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Ende in Sicht
Verfasser: Ronja von Rönne (1)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1473)
VÖ: 12. Januar 2022
Genre: Gegenwartsliteratur (3723)
Seiten: 256 (Gebundene Version), 228 (Kindle-Version)
Themen: Frauen (1056), Reisen (2662), Schweiz (292), Selbstmord (715), Sterben (228)
Charts: Einstieg am 22. Januar 2022
Höchste Platzierung (1) am 30. Januar 2022
Zuletzt dabei am 4. Februar 2022
Erfolge: 6 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 13)
2 × Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 12)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,75 (85%)
auf Basis von sechs Bloggern
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14mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
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Errechnet auf Basis von 146 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Ende in Sicht« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (5)     Blogger (7)     Tags (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 9. April 2022 um 18:21 Uhr:
» Meine Meinung:

Fiktive Geschichte mit realistischem Hintergrund

Können Depressionen schön sein? Was eine dumme Frage! Natürlich nicht. Aber dieses Buch ist so wunder- wunderschön. Obwohl in dieser Geschichte Depressionen dominieren, habe ich stellenweise Tränen gelacht, ob der skurrilen Situationen.

Ein Teenager und eine betagte Dame haben sich in mein Herz geschlichen. Ohne Vorwarnung! Ohne meine Erlaubnis! Mit aller Wucht haben sie ein Messer in mein Leserherz gerammt und am Ende wieder ganz langsam heraus gezogen. Hella ist eine 69jährige Schlagersängerin, die eigentlich nur noch alte Menschen kennen und deren genervte Kinder. Sie ist auf dem Weg in die Schweiz, um ihr Leben zu beenden. Die 15jährige Juli sieht keinen Sinn mehr darin weiter zu leben. Sie stürzt sich von einer grünen Brücke und landet auf der Motorhaube von Hellas Passat. Ein Roadmovie beginnt. Und was für eins. Beide verstecken sich hinter einer Fassade. Hella verucht sich in Weisheit. Juli ist nicht dumm und durchschaut die Schlagersängerin. Juli sammelt leidenschaftlich gerne Schneckenhäuser. Die Zwei haben so viel gemeinsam. Es ist unendlich emotional, Hella und Juli besser kennenzulernen. Der Besuch in einem Spa hat mir Lachtränen entlockt. Auch im Altenheim gings rund. Mit jedem Kilometer kommen sich die beiden näher. Des öfteren habe ich mich gefragt, wer von den beiden die Ältere ist. Irgendwie empand ich Hella oft ziemlich kindisch und richtig cool. Juli ist ständig damit beschäftigt sich fremd zu schämen. Kann doch nicht sein, dass die Alte so schräg drauf ist.

Wie oft habe ich schon in Zeitungen von Prominenten gelesen, die abgestürzt sind. Nur noch negative Presse haben. Eine davon habe ich nun kennengelernt. Hella hat meine Sichtweise zu abgestürzten Prominenten ein bisschen verändert. Jeder berühmte Mensch hatte auch mal eine Kindheit. Wurde erwachsen und trägt sein Köfferchen durchs Leben.

Und dann kommt dieser eine Moment, bei dem ich gespürt habe, wie ein Messer in mein Herz gerammt wird. DU da draußen, wenn du das Buch liest, wirst du den gleichen Schmerz spüren, wenn du an der Stelle angekommen bist.

Fazit:

Nach dieser emotionalen und witzigen Geschichte wird es jedes weiter Buch 2022 schwer mit mir haben. Ich habe gelacht und geweint. Habe Wellness genossen, wie ich es so vorher noch nie erlebt habe. Depressionen haben viele Gesichter. Die zwei Gesichter in dieser Geschichte muss man einfach lieben.

Herzlichen Dank Ronja von Rönne. Ich lese viele gute Bücher. *Ende in Sicht* ist für mich eins der Besten. Hella und Juli werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben.«
  17      0        – geschrieben von Giselas Lesehimmel
 
Kommentar vom 16. Februar 2022 um 17:37 Uhr (Schulnote 2):
» Im Klappentext steht der Satz: „Ein unvorhersehbares, dramatisches, unangemessen komisches Lesevergnügen“. Hella ist 69 und auf dem Weg in die Schweiz, zum Sterben. Juli, eine junge Frau von fast 16 stürzt sich von einer Wildbrücke, die viel zu niedrig für Selbstmord ist. In #EndeinSicht treffen beide aufeinander. Unterschiedlicher können Menschen nicht sein und trotzdem halten sie es miteinander aus. Ja, viel mehr entwickelt sich während der Fahrt Richtung Schweiz.

Wer bei #EndeinSicht tiefgreifende Erfahrungen mit Menschen sucht, die selbstmordgefährdet sind, der wird enttäuscht. Die Autorin Ronja von Rönne schreibt viel mehr ein Roadmovie der besonderen Art. Hella denkt, dass sie auf dem absteigenden Ast ist und ihr das Leben nichts Neues mehr bieten kann. Dabei erlebt sie mit Juli so viel Unvorhergesehenes, dass sie fast ihre Sorgen vergisst. Und Juli? Warum kommt ein so junger Mensch dazu, dass er nicht mehr leben möchte?

