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Das Versprechen
Verfasser: Ruth Saberton (2)
Verlag: Aufbau (1006)
VÖ: 14. Februar 2022
Genre: Frauenliteratur (1513)
Seiten: 541 (Taschenbuch-Version), 593 (Kindle-Version)
Original: The Promise
Themen: 1944 (39), Cornwall (263), Fotos (378), Schriftsteller (1463), Soldaten (616), Trauer (493), Väter (934), Verlust (974), Versprechen (238), Zweiter Weltkrieg (635)
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Lesermeinungen (1)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 8. März 2022 um 17:20 Uhr (Schulnote 1):
» Nachdem die Schriftstellerin Nell ihren kranken Vater längere Zeit gepflegt hatte, ist dieser nun verstorben und sie muss sein Haus ausräumen. Diese Aufgabe überfordert sie völlig, denn sie steckt tief in ihrer Trauer und jedes Teil, das sie in die Hand nimmt, ruft Erinnerungen wach. Zudem ist Nell ganz alleine, denn nach einer Fehlgeburt ist auch ihre Ehe zerbrochen. Nur ihre Freundin Lou steht ihr zur Seite und rät ihr, nach Abschluss der Haushaltsauflösung eine Auszeit zu nehmen, um wieder zu sich zu finden.
In einem Regal hinter Büchern versteckt findet Nell einen Umschlag, der ein altes Foto und ein Kettchen enthält. Das Foto zeigt einen amerikanischen Soldaten, der um 1944 in dem kleinen Küstenort Pencallyn in Cornwall stationiert gewesen sein muss und ihrem Vater zum Verwechseln ähnlich sieht. Da Nell weiß, dass ihr Vater adoptiert war, vermutet sie auf dem Foto möglicherweise ihren Großvater zu sehen. Sie reist nach Cornwall um mehr über ihre Wurzeln und die ihres Vaters herauszufinden.
In Pencallyn macht sie sich auf die Suche nach dem Ort, an dem das Foto aufgenommen sein muss. Sie begegnet Josh, der sie gegen seinen „knurrigen“ Vater verteidigt, weil sie sich auf seinem Grundstück umsehen wollte. Durch Josh erfährt Nell von Estella, die mit ihren 95 Jahren und beginnender Demenz immer noch in dem Haus lebt, in dem sie aufgewachsen ist. Als Estella das Foto sieht, ist sie plötzlich wieder tief in ihrer Vergangenheit und beginnt Nell davon zu erzählen …

Die Geschichte wird eingeleitet durch einen Prolog, der im Mai 1944 spielt und danach wechseln sich die Zeitstränge ab zwischen der Gegenwart mit Nell, Estella und Josh sowie der Vergangenheit von Estella in den Jahren 1939 bis 1945.
Nell erzählt in der Ich-Form während Estellas Kapitel in der 3. Person verfasst sind.
Die Handlung der Vergangenheit ist eingebettet in historische Fakten des
2. Weltkrieges, denn in Cornwall waren seinerzeit amerikanische Soldaten stationiert und dort fand der größte Teil der Vorbereitungen für den D-Day statt. Das war mir bisher so detailliert nicht bewusst und daher fand ich den historischen Teil besonders interessant. In ihren Anmerkungen gibt die Autorin noch ausführliche Erläuterungen dazu.

Nell auf den Spuren der Vergangenheit und der Suche nach ihren Wurzeln zu begleiten war sehr fesselnd. Denn nur nach und nach erfahren wir Einzelheiten aus Estellas Jugend zu dieser Zeit und ihre Erinnerungen an eine große Liebe zu ihrem Seelenverwandten, die verboten war aber für immer, wie sich die beiden geschworen hatten.
Die Brutalität des Krieges aber auch die Hoffnungen der Menschen zu dieser Zeit auf ein Ende des Krieges und ein gutes Leben danach waren oft sehr deutlich zu spüren.

Sehr einfühlsam erzählt die Autorin nicht nur Estellas bewegende Lebensgeschichte sondern auch Nells Geschichte in der Gegenwart. Gemeinsam mit Josh, der sich immer wieder um Estellas verwilderten Garten kümmert, macht sich Nell auf Spurensuche und versucht das Familiengeheimnis zu aufzudecken. Der Garten, der sich auf Estellas Anwesen befindet, ist sehr geheimnisvoll und spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte. Nell beginnt durch ihre Spurensuche langsam wieder zu sich zu finden und Kraft und Hoffnung zu schöpfen.

Ruth Saberton ist es hervorragend gelungen, die Geschichten der beiden Frauen miteinander zu verbinden und beide Handlungsstränge konnten mich gleichermaßen fesseln.
Die vielen unterschiedlichen Emotionen sind sehr gut bei mir angekommen, durch den einfühlsamen aber auch lebendigen Schreibstil der Autorin. Dabei wird es zu keinem Zeitpunkt kitschig sondern eher berührend auf teilweise auch aufwühlend.

Dieser Roman erzählt eine bewegende Geschichte über eine große Liebe, eine ganz besondere und innige Frauenfreundschaft und eben ein ganz besonderes Versprechen. Aber auch Rassismus, Vorurteile und Standesdünkel sind Themen. Durch unerwartete Wendungen und die tolle Kulisse Cornwalls mit seiner Magie und den Mythen dieser Gegend ist der Roman unterhaltsam und vermittelt auch eine schöne Botschaft. Daher empfehle ich diesen wunderbaren, ausdrucksstarken und bildgewaltigen Roman sehr gerne weiter!


Fazit: 5 Sterne«
  17      0        – geschrieben von Fanti2412
 
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