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Haunted Highlands 1 - Tot mit Garten
Verfasser: Ima Ahorn (6)
Verlag: Eigenverlag (23270)
VÖ: 20. Januar 2022
Genre: Kriminalroman (9798)
Seiten: 302 (Taschenbuch-Version), 260 (Kindle-Version)
Themen: Edinburgh (127), Ermittlungen (1644), Mord (7491), Schottland (769), Versprechen (237)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein paranormaler Schottland Cosy Krimi.

Darren glaubt nicht an Geister.

Für ihn sind sie nur eine Erfindung für die leichtgläubigen Touristen, die er durch die "Spukhäuser" Edinburghs führt.
Doch als seine Großmutter sich das Bein bricht und er sich um sie kümmern muss, ändert sich alles. Nicht nur, dass der überzeugte Städter plötzlich arbeitslos in der westschottischen Provinz festsitzt. Nach einem leichtsinnig gegebenen Versprechen muss er außerdem in einem Mordfall ermitteln. Einem Mordfall, an den nur der verstorbene Ehemann des Opfers glaubt.
Keine leichte Aufgabe für Darren.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ima Ahorn für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ima Ahorn gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Du hast die Milch vergessen.“
     Darren seufzte.
     Nachdem er die Milch aus dem Kühlschrank geholt hatte, setzte er sich zu ihr an den Küchentisch. „Wobei willst du denn nun meine Hilfe? Brauchst du jemanden zum Rasenmähen?“ Das würde er ihr problemlos zutrauen.
     Überrascht blickte seine Großmutter aus dem Fenster, durch das man ihren verwilderten Garten sehen konnte. Sofort bedauerte Darren seine vorlaute Bemerkung, denn das Gras zwischen den uralten Rosenbüschen stand kniehoch.
     „Du findest auch, dass er gemäht werden sollte? Vielleicht hast du recht. - Aber deshalb bist du nicht hier. Es geht um eine Angelegenheit deines Großvaters.“
     „Meines Großvaters?“, fragte Darren verwundert. „Ich wusste gar nicht, dass du noch mit den Kinsleys sprichst, nach dem, was sie über meinen Vater gesagt haben.“
     Oma Erica schüttelte ungeduldig den Kopf. „Ich rede nicht von der Familie deiner Mutter. Ich meine deinen Großvater.“
     „Opa Alan?“ Darren schaute sie neugierig an. „Hast du etwa alte Papiere gefunden, die endlich seinen Pensionsanspruch belegen? Als Witwe eines Berufsfischers müsste dir doch einiges zustehen.“
     Seine Großmutter schüttelte den Kopf. „Nein. Damit rechne ich auch nicht mehr. Was er als Fischer in die Vorsorge eingezahlt hat, ist verloren. Ich habe keine Lust, mich deswegen noch einmal mit irgendwem zu streiten. - Nein. Dein Großvater will mit dir reden.“
     Darren runzelte die Stirn. „Mit mir reden? Was soll das wieder heißen? Er ist doch seit fast fünfzehn Jahren tot.“ Besorgt musterte er seine Großmutter. Sie mochte ja körperlich noch fit sein. Aber wenn sie auf einmal anfing, mit ihrem verstorbenen Mann zu reden, war das kein gutes Zeichen.
     Oma Erica sah den Blick ihres Enkels und grinste unsicher. „Ich hätte wohl auf ihn hören sollen. Er sagte, ich soll nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. - Aber ich dachte, jetzt wo du in Edinburgh diese Geisterführungen machst, hättest du selbst Erfahrung damit.“
     „Womit?“
     „Mit Geistern. Oder paranormalen Erscheinungen, wenn dir das lieber ist.“
     Darren seufzte. „Willst du etwa behaupten, du siehst meinen toten Großvater hier rumgeistern?“
     Er blickte sich in der taghellen Stube um, als erwarte er, Opa Alan auf der fadenscheinigen Couch sitzen zu sehen. In Wirklichkeit versuchte er, einzuschätzen, wie schlimm es um seine Großmutter stand. Doch die Küche und der Rest der Stube waren sauber und aufgeräumt. Falls sie Wahnvorstellungen hatte, hatten sie zumindest auf ihre Haushaltsführung bisher keinen Einfluss. Ein wenig beruhigt wandte er sich wieder seiner Großmutter zu, die ihn erwartungsvoll anschaute.
     „Und? Kannst du ihn sehen?“, fragte sie.
     Darren schüttelte den Kopf. „Natürlich nicht. Geister gibt es nicht.“ Misstrauisch beobachtete er Oma Erica. „Oder siehst du ihn etwa?“
     „Nein.“ Sie seufzte. „Mir erscheint er nur hin und wieder im Traum. Er denkt, dass du die Gabe hast. Das hat er mir zumindest gesagt.“
     „Welche Gabe? Die Gabe, ihn hier rumspuken zu sehen?“
     Seine Großmutter zuckte mit den Schultern und nickte.
     Doch Darren schüttelte energisch den Kopf. „Es gibt keine Geister. Nur weil ich Geisterführungen mache und ein paar Bücher über paranormale Erscheinungen gelesen habe, heißt das nicht, dass ich diesen Quatsch glaube. Es ist nur ein Job. Oder es war einer.“ Nachdenklich betrachtete er seine Großmutter. Es war lange her, dass er sie das letzte Mal besucht hatte. Sicher war sie oft einsam. Sanft sagte er: „Ich weiß, dass du ihn immer noch vermisst. Aber ich bin kein Medium und ich glaube auch nicht daran, dass es so etwas gibt.“
     „Verstehe.“ Oma Erica nickte knapp.
     Um die gedrückte Stimmung aufzulockern, wechselte Darren das Thema. Er würde sich später mit dem Geisteszustand seiner Großmutter beschäftigen. „Was hast du eigentlich gegen Onkel Greg? Er ist doch immer so hilfsbereit.“
     Seine Großmutter verzog das Gesicht. „Es ist wunderbar, jemanden wie ihn zu kennen, wenn man etwas zu reparieren hat. Aber er ist manchmal so ein altes Klatschweib. Wenn er sich mit einem Tee an den Küchentisch gesetzt hat, ist es unmöglich, ihn vor dem Abendessen wieder loszuwerden. Es ist, als hätte jemand seinen Bahookie am Küchenstuhl festgeleimt.“
     Darren grinste, als er seine Großmutter das schottische Wort für Hintern benutzen hörte. In Edinburgh hatte er sich angewöhnt, in BBC-Englisch zu sprechen, damit ihn die Touristen verstehen konnten. Hier hingegen sprachen die Leute noch wie in seiner Kindheit.
     „Es ist viel besser, ihm erst gar keine Gelegenheit zu geben“, fuhr Oma Erica fort. „Und es ist ja auch nicht so, als würde ich jedes Mal den Dudelsack rausholen, wenn er sich angekündigt hat.“
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