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Luise: Meine Ururgroßmutter aus der Kaiserzeit 2 - Luise und ihr Traum von morgen
Verfasser: Angelika Godau (13)
Verlag: Eigenverlag (21976)
VÖ: 3. Januar 2022
Genre: Romantische Literatur (26060)
Seiten: 324 (Taschenbuch-Version), 333 (Kindle-Version)
Themen: 19. Jahrhundert (1607), Begegnungen (3311), Enkel (64), Kindermädchen (106)
Reihe: Luise: Meine Ururgroßmutter aus der Kaiserzeit (2)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Januar 2022 nominieren
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Luise trauert unvermindert um den verlorenen Geliebten und wird für ihre Anschuldigungen ins Frauengefängnis verbracht. Nach ihrer Entlassung stellt sie fest, dass das junge Kindermädchen von Kohlehändler Blancke spurlos verschwunden ist. Sie macht sich erneut auf den Weg zu ihrer Ururenkelin und bittet um Hilfe. Als sie dann auch noch einem Mann begegnet, der ihr Herz höherschlagen lässt, beginnt eine spannende Story.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 10. Januar 2022 um 17:35 Uhr:
» mabuerele vor 20 Stunden
„...Genauso gut konnte ich versuchen, einen Vulkan mit bloßen Händen zu stoppen. Ramses ist nicht zu bremsen, wenn er Hunger hat...“



Mit diesem Zitat wird der erste Protagonist vorgestellt. Kater Ramses sorgt gerne mal für Stress bei der 25jährigen Sabrina. Als alleinerziehende Mutter von zwei nicht besonders gut erzogenen Kindern hat sie so schon alle Hände voll zu tun. Warten auf Futter aber ist Ramses` Ding gar nicht. Nur in einem Fall nimmt er rasant Reißaus. Doch dazu komme ich später.

Die Autorin hat einen spannenden Roman geschrieben. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen.

Einmal verfolge ich Sabrinas Leben in der Gegenwart, zum anderen werde ich mit dem Leben ihrer Ururgroßmutter Luise konfrontiert, allerdings nicht nur ich,sondern auch Sabrina. Und das kam so:

Eines Tages sieht Sabrina eine wildfremde Frau in ihrem Schlafzimmer. Sie stellt sich als ihre Ahnin vor und erhofft, dass Sabrina herausfindet, wer für den Mord an Otto verantwortlich ist. Sabrina fällt aus allen Wolken. Die Reaktion vom Luise war:



„… Nein, du hast keinen Grund die Gendarmen zu kontaktieren, weil ich nur deine Großmutter bin...“



Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. In der Gegenwart dominiert der Humor, die Vergangenheit wird eher sachlich, aber auch gefühlvoll wiedergegeben und entwickelt sich am Ende fast zu einem Krimi. Der Vergangenheitsstrang ist kursiv gesetzt. Er besteht aus Luises Erzählungen und den Tagebucheintragungen von Otto.

Das damalige Leben wird sehr gut wiedergegeben. Vor allem die Bedeutung von Standesgrenzen und die damit zusammenhängenden Entscheidungen werden schön herausgearbeitet. Über den Inhalt möchte ich hier keine Ausführungen machen.

Deutlich wird, wie sich die Sprache verändert hat. Das zeigt sich obiges Zitat. Um ein weiteres Beispiel aus dem Buch zu nennen: Früher war man „guter Hoffnung“, heute ist man schwanger. Sabrina ist außerdem genervt, wenn Luise alles mit Bibelsprüchen kommentiert. Ihre eigenen Bibelkenntnisse scheinen eher minimal zu sein. Über Kindererziehung einst und heute wollen wir mal gar nicht reden, wobei Sabrina ihre Kleinen gern vor dem Fernseher parkt.

Erstaunlich schnell findet sich Luise in der neuen Zeit zurecht. Sie beäugt zwar manches kritisch, lässt sich aber auf die modernen Sachen ein.

Wesentlich länger hat Sabrina damit zu kämpfen, den Geist ihrer Vorfahrin zu akzeptieren. Sie ruft sogar ihre Mutter an und fragt vorsichtig, was geschieht, wenn jemand Geister sieht. Die lapidare Antwort lautet:



„...Kommt drauf an, was und wie viel sie davor getrunken hat...“



Das Buch steckt voller Überraschungen. Vor allem Otto konnte ich anfangs nur schlecht einschätzen. Am Ende wird sein Tod aufgeklärt.

Apropos Ramses: Sobald Luise im Zimmer erscheint, ist er ganz schnell weg. Damit ist er vermutlich neben Sabrina der einzige, der Luise sehen kann, denn das können weder ihre Kinder noch ihre Mutter.

Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten. Sie liefert eine etwas andere Sicht auf die historischen Gegebenheiten und die Zwänge, denen man damals unterlag.«
  8      0        – geschrieben von Bellavista
 
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