Wie schwerwiegend sind die Gründe der beiden Frauen für die Sehnsucht nach dem Tod? Mal mehr oder weniger lustig, da diese „Witze“ mir dann doch zu konstruiert und albern waren, lässt sich das Buch rasch durchlesen. Es bringt wenig Tiefe und hat etliche Längen. Ein Satz gefiel mir aber besonders gut und den zitiere ich hier: „Hatte irgendjemand eigentlich schon mal untersucht, wie klimafreundlich Selbstmord ist.“ Dieses Zitat ist typisch für den Stil der Autorin. Was es mit den Schneckenhäusern auf sich hat, das berührte mich sehr und mein Verständnis für Juli war da. Aus dem Grund gibt es auch vier Sterne und eine Leseempfehlung.«
  11      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 15. Februar 2022 um 22:10 Uhr (Schulnote 2):
» Hella will sterben, sie ist auf den Weg in die Schweiz. Da fällt Juli vor ihr Auto, gewollt oder Unfall. Es ist schwierig für Hella das herauszufinden. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg. Wohin? In den Tod oder doch noch einmal den Versuch das Leben in den Griff zu bekommen. Warum will Hella sterben, warum will Juli, die gerade einmal sechzehn Jahre alt ist, sterben?
Die Beschreibungen dieser beiden Figuren ist bizarr. Wortkarg, Lügen auf beiden Seiten. Andererseits entsteht eine Beziehung, jede sieht sich in der Verantwortung für die andere, obwohl dieses Wort bisher ein Fremdwort war. Es ist ein Roadtrip, ein Wort für eine gemeinsame Reise die viel mehr ist. Es werden Gefühle offenbart, Gedanken verselbstständigen sich, Rückblicke ergeben einen Sinn. Hella hat genug vom Leben, mit siebzig kann man sagen das ist in Ordnung. Aber bei Juli ist es etwas anderes, sie hat ihr Leben noch vor sich. Aber Depressionen machen nicht vor der Jugend halt. Sie sind da und kaum im Schach zu halten. Die Beschreibung dieser Krankheit ist gut in diesem Roman verankert. Nicht übertrieben, sondern ein Versuch die Empfindungen der Betroffenen dar zustellen. Es scheint das die Autorin sehr viel Erfahrung und aus eigener Anschauung dieses Buch geschrieben hat.
Das Buch ist ganz anders als erwartet. Trotzdem oder gerade deswegen fand ich es gut.«
  9      0        – geschrieben von Petra Wiechmann
 
Kommentar vom 15. Februar 2022 um 15:19 Uhr:
» Das Cover ist bereits ein Hingucker und schon während der ersten Minuten hat mich das Hörbuch in seinen Bann gezogen und ich konnte die Kopfhörer nicht abnehmen.

Insgesamt ein sehr berührendes Hörbuch, das einen gewohnte Strukturen und Denkweisen überdenken lässt und das Fazit hat, jeden Tag zu genießen.

Die Stimme der Autorin ist angenehm zu hören und man kann sehr gut mitfiebern. Die Geschichte hat mich auch ziemlich oft schmunzeln lassen, das hatte ich bei diesem ernsten Thema gar nicht erwartet.

Ich bin restlos begeistert von dieser Geschichte, die mit ihrer Ernsthaftigkeit und allertiefsten Emotionen punktet. Das Seelenleben von Hella und Juli wird schonungslos offenbart, ich habe selten eine solche Intensität erlebt.


Ein sehr berührendes Werk und ein Highlight für mich und ich vergebe eine klare Kauf- und Hörempfehlung!«
  5      0        – geschrieben von Herzchentante
Kommentar vom 11. Februar 2022 um 14:17 Uhr (Schulnote 2):
» Ernstes Thema humorvoll erzählt

Hella, 69, ist auf dem Weg in die Schweiz, dort will sie sterben. Doch dann fällt ihr auf der Autobahn etwas Schweres auf die Motorhaube: Es ist die 15jährige Juli, die sich von der Brücke in den Tod stürzen wollte. Hella nimmt sie mit ins Krankenhaus und danach noch eine Weile mit auf den Weg, denn Juli erzählt, sie will zu ihrer Mutter nach Ulm. Auch wenn das überhaupt nicht stimmt.

Zwei Frauen mit dem Wunsch zu sterben: eine junge Frau zu Beginn ihres Lebens, die sich unerwünscht fühlt, und eine ältere Frau, die keinen Sinn mehr in ihrem Leben sieht. Doch darf die andere das natürlich nicht erfahren. So beginnt ein Roadtrip, der immer wieder voller Situationskomik erzählt, wie Hella und Juli um das Thema herumeiern. Die Autorin Ronja von Rönne liest die Geschichte selbst im Hörbuch, es gelingt ihr bestens, den Leser in die Gedanken und in die Motive ihrer Protagonistinnen mitzunehmen und mit ihnen mitzufiebern, in welche Richtung die Reise (doppeldeutig gesprochen) denn nun geht. Und trotz allem Klamauk ist auch der Ernsthaftigkeit des Themas genügend Raum gelassen, im Gegenteil, die Schwere der Geschichte wird durch den humoristischen Einschlag gut aufgehoben.

Sehr gerne empfehle ich das Hörbuch wie auch insgesamt die Geschichte weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.«
  9      0        – geschrieben von Gisel
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