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Als uns die Welt zu Füßen lag
Verfasser: Ilona Einwohlt (9)
Verlag: HarperCollins (398)
VÖ: 25. Januar 2022
Genre: Historischer Roman (5863)
Seiten: 336 (Broschierte Version), 337 (Kindle-Version)
Themen: Bauernhof (229), Dreißiger Jahre (301), Großstädte (102), Hamburg (812), Norddeutschland (78)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Als uns die Welt zu Füßen lag« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 16. Juni 2022 um 19:04 Uhr (Schulnote 2):
» Nein, Vicky will nicht gehorchen. Sie soll einen Mann heiraten, der ihr überhaupt nicht gefällt. Und das nur, weil ihr Vater das so will. Fluchtartig verlässt sie ihr Elternhaus in Richtung Hamburg. Dort lebt die Schwester ihrer verstorbenen Mutter. Vicky hofft, dass sie dort Verständnis für ihre Flucht erhält. Die große Stadt empfängt sie allerdings nicht gerade freundlich und mit offenen Armen. Bis sie sich einlebt dauert es eine Weile.

Der Roman startet im Jahr 2019 in Hamburg. Tilda erbte ein Haus von ihrer Tante. Gut gelegen und ideal, sich ihren Traum zu erfüllen: eine eigene Patisserie. Alles ist perfekt, selbst der Name passt ausgezeichnet „Bellefleur“. Und, wie sollte es anders ein, sie findet Unterlagen aus der Vergangenheit, die sie auf eine spannende Reise ins Jahr 1931 entführt.

Wie soeben erwähnt, beginnt der zweite Erzählstrang im Jahr 1931. Vicky ist traurig. Seit dem Tod der Mutter versteht sie sich so gar nicht mehr mit dem Vater. Dabei liebt sie das Rosarium und möchte es in der Zukunft vielleicht sogar weiter führen. Aber, die Sache hat einen Haken. Damals waren Frauen nicht zur Leitung eines Geschäfts vorgesehen. Sie sollten Kinder gebären und groß ziehen. Essen kochen sowie Haus und Garten in Ordnung halten. Intelligente Frauen mit eigenem Willen, die hatten kaum eine Chance. Aus dem Grund verlässt Vicky im wahrsten Sinne des Wortes fluchtartig ihr Elternhaus und begibt sich auf eine Reise voller Höhen und Tiefen.

„Als uns die Welt zu Füßen lag“ ist ein leichter Unterhaltungsroman. Mir gefielen die lebendigen Schilderungen des Lebens zur Zeit des Umbruchs zum Nationalsozialismus. Die NSDAP wurde immer stärker und ihre Anhänger unverschämter. Menschen, die nichts in Schema passten, wurden drangsaliert oder in Lager verbracht. Vicky erlebt aber nicht nur das. Sie sieht auch das Elend der Menschen und das wiederum als einen Grund für das Erstarken der Nazis.

Eine Mischung aus Liebesgeschichte und Berichte über Hamburg im letzten Jahrhundert, bietet der Roman. Einige Phasen waren mir zu langatmig aber das Gute überwog und daher gebe ich vier gute Sterne. Eine Leseempfehlung ebenfalls, da das Buch recht unterhaltsam ist.«
  13      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 22. Februar 2022 um 13:36 Uhr (Schulnote 2):
» Ein sehr schönes Buch

Das Cover:
Das Cover trifft die Zeit und hat mich sofort angesprochen. Eine sehr stimmige Buchpräsentation.

Die Geschichte:
Vicky flüchtet 1931 vom Rosenhof nach Hamburg. Ihr Vater beabsichtigt sie zu verehelichen. Sie freundet sich mit Luise an, nachdem ihr ihre Tasche und ihre Papiere abhandengekommen waren.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten findet sie in einem Modesalon Arbeit und verliebt sich in den Musiker Johnny. Geldnot und die beginnenden politischen Verwerfungen machen das Leben zusehends schwerer. Auch auf dem Rosenhof benötigt man Hilfe. Vicky muss Entscheidungen treffen.
Meine Meinung:
Das ist eine sehr berührende Geschichte, wie ich finde. Fein ausgearbeitete Protagonisten haben mich in ihren Bann gezogen, mit mitgenommen in ihr Leben, das von Höhen und Tiefen gezeichnet ist. Die Zeitgeschichte wurde von der Autorin gut recherchiert und subtil eingearbeitet. Auch die Schauplätze sind bildhaft gut beschrieben. Ilona Einwohlt erzählt in einer flüssigen, lebhaften und vielseitigen Sprache. Die Geschichte wird aus zwei Zeitebenen erzählt. Besonders interessant waren die 30er-Jahre mit ihrer Armut, ihrem Reichtum und mit dem Glamour der Zeit. Der Spannungsbogen bleibt durchgängig hoch.
Mein Fazit: Ein wunderschönes, gefühlvolles Buch, das mich sehr berührt hat. Ich spreche gerne meine Leseempfehlung aus.
Heidelinde von friederickes bücherblog«
  7      0        – geschrieben von friederickesbücherblog
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