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Die Begine von Ulm 3 - Die Begine und der Turm des Himmels
Verfasser: Silvia Stolzenburg (31)
Verlag: Gmeiner (571)
VÖ: 9. Februar 2022
Genre: Historischer Roman (5854) und Kriminalroman (9940)
Seiten: 312 (Taschenbuch-Version), 282 (Kindle-Version)
Themen: 15. Jahrhundert (209), Beginen (17), Gefahr (1837), Mord (7590), Ulm (14), Unfälle (1368)
Reihe: Die Begine von Ulm (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Begine von Ulm 3 - Die Begine und der Turm des Himmels« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (3)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. Juni 2022 um 22:38 Uhr (Schulnote 1):
» Die Begine und der Turm des Himmels ist der dritte Band rund um die Begine Anna und dem Siechenmeister Lazarus. Silvia Stolzenburg erzählt die Geschichte spannend weiter und lässt Anna einmal mehr ihre Nase in Sachen stecken, von denen sie besser fern geblieben ist, was ihr diverse Probleme einbringt.

Die Bände der Reihe lassen sich auch einzeln lesen, da die Kriminalfälle in jedem Band abgeschlossen werden. Die Entwicklung der Figuren kann man durch kleine Rückblenden gut weiter verfolgen. Die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten und sich nicht immer sympathisch. Auch Anna und ihre ungezügelte Neugierde gefällt mir nicht immer, sie hat auch Probleme damit Autoritäten anzuerkennen und bringt sich und andere dadurch immer wieder in Gefahr. Allerdings muss Anna als Figur so angelegt sein, weil es sonst nicht stimmig wäre, dass sie sich immer wieder in bösen Situationen wieder findet.

Insgesamt eine schöne Reihe mit gutem Blick auf die damalige Zeit.«
  0      0        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 20. April 2022 um 19:42 Uhr (Schulnote 3):
» Anna und die Münsterbaustelle

Anna Ehinger arbeitet und lebt noch immer als Begine, denn noch immer ist Lazarus der Siechenmeister zu Ulm und seinem Orden verpflichtet. Ihre gemeinsame Zukunft scheint zum Greifen nah und doch so fern zu sein. Im Ulm des Jahres 1413 wird zudem ein großes Münster erbaut, doch immer wieder kommt es zu Unfällen. Gerade wieder stürzte ein Steinmetz von einem Gerüst. Aber war es wirklich ein Unfall oder steckt mehr dahinter? Nicht allen in der Stadt gefällt dieser Bau und so werden schnell Stimmen laut, die die Beginen beschuldigen, an den Unglücken schuld zu sein. Anna kann und will dies nicht auf sich beruhen lassen und beginnt Fragen zu stellen. Ihr Bruder ist wenig begeistert von ihrem Tun und rät ihr zur Mäßigung.

„Die Begine und der Turm des Himmels“ ist bereits Band 3 dieser Reihe um eine Begine und einen Mönch, die von einer gemeinsamen Zukunft träumen. Gleichzeitig geschehen in ihrem Umfeld immer mal wieder Verbrechen, die die neugierige Anna Ehinger aufzuklären versucht. Sie gerät dabei des öfteren selbst in Gefahr. Die einzelnen Teile lassen sich problemlos einzeln lesen, da die Verbrechen aufgeklärt werden, nur die Beziehung von Anna und Lazarus entwickelt sich von Band zu Band. Die vorhanden Rückblenden sorgen aber für den nötigen Überblick, sodass man als Leser nichts verpasst.

In diesem Teil geht es um die Münsterbaustelle und die Unfälle, die dort immer wieder geschehen. Allerdings fand ich den Krimianteil in diesem Teil etwas zu kurz geraten. Anna versucht zwar die Schuldigen zu finden, aber doch eigentlich nur so am Rande. Vielmehr wird ihr Verhältnis zu dem Siechenmeister geschildert und die Beziehung zu ihrem Bruder. Dieser wiederum versucht sein eigenes Leben voranzubringen. Auch wirkt Anna hier immer wieder naiv, gerade so, als ob sie aus ihren Fehlern nicht viel lernen würde. Für mich wirkt dies nicht sehr glaubwürdig.

