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Im Schatten der Wende
Verfasser: Frank Goldammer (20)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1488)
VÖ: 1. Februar 2022
Genre: Historischer Roman (5960) und Kriminalroman (10122)
Seiten: 368 (Broschierte Version), 375 (Kindle-Version)
Themen: 1989 (39), Auftragsmörder (479), Dresden (85), Mauerfall (50)
Charts: Einstieg am 25. Februar 2022
Höchste Platzierung (1) am 2. März 2022
Zuletzt dabei am 3. März 2022
Erfolge: 1 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 15)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Im Schatten der Wende« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (11)     Blogger (6)     Tags (3)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. Februar 2022 um 15:34 Uhr:
» Der Autor Frank Goldammer nimmt seine Leserschaft mit ins Dresden der Wendezeit.
Schon das Cover zeigt eine bekannte Stadtansicht , da kann man sich den Handlungsort noch besser vorstellen.
Ein spannender Kriminalroman erwartet uns und zusammen mit dem Hauptprotagonistin Tobias Falck erleben wir die Zeit der Wende in Dresden und Kriminalfälle dieser Zeit.
Das ganze ist spannend und bildhaft geschrieben , so das man beim lesen in die Geschichte abtaucht . Ich kenne Dresden und kann mir deshalb die Schauplätze noch bildhafter vorstellen. Das ist einer der Gründe weshalb ich Bücher welche an Orten spielen welche ich kenne , immer reizvoll finde.
Es ist der Beginn einer Reihe und macht mir Lust auf mehr. Und ich bin gespannt wie es weiter geht.
Der Autor ist ja schon bekannt von der Max Heller Reihe , welche auch schon in Dresden spielte.«
  8      0        – geschrieben von Minzeminze
Kommentar vom 21. Februar 2022 um 19:51 Uhr (Schulnote 2):
» Mehr Zeitgeschichte als Krimi

Im Oktober 1989 begleiten wir den jungen Polizisten Tobias Falck bei einem Einsatz gegen Demonstranten in Leipzig. Noch stellt er das DDR-Regime nicht in Frage und kann die Kritik an der DDR und ihren Politikern nicht nachvollziehen. Doch die Überzeugung der Demonstrierenden und das Vorgehen der Staatsmacht gegen sie verunsichern ihn zutiefst.
Kurz nach dem Mauerfall tritt Tobias Falck seinen Dienst beim neu gegründeten Kriminaldauerdienst in Dresden an – und trifft mit seinem neuen Chef Hauptmann Schmidt und der Kollegin Stefanie Bach auf alte Bekannte aus seiner Zeit als Volkpolizist. Schmidt macht es ihm zunächst äußerst schwer, doch in Steffi Bach findet er eine nette Kollegin und Vertraute. Das KDD-Team hat jedoch auch mit einer ganz neuen Form von Kriminalität zu kämpfen, die es bisher so im Osten nicht gab: Drogenhandel, Prostitution, Mord auf offener Straße. Dazu kommen menschliche Tragödien wie z.B. die kleinen Kinder, die von ihren Eltern allein in der Wohnung zurückgelassen wurden, um in den Westen zu gehen.
Als die westdeutsche Kollegin Sybille Suderberg auftaucht und um Amtshilfe bei der Suche nach einem Auftragskiller bittet, knirscht es zunächst gewaltig. Ost- und westdeutsche Vorurteile werden aufgetischt und so manches Klischee bewahrheitet sich leider.
Die Ermittlungen schweißen die zusammengewürfelte Truppe jedoch allmählich zu einem wirklichen Team zusammen. Dabei ist die Entwicklung von Tobias Falck von einem eher naiven und gehorsamen zu einem kritischen und emanzipierten Menschen glaubhaft geschildert und wirkt authentisch. Der eigentliche Kriminalfall gerät dabei leider etwas in den Hintergrund und wirkt auch nicht ganz so überzeugend, sodass man schon eher von einem zeitgeschichtlichen Roman als von einem typischen Krimi sprechen könnte.«
  10      0        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 17. Februar 2022 um 14:18 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:
Die Mauer ist vor kurzem gefallen als der angehende Kriminalpolizist Tobias Falck seinen POst beim neu gegründeten Kriminaldauerdienst antritt. Die Herausforderungen sind vielfältig aufgrund der neuen Situation. Drogenhandel, Prostitution und auch Mord sind plötzlich Delikte, bei denen nicht mal klar ist, welche Rechtsgrundlage denn eigentlich gilt.
Meine Meinung:
Irgendwie war mir gar nicht so richtig bewusst, dass es auch im Bereich der Kriminalität die Rechtsgrundlage zum Handels kurz nach der Wende nicht wirklich eindeutig war. Ich fand, dass der Autor dieses Thema sehr gut angegangen ist, man hat wirklich das Gefühl, dass es so gewesen sein könnte. Schon fast wie im rechtsfreien Raum wurde agiert. Der Roman war auch echt spannend geschrieben und hat mich gut unterhalten. Der Schreibstil war gut und liest sich flott weg.
Fazit:
Hat mir gefallen«
  10      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 17. Februar 2022 um 13:35 Uhr (Schulnote 1):
» Fast anarchische Zustände

