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Jeder Tag für dich
Verfasser: Abbie Greaves (2)
Verlag: Fischer (2098) und Krüger (116)
VÖ: 1. Februar 2022
Genre: Romantische Literatur (29776)
Seiten: 400
Original: The Ends of the Earth
Themen: Anrufe (317), Bahnhof (47), London (2112), Reporter (373), Verschwinden (2651)
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Lesermeinungen (9)     Blogger (8)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. Juni 2022 um 17:54 Uhr (Schulnote 2):
» Ein Liebesroman der gänzlich anderen Art

Jeder Tag für dich

von Abbie Greaves

erschienen im Fischer/Krüger Verlag am 23.02.2022

Taschenbuch 400 Seiten

Klappentext

Mary O'Connor hält jeden Tag Ausschau. Bis ans Ende der Welt wollte Jim mit ihr gehen. Doch seit sieben Jahren ist er spurlos verschwunden. Abends nach der Arbeit geht Mary zum Londoner Bahnhof Ealing Broadway und stellt sich mitten in den Pendlerstrom. In ihren Händen hält sie ein Schild mit den Worten: Komm nach Hause, Jim. Bis ein unerwarteter Anruf ihre Welt auf den Kopf stellt. Sosehr sich Mary innerlich sträubt, sie muss sich endlich dem stellen, was vor all den Jahren passiert ist. Als die Lokalreporterin Alice Mary am Bahnhof begegnet, wittert sie eine gute Geschichte und freundet sich mit ihr an. Kann Alice Jim finden - und ist Mary bereit, die Wahrheit über ihre große Liebe zu erfahren?

Meine Meinung

Jeder Tag für mich, hat mich überrascht mit der Story und dem gewählten Thema. Wir lernen Mary und Jim auf zwei Zeitebenen kennen und durchleben mit ihnen die Höhen und Tiefen ihrer Liebe. Die Autorin hat die beiden Liebenden tiefgründig und ausdrucksstark gezeichnet. Und auch Alice bekommt ihre Geschichte und wir dürfen tief in ihre Seele schauen.

Was bewegt eine junge Frau täglich nach ihrer Arbeit zum Bahnhof zu gehen, sich dort auf einen ganz bestimmten Platz zu stellen und ihr Schild so auszurichten, dass der erhoffte gesuchte Mensch es auch erblickt? "Komm nach Hause, Jim" Vier kleine Worte und es steckt viel Hoffnung darin, aber auch Schuldgefühle, Verzweiflung und auch Liebe. Die Liebe zu Jim und die Hoffnung, dass er endlich wieder heimkommt und Mary von ihren Schuldgefühlen befreit. Und dann ist da noch Alice, sie möchte Jim finden, für Mary und auch um ihren Job zu behalten. Zwischen Mary und Alice entsteht mit der Zeit eine Freundschaft, doch was passiert, sollte Alice mit ihrer Hartnäckigkeit Jim finden? Alice wandelt auf einen schmalen Pfad, und das ist ihr auch bewusst.

Fazit

Die Autorin hat ihre Figuren sehr authentisch beschrieben und auch die Settings in England und Irland konnte ich mir gut vorstellen. Der Roman ist kein Liebesroman, er ist sehr tiefgründig und fast ein wenig melancholisch. Abbie Greaves hat sich ein schweres Thema für ihren Roman gewählt. Ich hätte mir doch eine Triggerwarnung am Anfang gewünscht. Die angesprochene Erkrankung ist für die Betroffenen und ihre Angehörigen sehr komplex. Ich vergebe 4,5 🐥🐥🐥🐥 und runde dort auf, wo keine halben Sterne gegeben werden können.«
  19      0        – geschrieben von leseHuhn
Kommentar vom 21. Mai 2022 um 13:21 Uhr (Schulnote 2):
» Seit sieben Jahren gehört es zu Marys Routine am Londoner Bahnhof nach ihrer großen Liebe Jim Ausschau zu halten. Jeden Abend stellt sie sich mit einem Schild auf dem „Komm nach Hause, Jim“ steht mitten in den Strom von Pendlern, die eilig aus den Zügen aussteigen und auf dem Weg nach Hause sind. Jim ist damals spurlos verschwunden und Mary gibt dennoch die Hoffnung nicht auf, dass er eines Tages zu ihr zurückkehrt….

Die Journalistin Alice entdeckt eines Tages Mary mit ihrem Schild und in ihr erwachen Mitleid und gleichzeitig das Interesse an einer brisanten Story. Die beiden freunden sich an und Alice ist fest entschlossen Jim zu finden. Und dabei bekommt der Leser nach und nach auch Einblicke in Alice Vergangenheitsgeschichte und warum die Suche um Jim auch sie emotional bewegt. Genau dieses Zusammenspiel aus Alice journalistischer Neugier, freundschaftlicher Verbundenheit zu Mary und dem Stellen ihrer eigenen Ängste, hat sie für mich so interessant gemacht und ich habe ihre Kapitel mit besonderen Interesse gelesen.