Der Erzählstil von Silvia Stolzenburg ist auch in diesem Band angenehm und flüssig zu lesen, aber mir fehlte dann doch die Spannung um die Unfälle. Immer wieder ist Anna mit ihren Gedanken bei Lazarus und ihrer Frage, ob er sie noch lieben würde. Ich fand es ein wenig zu viel von dieser Liebesbeziehung und den Gedanken von Anna. Lazarus war mir in diesem Teil sympathischer, auch er denkt natürlich oft an seine Zukunft mit Anna, verliert dabei aber nicht aus den Augen, was seine Aufgaben für den Moment sind. Erst im letzten Drittel der Geschichte nimmt für mich die Handlung an Fahrt auf und wird spannender.

Auch wenn die Spannung diesmal nicht so hoch war, lässt die Autorin das Leben im 15. Jahrhundert mühelos lebendig werden. Die schwere Arbeit auf der Baustelle wird genauso erzählt wie das Leben im Spital. Die Schilderungen über das Leben von Annas Bruder hat mir gefallen. Er versucht seinen Weg zu gehen und ist dabei zwar nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht und auch nicht gerade sympathisch, aber er wirkt eben doch glaubwürdig mit seinen Ambitionen zum Aufstieg im Rat der Stadt.

Fazit:

„Die Begine und der Turm des Himmels“ war für mich jetzt der schwächste Band dieser Reihe, obwohl ich ihn gern gelesen habe. Ich mag die Schilderungen über das Leben in dieser Epoche. Mir war nur die Liebesgeschichte für einen Krimi zu vordergründig.«
  11      1        – geschrieben von nirak
 
Kommentar vom 18. März 2022 um 18:11 Uhr (Schulnote 1):
» Ich habe mich schon total auf den dritten Teil gefreut. Ich empfehle sie der Reihe nach zu lesen, da sich ein roter Faden durch die Geschichte zieht.
Ulm im Jahr 1413
Anna und Lazarus wünschen sich nichts sehnlicher als endlich heiraten zu können, doch es werden ihnen immer wieder Steine in den Weg gelegt. Ihr Bruder Jakob setzt alles daran ihnen den Weg für ein weltliches Leben zu ermöglichen, natürlich nicht ganz uneigennützig. Wird für die beiden endlich alles gut ? Wird es für sie eine gemeinsame Zukunft geben ?
Beim Bau am Ulmer Münster kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Immer mehr Stimmen werden laut das es Gottes Zorn auf die Beginnen ist. Wer Anna kennt weiß, das lässt sie nicht so einfach auf sich beruhen, sie muss herausfinden was da wirklich passiert. Obwohl sie ihrem Bruder verspricht sich zurückzuhalten, beginnt sie nachzuforschen, und bringt sich in höchste Gefahr.
Die Autorin hat hier eine Reihe geschaffen die ich total mag. Die historischen Hintergründe sind gut recherchiert. Das Ulmer Münster ist ein Ort den man unbedingt einmal besuchen sollte. Ich liebe die Atmosphäre dort. Besonders interessant finde ich die Einblicke in die damalige Medizin. Welche Kräuter für welches Leiden benutzt wurde, die Arbeit des Wundarztes, und die Operation am Kopf.
Die Autorin schafft es die Spannung stetig zu steigern. Durch den bildgewaltigen, flüssigen Schreibstil, bin ich sofort tief in der Geschichte eingetaucht. Am liebsten würde ich einfach immer weiter lesen wie es mit Anna und Lazarus weitergeht.
Liebe Silvia von mir aus kannst du noch ein paar Teile schreiben, ich bekomme nicht genug von den beiden ;)
Wenn ihr historische Kriminalromane mögt, kann ich euch die Reihe nur ans Herz legen.

Von mir gibt es 10 Herzen und eine Leseempfehlung! «
  12      0        – geschrieben von Danis kleine Bücherwelt
 
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