Mittendrin im heißen Wendeherbst 1989 – so beginnt der neue Krimi von Frank Goldammer. Der junge Polizist Tobias Falck wird von seiner Weiterbildung aus Aschersleben abberufen, um die kritische Lage der Demonstrationen mit seinen Genossen der Volkspolizei in Leipzig, unter Kontrolle zu halten. Seine Gefühle, seine Ängste bei diesem Einsatz, die drohende Eskalation werden eindrücklich und fassbar geschildert. Nach der kurzen Einführung erfolgt ein Rückblick ins Frühjahr 1988 und man erhält Einblicke in den Arbeitsalltag von Volkspolizei-Obermeister Falck in seiner Heimatstadt Dresden. Ich finde das als einen geschickten Schachzug von Frank Goldammer, um die damaligen Gegebenheiten in der DDR zu verdeutlichen. Es handelt sich ja nur um wenige Monate, in denen sich große gesellschaftliche Veränderungen ereigneten.
Kurz nach dem Fall der Mauer tritt Tobias Falck als Leutnant seinen Dienst beim Kriminaldauerdienst an. Die Rechtsgrundlagen in der veränderten Situation sind unsicher und die Herausforderungen an die Kriminalisten erweisen sich bald als sehr hoch. Die Kriminalität entwickelt sich rasant. Plötzlich haben sie es mit schwersten Delikten zu tun: Drogenhandel, Prostitution, Mord auf offener Straße. Leichen verschwinden spurlos vor ihren Augen. Dazu kommt plötzlich eine westdeutsche Kommissarin, die in Dresden einen Serienkiller vermutet. Das Team gerät immer mehr unter Druck.

Der Autor verbindet geschickt die geschichtlichen Ereignisse der Wendezeit mit den Kriminalfällen. Dabei zeigt er eine realistische Sicht auf die Lage der Menschen in ihren Lebensumständen, auf die Orientierungslosigkeit der Jugend und ihr Abgleiten in die Kriminalität, auf den desolaten Zustand der Bausubstanz und der gesamten Infrastruktur. Das ist gut recherchierte Zeitgeschichte.
Nach der Reihe um den sympathischen, geradlinigen Max Heller, die mir sehr gefiel, begegne ich nun einem neuen Typus Polizist. Tobias Falck wurde in der DDR ausgebildet und schwor seinem sozialistischen Staat die Treue. Doch der kam ihm fast über Nacht abhanden.

(S. 86) „In den letzten Tagen hatte sein Bild von der DDR Flecke und Kratzer bekommen. Was er früher als kleine Unzulänglichkeit betrachtet hatte,…, hatte hier auf einmal eine andere Bedeutung bekommen. Hier waren kein Aufbau und kein Fortschritt. Hier sah man nur Stillstand und Verfall.“

Wie der junge Mann damit zurechtkommt, wie er die neue Situation verarbeitet, wurde gut dargestellt. Es geht allzu vieles drunter und drüber. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung der Reihe und auf die Entwicklung der Charaktere der Kollegin Steffi Bach und des Vorgesetzten Edgar Schmidt. Vielleicht gibt es auch eine weitere Begegnung mit der Kommissarin aus Frankfurt am Main, Sybille Suderberg! Ich bin sehr gespannt auf Band 2.

Fazit:
„Schatten der Wende“ ist eine hervorragend aufgebaute Geschichte und interessant erzählt. Der Autor bleibt authentisch, beschönigt nichts an der Realität, übertreibt aber auch nicht. Ich kann das als ostdeutsche Zeitzeugin beurteilen.
Der Protagonist Tobias Falck wurde nachvollziehbar charakterlich dargestellt, seine langsame Erkenntnis, die Wandlung in seinen Ansichten wird ersichtlich, sein Selbstvertrauen wächst.«
  18      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 16. Februar 2022 um 7:32 Uhr (Schulnote 1):
» Dresden 1988, Genosse Tonias Falck soll sich ein wenig umhören - wer sind; was wollen die subversiven Personen, die in Särgen schlafen, im Gammellook umherziehen, lange Haare und Arbeitsplatzbindung haben, womöglich sogar Leichen klauen? Und das ihm, dem überzeugten, sozialistischen und mit altmodischen Vorstellungen von Frauenrechten behafteten Polizisten. Seine Freundin hat ihn und die DDR satt und trennt sich. Da sitzt er nun ratlos in seinem Untermieterzimmer. Ist empört, dass die Ex-Verlobte eigene Pläne hat. Immerhin darf er in einem Kriminalfall ermitteln. Erfolglos.
1989, Herbst. Immernoch marode, hat Dresden nach Maueröffnung einen Kriminaldauerdienst. Dort landet Falck. Er trifft nicht nur alte Bekannte, sondern bekommt es auch gleich mit einer Kollegin Typ Besserwessi und dem merkwürdigen Verschwinden zweier Leichen zu tun.
Sehr treffend und gut vorstellbar schildert Frank Goldammer die Verhältnisse und Lebensumstände in einer maroden Stadt in einem maroden Staat.
Beim Lesen kommen Erinnerungen hoch, einiges hat man doch schon vergessen gehabt. Realistisch und nachvollziehbar beschrieben, interessante Rückblicke auf die Wendezeit. So war es ... .«
  8      0        – geschrieben von SanneL
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