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Warum ich Italien liebe
Verfasser: Amy Thyndal (1)
Verlag: storytel (1)
VÖ: 11. Februar 2022
Genre: Romantische Literatur (27453)
Link: Buch bei storytel
Themen: Ferien (439), Italien (710), Sommer (778)
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Erklärung der Bewertungssysteme
„Ob man Italien wirklich hassen kann, so als Ganzes?“

Sonne, Pasta, Gelato – für die meisten wäre ein Sommer in Italien ein wahrgewordener Traum, nicht aber für die 18-jährige Jade. Sie ist alles andere als begeistert, die Sommerferien vor dem Studium bei ihrem Vater im verschlafenen Monterotondo, Italien, zu verbringen. Während ihre Freunde in New York mit ihren Erzählungen ihr Heimweh schüren, wird sie bei einer Fahrradtour beinahe überfahren und von Hunden angefallen. Außerdem ist da noch der unausstehliche Luca, der sich bei jeder Gelegenheit über sie lustig macht. Jade ist sich sicher: Sie hasst Italien! Eine Aussage, die Luca nicht auf sich sitzen lassen kann, sodass er beginnt, ihr die schönen Seiten seines Landes zu zeigen. Und vielleicht ist auch Luca selbst gar nicht so übel…
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amy Thyndal für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amy Thyndal gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram. Das Buch gibt es bei storytel.

Prolog: Ich liebe New York


„Natürlich nicht!“, rufe ich zurück, aber es ist eine Lüge. Natürlich bin ich aufgeregt! Aufgeregt, begeistert, nervös. Der heutige Tag könnte meine gesamte Zukunft verändern!
     Okay, vielleicht übertreibe ich ein bisschen. Schließlich ist es nur eine Führung - durch die Universität meiner Träume. Nein, an der Universität unserer Träume, schließlich kommt Talia nicht nur mit, um mir beizustehen, sondern auch, um alles über das Physik-Programm zu erfahren, während ich die Biologie-Gebäude bestaunen darf. Und wenn alles klappt, teilen wir uns im Herbst ein Zimmer ... Ah! Kann das Leben perfekter sein?
     „Vorsicht!“, warne ich Talia, als uns ein Autofahrer etwas zu nahekommt.
     Obwohl ich es nicht sehen kann, weiß ich, dass sie die Augen verdreht. Schließlich hat sie ja so viel Fahrerfahrung und ich sollte ihr vertarauen, dass sie uns sicher an unser Ziel bringt. Eigentlich tue ich das auch - aber es schadet nie, vorsichtig zu sein.
     Wirklich Grund zur Sorge besteht nicht, schließlich sind wir auf ihrem Moped in den überfüllten Straßen New Yorks echt lahm. Wahrscheinlich wären wir mit der Subway schneller, aber das will Talia nicht hören. So haben wir beim Warten an den roten Ampeln wenigstens genügend Zeit, um uns zu unterhalten.
     „Brad hat mich gestern nach deiner Nummer gefragt“, erzählt mir Talia mit einem neckenden Unterton in der Stimme.
     Diesmal bin ich diejenige, die die Augen verdreht.
     „Ich hoffe, du hast sie ihm nicht gegeben“, entgegne ich gereizt.
     Nicht, dass ich Brad nicht nett fände - Talias Sitznachbar in Chemie sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch das Paradebeispiel eines Good Guys. Er hat mir sogar schon mal die Tür zum Klassenzimmer aufgehalten ... Viel zu klischeehaft.
     Talia schnaubt. „Warum nicht?“, will sie wissen.
     Ja, warum eigentlich nicht? Ich weiß nur, dass alles in mir sich dagegen wehrt. Ich meine, ich bin eine junge und unabhängige Frau, da habe ich keinen Typen nötig. Ich will ungebunden und selbstsicher durchs Leben gehen, statt mich mit nervigen Jungs herumzuschlagen. Und ... ich will am Ende nicht sitzen gelassen werden wie Mom.
     „Weil er eine Backpflaume ist“, antworte ich und weiß selbst nicht so genau, was ich damit sagen will.
     Sie seufzt resigniert und wechselt das Thema, indem sie anfängt, mir zum gefühlt hundertsten Mal die Vorzüge unserer Lieblingsuniversität aufzuzählen. Ein Gespräch, bei dem ich schnell einsteige und die Führung übernehme, schließlich ist das nicht nur ein unverfängliches Thema, sondern auch eines meiner liebsten. Ich kann unsere verheißungsvolle Zukunft jetzt schon spüren ... Wir beide, Mitbewohnerinnen und Studentinnen an der Columbia, mit tollen Studienplätzen und ganz vielen Erfolgen - welche genau das sein werden, muss ich mir noch überlegen. Und natürlich mit unendlich vielen, coolen neuen Freunden. Wobei Talias Kommilitonen vermutlich alle physikinteressiert sein werden, was echt nicht mein Fach ist. Dafür lerne ich massig Biologen kennen ...
     Die perfekte Zukunft nach einem langen, abenteuerlichen Sommer in New York. Ich kann es kaum erwarten, dass die Schule vorbei ist und Talia und ich ungefähr jeden Tag der Ferien damit verbringen werden, unser Studium zu planen, die Einrichtung unseres Zimmers einzukaufen, und natürlich New York unsicher zu machen. Und damit, so oft es geht den Campus zu besuchen, damit wir ihn bereits in- und auswendig kennen, sobald es losgeht.
     Den Grundstein dafür legen wir heute und mein Herz hüpft in meiner Brust, als Talia vor der Butler Library, dem wohl markantesten Gebäude der Universität, anhält. Ich kann ein begeistertes Quietschen nicht unterdrücken, als ich vom Moped springe und mich dann mittig vor das Gebäude stelle, um all das in mich aufzunehmen. Das riesige, weiße Gebäude mit den hohen Säulen, der elegante Park mit den akkurat geschnittenen Hecken davor, das Zwitschern der Rotkardinäle und Wanderdrosseln und die Inschrift mit den Namen berühmter Philosophen und Schriftsteller, alles wirkt so gewaltig und prachtvoll, dass ich kaum glauben kann, dass ich nun hierher gehöre.
     Am liebsten würde ich den Sommer überspringen und direkt mit dem Studium anfangen, so sehr freue ich mich darauf.
     Talia stellt lachend ihr Moped ab und kommt dann zu mir, um den Anblick gemeinsam mit mir in sich aufzusaugen.
     „Jetzt kommt der beste Sommer und dann die beste Zeit unseres Lebens“, verkündet sie mir, „hier, zu Hause in New York.“
     „Am schönsten Ort der Welt“, pflichte ich bei und schieße ein Beweisfoto, um es meiner Mom zu schicken.
     Genau in diesem Moment erhalte ich eine Textnachricht und Talia verzieht zeitgleich mit mir das Gesicht, als wir den Darth Vader-Klingelton erkennen, den ich für meinen Dad eingestellt habe.
     „Was will er heute?“, fragt sie und gemeinsam lesen wir die Nachricht.

Hi Liebling, ich freue mich darauf, dass du mich diesen Sommer besuchen kommst!

Und damit verfliegt der Traum vom besten Sommer meines Lebens wie Rauch im Wind.
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