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White Mountain Trail
Verfasser: Gerry Stratmann (24)
Verlag: Eigenverlag (23315) und Gay-fusioN GbR (14)
VÖ: 28. Dezember 2021
Genre: Romantische Literatur (27497)
Seiten: 403 (Taschenbuch-Version), 510 (Kindle-Version)
Themen: Alaska (104), Angebot (470), Homosexualität (3169), Hunde (1122), Journalisten (1273), Reisen (2631), Videos (130)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Kjer Erikson, aktiver Dogjöring-Wettkämpfer und freiberuflicher Sportjournalist, erhält von der Firma Light Origin das Angebot, neu entwickelte Produkte zu testen.
Dafür müsste er sich, nur von seinen geliebten Hunden begleitet, auf einen fünftägigen Trail durch die White Mountains, Alaska, begeben.
Fabio de Rivo, der Firmeninhaber, ist in Kjers Augen ein skrupelloser Kerl, der über Leichen geht, nur um die Umsätze des Unternehmens zu steigern. Deshalb will er die Chance, durch das von ihm zu drehende Video über den Trail weltweit bekannt zu werden, zunächst rigoros ablehnen.
Bei einem geschäftlichen Treffen erhält Kjer tiefere Einblicke in Fabios Persönlichkeit. Reichen diese aus, um seine Meinung zu ändern und das Angebot zu akzeptieren?
Lesermeinungen (3)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Gerry Stratmann für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Gerry Stratmann gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Kele, sein Name bedeutet Spatz, ist ein großer Schmuser, er liegt nach der Abendfütterung gern mal zu meinen Füßen und lässt sich verwöhnen. Lonan folgt ihm zwar wie eine dunkle Wolke, im Wortsinn seines Namens, stromert allerdings lieber durch sämtliche Räume, auf der Suche nach eventuell übersehenen Leckerchen.



Während wir durch die verschneite Landschaft gleiten, beobachte ich die sich rhythmisch krümmenden Rücken meiner Lieblinge mit verzücktem Lächeln.
     Ihretwegen bin ich vor einem Jahr in die Einöde der canadischen Northwest-Territories gezogen und habe im Alter von sechsundzwanzig Jahren meinen festen Job und den Trubel der Großstadt hinter mir gelassen.
     Nooa ist mir nur wenige Monate später gefolgt. Soll man es Schicksal oder Vorsehung nennen? Keine Ahnung. Jedenfalls hatte die Diamond Mining Corporation, deren Zentrale in Yellowknife ansässig ist, ihm ein Jobangebot in der Rechtsabteilung unterbreitet, das er nicht ausschlagen konnte.
     Mein Kindergartenkumpan hatte sich als Anwalt für internationales Handelsrecht sehr schnell einen guten Namen gemacht und war dadurch für die meisten Firmen erste Wahl.
     Zu Anfang habe ich mit Nooa geschimpft, weil ich einfach nicht hinnehmen wollte, dass er für die Nebentätigkeit als mein Manager seine Karriere in Calgary aufgegeben hat. Sehr schnell ist mir jedoch klargeworden, dass er diese Entscheidung in erster Linie für sein eigenes Wohlergehen getroffen hat.
     Das einfache Leben hier draußen hat ihn wieder geerdet. Vorher war er durch die Kontakte zu einigen elitären Kreisen auf dem besten Weg gewesen, sich selbst zu verlieren.
     Obwohl er auch in seinem jetzigen Job mit Firmenbossen, jeder Menge Geld und vor allem Diamanten in Kontakt kommt, halten ihn das Kleinstadtleben, die raue Landschaft und der Mangel an leichtsinnigen Vergnügungen auf dem Boden. Er ist wieder der Alte, eben mein bester Freund.
     Eiskalter Fahrtwind, der meine Wangen prickeln und die Nasenlöcher zufrieren lässt, erinnert mich daran, meine Aufmerksamkeit besser auf die Hunde und die Strecke zu lenken.
     Gut so, denn unser Trail nähert sich einer gefährlichen Passage.
     Der Weg ist so schmal, dass die Hunde nur dicht aneinandergedrängt laufen können. Auf der rechten Seite stehen Bäume und Sträucher wie eine undurchdringliche Mauer, linker Hand geht es mindestens dreißig Meter in die Tiefe. Hier die Kontrolle zu verlieren, könnte tödlich enden.
     „Slow!“ Umgehend fallen Kele und Lonan in einen gemächlichen Trab. Zu ihrer Unterstützung stoße ich mich kraftvoll mit den Skistöcken ab. Meine Süßen sollen sich bei dem steilen Anstieg schließlich nicht verausgaben.
     Hechelnd verharren sie auf mein Kommando Stay, nachdem wir den langgezogenen Pfad bezwungen haben.
     In der winddichten Jacke ist mir warm geworden und ich befreie mich rasch daraus. Schwitzen ist keine gute Option, sondern der schnellste Weg, sich eine Erkältung einzufangen.
     Es schneit nicht mehr, der Wind hat ebenfalls nachgelassen, daher verknote ich die Ärmel des dicken Anoraks an meinem Bauchgurt und wir fahren weiter.
     Obwohl diese Strecke zu unserem regelmäßigen Trainingsprogramm gehört, bewundere ich täglich die märchenhafte Landschaft. Je nach Wetterlage bietet sie stets einen neuen Anblick.
     Bei strahlendem Sonnenschein werfen die Bäume lange Schatten, glitzern durch den auf ihren Ästen liegenden Schnee, als hätte jemand tausende kleiner Glühlämpchen hineingewoben.
     Heute ist der Himmel durchgehend grau. Dunst senkt sich herab, lässt alles um mich herum wie ein verwackeltes Foto aussehen. Der bläulich schimmernde Schnee vermittelt das Gefühl, sich in einer Fantasiewelt zu bewegen. Die durch den starken Wind freigelegten dürren Äste mancher Bäume verschwinden wie hilfesuchende Arme im diesigen Nebel.
     Ich reiße mich von den unwirklichen Bildern los und richte mein Augenmerk voll auf den vor uns liegenden Weg.
     Obwohl wir schnell unterwegs sind, laufen Kele und Lonan extrem aufmerksam. Ihre Pfoten landen zielsicher auf festem Boden, versinken nie in tückischen Löchern. Trotz des dicken Fells kann man die Bewegungen ihrer kräftigen Muskeln gut verfolgen.
     Atemschwaden wabern um ihre weit geöffneten Schnauzen. Die heraushängenden Zungen flabbern bei jedem Schritt. Unsere Trainingsrunden sind anstrengend, fordern uns eine Menge ab, aber meinen Tieren kann man jederzeit ansehen, wie viel Spaß es ihnen macht, mit mir unterwegs zu sein.
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