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Im Schatten der Wende
Verfasser: Frank Goldammer (19)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1473)
VÖ: 1. Februar 2022
Genre: Historischer Roman (5862) und Kriminalroman (9955)
Seiten: 368 (Broschierte Version), 375 (Kindle-Version)
Themen: 1989 (39), Auftragsmörder (473), Dresden (83), Mauerfall (50)
Charts: Einstieg am 25. Februar 2022
Höchste Platzierung (1) am 2. März 2022
Zuletzt dabei am 3. März 2022
Erfolge: 1 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 15)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Im Schatten der Wende« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (11)     Blogger (6)     Tags (3)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. April 2022 um 10:17 Uhr (Schulnote 3):
» Der Roman um den jungen Polizisten Tobias Falk spielt in der Zeit der Wende

Das Buch "Im Schatten der Wende: Kriminaldauerdienst Ost-West" von Frank Goldammer ist am 16. Februar 2022 auf 368 Seiten im dtv-Verlag erschienen.

Es war sehr informativ, die zeitgeschichtliche Entwicklung im Leben des jungen Polizisten zu verfolgen. An Spannung hat es leider gefehlt, so dass ich das Buch nicht als Kriminalroman einstufen würde.
Wie der Hauptfigur ging es sicherlich vielen Ostbürgern zum Zeitpunkt der Wende: erleben und verstehen, was sich alles ändert und wie man damit umgeht.

Bis zu diesem Buch hatte ich vom Autor noch nichts gehört und war gespannt auf diesen Kriminalroman. Das Cover ist sehr vielversprechend und ich hätte mir mehr Hintergründe und Abgründe aus dieser Zeit gewünscht und auch erwartet.

Insgesamt war mir der Roman zu langatmig und ruhig, von daher würde ich nicht zum nächsten Band greifen.«
  10      1        – geschrieben von Bücherwurm88
Kommentar vom 17. März 2022 um 16:55 Uhr (Schulnote 2):
» Ermittlungen in einer ganz besonderen Zeit

Im Dezember 1989, nach dem Fall der Mauer, beginnt der frischgebackene Kriminalpolizist Tobias Falck seinen Dienst beim neugegründeten Kriminaldauerdienst in Dresden. Bereits im Frühjahr davor hat er erste Erfahrungen im Ermitteln gesammelt. Nach dem Fall der Mauer allerdings verändert sich die Kriminalität im Osten, es gibt zunehmend Drogenhandel, Prostitution und Mord auf offener Straße. Da taucht eine westdeutsche Kollegin auf und ersucht um Amtshilfe bei der Suche nach einem Auftragskiller.

Mit diesem Buch versetzt der Autor Frank Goldammer den Leser in die Zeit der Wende in den damals noch getrennten deutschen Staaten. Mit Tobias Falck erlebt der Leser eine Zeit, in der vieles unklar ist und sich viele Veränderungen bereits andeuten. Der junge Ermittler ist zunächst noch sehr überzeugt vom Sozialismus, sein erster Einsatz bringt ihm allerdings erste Zweifel daran. Hier wird die Geschichte für mich etwas unrealistisch, diese Veränderung kommt mir etwas zu schnell. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den ich habe, denn die Geschichte wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf, die sich dennoch sehr glaubwürdig lesen. Eine Reihe mit Tobias Falck und seinen Kollegen Bach und Schmidt kann ich mir sehr gut vorstellen und würde gerne mehr davon lesen.

Diesen Krimi mit dem besonderen deutsch-deutschen Hintergrund empfehle ich sehr gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.«
  13      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 12. März 2022 um 21:48 Uhr (Schulnote 2):
» „Im Schatten der Wende“ beginnt wenige Monate vor dem Mauerfall und endet kurz danach. Tobias Falck war Mitglied der Vopo und tritt nach der „Wende“ dem Kriminaldauerdienst bei. Viel mehr, er wird dorthin beordert. Es herrscht allerdings noch große Unsicherheit bei den Ermittlern. Sie können sich weder mit dem privaten Alltag noch mit den völlig überzogenen Straftaten abfinden. Damit haben sie niemals gerechnet, als Kohl ihnen die „blühenden Landschaften“ versprach. Vielleicht ist der goldenen Westen ja gar nicht so ideal, wie viele Bürger es sich vorstellen?

Frank Goldammer kennt die DDR und er weiß, worüber er schreibt. Das merke ich bei jedem Buch von ihm. #ImSchattenderWende beschreibt zunächst die Wochen vor dem Umbruch. Der junge Volkspolizist Falck ist kein fanatischer Anhänger des Sozialismus. Ein wenig mehr Freiheit fände er gut. Ihn stören die Bespitzelung und seine Kollegen, die jeden beobachten und melden, der nicht linientreu ist. Goldammer schreibt über die „Montagsspaziergänge“ und welche Gefahren dabei lauerten. Dass alles friedlich und ohne Blutvergießen blieb, ist nur den besonnen Männern der Vopo zu verdanken.

