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Haunted Highlands 1 - Tot mit Garten
Verfasser: Ima Ahorn (6)
Verlag: Eigenverlag (23315)
VÖ: 20. Januar 2022
Genre: Kriminalroman (9815)
Seiten: 302 (Taschenbuch-Version), 260 (Kindle-Version)
Themen: Edinburgh (127), Ermittlungen (1646), Mord (7505), Schottland (769), Versprechen (237)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein paranormaler Schottland Cosy Krimi.

Darren glaubt nicht an Geister.

Für ihn sind sie nur eine Erfindung für die leichtgläubigen Touristen, die er durch die "Spukhäuser" Edinburghs führt.
Doch als seine Großmutter sich das Bein bricht und er sich um sie kümmern muss, ändert sich alles. Nicht nur, dass der überzeugte Städter plötzlich arbeitslos in der westschottischen Provinz festsitzt. Nach einem leichtsinnig gegebenen Versprechen muss er außerdem in einem Mordfall ermitteln. Einem Mordfall, an den nur der verstorbene Ehemann des Opfers glaubt.
Keine leichte Aufgabe für Darren.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ima Ahorn für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ima Ahorn gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Ein graues Fellknäuel sauste mit angelegten Ohren an Greg und Darren vorbei und verschwand auf der anderen Seite der Straße. Die Katzenklappe, die wohl Darrens Großvater einst in die Tür des winzigen Crofterhauses eingebaut hatte, schwang wild vor und zurück.
     „Baudrons?“ Verwundert blickte Darren dem Kater hinterher.
     Greg hatte die Hand bereits zum Klopfen erhoben. Doch nun zögerte er. Aus dem Inneren des Häuschens drang ein halblautes Heulen. Es klang wie die Klage eines Banshees.
     „Vielleicht lass ich euch besser erstmal allein“, verkündete der Alte plötzlich. Er stellte Darrens Rucksack auf den Boden, drehte sich um und ging eilig zurück zur Straße.
     Noch ehe Greg sich drei Meter von der Tür entfernt hatte, verwandelte sich das Heulen hinter ihm in das ohrenbetäubende Gejaule eines Dudelsackes. Kopfschüttelnd beschleunigte er seine Schritte.
     Darren blieb allein zurück. Er hatte keine Fluchtmöglichkeit. Zum Glück verwandelte sich das Gejaule inzwischen in eine gerade so erkennbare, aber immerhin schwungvolle Version von „Scotland the Brave“. Da er Klopfen angesichts des Lärmpegels für zwecklos hielt, öffnete Darren einfach die Tür und trat ein.
     Großmutter Bagshaws Häuschen bestand aus nur zwei Räumen. Da für eine eigene Diele kein Platz war, stand er sofort im Wohnzimmer, das gleichzeitig als Küche diente. Der große Holztisch mit der unbequemen Bank und den robusten Stühlen nahm noch immer den größten Teil des Raumes ein. Hier fand schon in seiner Kindheit alles Wichtige im Hause Bagshaw statt von Kochen über Essen bis zu den Schularbeiten. Nur ein alter Orkney-Sessel neben dem Ofen und eine selten benutzte Couch sorgten für ein wenig mehr Gemütlichkeit.
     Wie er erwartet hatte, saß Oma Erica auf ihrem Lieblingsplatz, dem geflochtenen Orkney-Sessel mit seiner hohen Rückenlehne, die an den Seiten etwas nach vorn gezogen war, um die Zugluft abzuhalten. Sie spielte Dudelsack. Als sie ihren Enkel erkannte, funkelten die Augen der kleinen und eher zierlichen Frau.
     Sie ließ das Mundstück aus ihrem Mund gleiten und lächelte. „Da bist du ja!“, rief sie, ohne das Spiel zu unterbrechen. Mit einem Kopfnicken bedeutete sie ihm, den schweren Rucksack abzustellen. Dann nahm sie das Mundstück wieder auf, um den Luftvorrat im Dudelsack aufzufüllen und das Stück zu Ende zu spielen.
