte überreicht zu haben. Diese Vorwürfe sind natürlich völlig haltlos, doch es gibt Beweise …«
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