Und nach der Wende? War da mit einem Schlag alles besser? Weit gefehlt. Die Straftaten wuchsen vielen Ermittlern über den Kopf. Sie kannten sich nicht aus mit den Verbrechen im Westen und mussten sich praktisch erst daran gewöhnen. Dafür blieb aber keine Zeit. Die Opfer riefen mit recht nach rascher Aufklärung.

Die Situation nach der Wende schildert der Autor gut und unverfälscht. Für mich gab es aber zu viele Lokalitäten mit etlichen unterschiedlichen Akteuren. Dadurch zog sich die eigentliche Story zu sehr in die Länge. Aber vier Sterne sind meiner Meinung nach durchaus gerechtfertigt und die Leseempfehlung ebenfalls.«
  11      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 3. März 2022 um 7:54 Uhr:
» Inhalt:
Dezember 1989. Die Mauer ist gefallen. Der angehende Kriminalpolizist Tobias Falck tritt bei dem neu gegründeten Kriminaldauerdienst in Dresden an – und wird vor große Herausforderungen gestellt. Drogenhandel, Prostitution, Mord auf offener Straße - die Kriminalität im Osten verändert sich drastisch. Und es ist völlig unklar, welche Rechtsgrundlage für ostdeutsche Polizeiarbeit kurz nach der Wende gilt. Das KDD-Team gerät zusehends unter Druck, vor allem als plötzlich eine westdeutsche Kollegin auftaucht und um Amtshilfe bei der Suche nach einem Auftragskiller ersucht. Dass Hauptkommissarin Suderberg die drei Dresdner und ihre Ermittlungsmethoden gern mal unterschätzt, wird ihnen allen beinahe zum tödlichen Verhängnis.

Meine Meinung:
Und wieder mal ist es Frank Goldammer gelungen, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Ich liebe die Bücher dieses tollen Autors einfach. Was er mit seiner Max Heller Reihe begonnen hat, setzt er nun mit Tobias Falck fort.
Auch hier hat der Autor wieder die Geschehnisse der Zeit sehr gut erzählt. Man spürt beim Lesen förmlich den Wechsel der damals in Deutschland vor sich ging. Aber auch die damaligen Unterschiede zwischen Ost und West werden hervorragend dargestellt. Man spürt auch die Spannung ganz ganz deutlich, so als würde man sich ebenfalls dort befinden. Der Wandel von ehemaligen systemtreuen Bürgern der damaligen DDR, zum ja fast aufmüpfigen Menschen wird hier auch ganz deutlich. Wurde die Vopo zu DDR Zeiten noch mit Respekt behandelt, so wird die Polizei nach der Wende oft beschimpft und respektlos behandelt.
Tobias Falck ist ein wirklich sympathischer Ermittler, dem man deutlich anmerkt, das er anfangs mit der Situation und dem Fall überfordert ist. Doch das legt sich schnell und er findet sich in seiner Rolle ein.
Aber auch Kommissarin Suderberg wird sehr gut charakterisiert. Ihr merkt man förmlich an, das sie sich in eine völlig andere Welt versetzt fühlt. Auch ihre Zweifel an der fachlichen Kompetenz der Kollegen im Osten merkt man ganz deutlich. Aber auch den Wandel der in ihr vorgeht.
Insgesamt hat mich auch dieses Buch von Frank Goldammer wieder überzeugen können und ich freue mich auf weitere Fälle für Tobias Falck.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne.«
  12      0        – geschrieben von dartmaus
Kommentar vom 25. Februar 2022 um 18:20 Uhr:
» Die Mauer ist gefallen, Polizist Tobias Falck ist Neuling bei der Kriminalpolizei in Dresden. Sein etwas launischer Chef ist Edgar Schmidt, und er arbeitet auch mit Stefanie Bach. Menschen werden getötet, die Leichen verschwinden. Zusätzlich erscheint da plötzlich Hauptkommissarin Suderberg aus dem Westen. Diese ist erstaunt über die Arbeitsweise der Ostdeutschen. Gemeinsam versuchen sie die Morde aufzuklären, geraten in Missverständnisse und Gefahr.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da man viel Geschichtsträchtiges findet. Man erfährt etwas über die ostdeutsche Mentalität, und dank der westdeutschen Ermittlerin werden auch die Unterschiede deutlich. Ganz gut spürbar ist auch der Zerfall einiger Häuser. Etwas, das ich auf meiner Reise durch Ostdeutschland auch bemerkte. Der Teil von 1988, also noch vor dem Mauerfall, hat mich ebenfalls sehr beeindruckt. Ich kann das Buch sehr empfehlen.«
  7      0        – geschrieben von oberchaot
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