Zwischendurch gibt es auch Rückblenden zu der Zeit als Jim und Mary sich kennengelernt haben und Einblicke wie sie als Paar agierten. Da ihre Beziehung so romantisch und harmonisch begann, ist es natürlich ein umso größeres Rätsel warum Jim spurlos verschwand. Doch nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht und die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten.

Da sich das Buch aber wirklich fast nur um die Suche nach Jim und was hinter seinem Verschwinden steckt dreht, würde ich es nicht als klassischen Liebesroman betiteln. Auch wenn natürlich gerade durch die Rückblenden einige romantische Szenen vorkommen. Wer also mehr Wert auf Spannung und Rätselraten als auf Romantik legt, könnte bei diesem Roman genau richtig sein.«
  11      0        – geschrieben von SummseBee
Kommentar vom 13. April 2022 um 14:45 Uhr (Schulnote 1):
» Eine nicht ganz alltägliche Liebesgeschichte

Mary geht jeden Tag nach der Arbeit zum Londoner Bahnhof Ealing Broadway. Dort hält sie stundenlang ein Pappschild hoch, mit dem sie nach ihrem Geliebten sucht. Seit sieben Jahren macht sie das. Lokalreporterin Alice wird auf sie aufmerksam, wittert eine gute Story und freundet sich mit ihr an. Ob es nun Alice gelingt, Jim zu finden?

Mary schien ihre große Liebe gefunden zu haben, doch dann verschwand Jim spurlos. Die junge Frau will sich damit nicht abfinden, sie startet einen verzweifelten Versuch, Jim auf sich aufmerksam zu machen. Hatte er ihr doch versprochen, für immer für sie da zu sein. Die Journalistin Alice ist zunächst auf der Suche nach der Geschichte, die ihre Stelle bei der geldklammen Zeitung sichern soll. Doch ist dies alles, was sie dazu bringt, sich mit Mary anzufreunden? Die Geschichte zaubert immer neue Aspekte der Geschehnisse hervor, nur häppchenweise erfährt der Leser, was hinter den Lebensgeschichten der Beteiligten steckt. Das ist spannend zu lesen und wird zu einem Liebesroman, der mit überraschenden Wendungen aufwartet. Die handelnden Personen zeigen sich auch mal spröde, wenn es darum geht, ihren Handlungen auf den Grund zu gehen, und dennoch gibt das Buch eine schlüssige Erklärung, warum das eben so geschieht.

Mich konnte dieser Liebesroman durch die Unvorhersehbarkeit der Geschichte überraschen. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.«
  7      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 9. April 2022 um 15:57 Uhr (Schulnote 4):
» Dieses Buch hat es mir nicht leicht gemacht

Mary O'Connor hält jeden Tag Ausschau. Bis ans Ende der Welt wollte Jim mit ihr gehen. Doch seit sieben Jahren ist er spurlos verschwunden. Abends nach der Arbeit geht Mary zum Londoner Bahnhof Ealing Broadway und stellt sich mitten in den Pendlerstrom. In ihren Händen hält sie ein Schild mit den Worten: Komm nach Hause, Jim. Bis ein unerwarteter Anruf ihre Welt auf den Kopf stellt. Sosehr sich Mary innerlich sträubt, sie muss sich endlich dem stellen, was vor all den Jahren passiert ist. Als die Lokalreporterin Alice Mary am Bahnhof begegnet, wittert sie eine gute Geschichte und freundet sich mit ihr an. Kann Alice Jim finden - und ist Mary bereit, die Wahrheit über ihre große Liebe zu erfahren?

Als ich das Cover von „Jeder Tag für dich“ von Abbie Greaves gesehen und den Klappentext gelesen habe, habe ich einen Liebesroman mit viel Gefühl erwartet. Auch die Anpreisungen des Verlags „eine ergreifende Liebesgeschichte“ haben diese Erwartungen geschürt.
Leider habe ich genau das überhaupt nicht bekommen.
Ja, es geht um die Liebesgeschichte von Mary und Jim aber da hört es dann auch schon auf.
Lange weiß man nicht worauf die Geschichte hinsteuert. Wir begleiten Mary durch ihr irgendwie schwieriges und gedämpftes Leben. Sie hat Jims Weggang nie richtig verkraftet und sucht immer noch nach ihm.
Nach und nach erfährt der Leser, durch die Suche von Alice, was genau passiert ist. Es dauert und Vieles bleibt lange unklar.
Das Buch hat einen sehr melancholischen und irgendwie düsteren Touch. Es geht dazu auch um viele ernste und wichtige Themen wie Alkoholismus und Depression, die gut rübergebracht werden.
Hätte ich ein Buch erwartet, welches vor allem diese Dinge behandelt und bei dem es eher um die Verarbeitung eines Verlustes geht, dann wäre meine Meinung sicherlich eine andere aber leider habe ich einen ergreifenden Liebesroman erwartet und absolut nicht bekommen.
Das finde ich sehr schade, denn an sich ist die Geschichte gut.
Für Leser, die sich auch für eine ernste Geschichte öffnen möchten und nicht nur eine leichte Lektüre suchen, ist dieses Buch hier bestimmt genau das Richtige.«
  11      0        – geschrieben von LadyIceTea
 