     „Ich dachte, du bist krank,“ bemerkte Darren, nachdem seine Großmutter geendet hatte.
     Oma Erica schnaubte amüsiert und deutete auf ihr Bein, dass auf einem niedrigen Hocker ruhte. „Ich hab mir den Fuß gebrochen, nicht den Mund.“
     „Und du dachtest, jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um Dudelsack zu üben?“
     Sie zuckte mit den Schultern. „Warum denn auch nicht? Schließlich möchte ich im Sommer wieder bei den Highland Games antreten.“
     „Es hatte also gar nichts mit Onkel Greg zu tun?“
     Erica sah aus großen unschuldig blauen Augen zu ihm auf. „Wie kommst du nur auf so etwas Abwegiges? Ich habe ihn doch hoffentlich nicht verschreckt!“
     Darren musste grinsen. „Er war sogar schneller weg als Baudrons.“
     „Gott sei Dank!“ Oma Erica legte den Dudelsack zusammen und ließ ihn hinter ihrem Sessel verschwinden. „Jetzt mache ich dir erstmal eine schöne Tasse Tee. Du bist sicher durstig nach der Reise.“
     Umständlich angelte sie nach dem Gehstock, der über die Armlehne ihres Sessels hing.
     Sofort bot Darren an: „Aber das kann ich doch machen!“
     Erica schmunzelte zufrieden. „Mach uns auch gleich ein paar Sandwiches. Ich habe seit dem Frühstück nichts mehr gegessen. Und du siehst mir auch hungrig aus.“
     Darren biss die Zähne zusammen. So funktionierte es schon, seit er ein Junge war. Er bot an, eine kleine Aufgabe zu erledigen, und schon fielen seiner Großmutter nacheinander ein halbes Dutzend zusätzlicher Aufträge ein. Aber er war ja hier, um zu helfen, erinnerte er sich.
     Er schob den vollen Wasserkessel vom Rand des Ofens in die Mitte der Herdfläche. In der Zeit, in der er darauf wartete, dass das Wasser aufkochte, löffelte er Teeblätter in die Teekanne und stellte zwei Tassen daneben.
     „Willst du die Kanne gar nicht vorwärmen?“, fragte seine Großmutter.
     Er stand mit dem Rücken zu ihr, während er die Augen verdrehte. Trotzdem schüttelte er wortlos die Teeblätter aus der Teekanne zurück in die Dose.
     Dann räumte er Brot, Käse und ein Glas mit Chutney auf den Küchentisch. „Wusstest du, dass ich heute komme? Ma hatte den Eindruck, du willst überhaupt keine Hilfe, daher dachte ich, sie hat nichts Genaues gesagt. Ich war überrascht, dass sie sogar Greg Bescheid gegeben hat.“
     Erica musterte ihren Enkel nachdenklich. „Doch. Ich wusste, dass du herkommst. Tatsächlich habe ich ihr gesagt, ich könnte deine Hilfe gut gebrauchen. Aber nicht, wegen des Fußes. Damit komme ich schon klar. Mit dem Gehgips kann ich auch fast alles selbst machen.“
     Zum Beweis stemmte sie sich aus ihrem Sessel und hinkte zum Schrank, um ein paar Kekse herauszunehmen. „Gar kein Problem, siehst du?“
     Darren zog skeptisch eine Augenbraue nach oben. Seine Großmutter war zweiundsiebzig. Er war froh, dass sie noch recht gesund war und ihr Leben im Griff hatte. Insbesondere, da sie seit fünfzehn Jahren allein lebte. Trotzdem bezweifelte er, dass es ihr so gut ging, wie sie behauptete.
     Der Kessel fing an zu pfeifen. Darren nahm ihn vom Herd und goss etwas von dem heißen Wasser in die Teekanne. Er wartete einen Augenblick, dann entleerte er das Wasser in die Spüle. Er löffelte Teeblätter in die nun vorgewärmte Kanne und goss Wasser auf. Seine Großmutter nickte zufrieden, als er das Ergebnis seiner Bemühungen auf den Tisch stellte.
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