Kommentar vom 8. März 2022 um 17:11 Uhr (Schulnote 4):
» Seit sieben Jahren verbringt Mary nach der Arbeit ihre Zeit auf dem Londoner Bahnhof Ealing Broadway und hält Ausschau nach ihrer großen Liebe Jim. In der Hand hält sie ein Schild, auf dem steht: Komm nach Hause, Jim.
Doch Jim bleibt spurlos verschwunden und kommt nicht, obwohl sie sich doch versprochen hatten für einander bis ans Ende der Welt zu gehen.
Um nicht alleine in der Wohnung zu sitzen, übernimmt Mary oft nachts noch ehrenamtliche Dienste bei der lokalen Krisenhotline „NightLine“.
Eines Nachts geht jedoch bei Mary ein Anruf ein, der sie wieder hoffen lässt.

Was ich im Klappentext zu lesen bekam, klang vielversprechend und machte mich richtig neugierig auf das Buch.
Ich hatte große Erwartungen und habe auf eine wunderschöne, romantische Liebesgeschichte mit viel Gefühl und etwas Dramatik fürs Herz gehofft. Ein Aufkleber auf dem Buch verspricht sogar, dass es der unvergesslichste Liebesroman des Jahres wird.
Bekommen habe ich etwas völlig anderes. Doch von Anfang an.

Mit dem leichten, flüssigen Schreibstil der Autorin kam ich gut zurecht und ich hatte die Handlung schnell bildhaft vor Augen. Wir verfolgen die Geschichte in zwei Zeitebenen. In der Gegenwart des Jahres 2018 und in der Vergangenheit beginnen wir im Jahr 2005, als die Beiden sich kennenlernen.
So begleiten wir Mary und Jim vom Kennenlernen bis zum plötzlichen Verschwinden von Jim und blicken immer mehr hinter die Kulissen.

Wir lernen die Protagonisten nach und nach kennen, doch warm geworden bin ich mit keinem so richtig.
Mit Mary hatte ich am Anfang Mitleid, doch dann habe ich immer öfter innerlich den Kopf über sie geschüttelt. Sie hat vieles zu blauäugig und naiv betrachtet und ich hatte Probleme, ihr Verhalten, ihre Gefühle und ihre Gedanken nachzuvollziehen. Ihre Figur vermittelte mir zu Beginn das Gefühl, dass sie introvertiert ist. Eine Einzelgängerin, die niemandem wirklich vertraut. Deshalb konnte ich nicht nachvollziehen, dass sie Alice so schnell ihr Herz ausschüttet.
Jim war für mich von Anfang an undurchschaubar und auch wenn ich es nicht näher begründen kann, war er mir gleich unsympathisch. Vielleicht lag es auch daran, dass ich keine Möglichkeit hatte, seine Gefühle und Gedanken nachzuvollziehen.
Die beiden führen meiner Meinung nach eine toxische Beziehung, die keinem von Beiden guttat.
Die Journalistin Alice muss bei ihrem Chef schnell eine richtig gute Geschichte abliefern, um ihren Job bei der Lokalzeitung nicht zu verlieren. Eines Abends wird sie zufällig am Bahnhof auf Mary aufmerksam und wittert eine richtig gute Story. Gemeinsam mit Kit versucht sie hinter das Verschwinden von Jim zu kommen und macht sich auf die Suche nach ihm. Auch wenn sie Mary scheinbar helfen will, akzeptiert sie deren Wünsche nicht, ist ihr gegenüber nicht ehrlich und geht meiner Meinung nach oft zu weit.
Schnell kristallisiert sich bei ihr auch heraus, dass nicht nur Mary, sondern auch Alice ein Problem aus ihrer Vergangenheit nicht verarbeitet hat.

Ich ertappte mich immer öfter dabei, dass ich ganze Absätze und Seiten nur noch überflogen habe, denn die Geschichte wurde für meinem Empfinden nach immer langatmiger. Die letzten Kapitel habe ich dann übersprungen und nur noch die letzten Seiten gelesen.
Das Ende hat mich sehr enttäuscht, denn ich fand es unglaubwürdig. Leider kann ich das nicht weiter begründen ohne zu spoilern.

Wichtig wäre meiner Meinung nach auch eine Triggerwarnung gewesen, denn es kommen Themen wie Depressionen, Alkoholprobleme, Trauer und psychische Abhängigkeit darin vor.

Der Klappentext ist meiner Meinung nach irreführend und ich würde das Buch auch nicht als Liebesroman titulieren.

Ich muss sagen, dass dieses Buch mich sehr enttäuscht hat und deshalb auch nur 2 Sterne und keine Leseempfehlung von mir bekommen wird.«
  17      1        – geschrieben von Gila 63
 
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