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White Mountain Trail
Verfasser: Gerry Stratmann (24)
Verlag: Eigenverlag (23270) und Gay-fusioN GbR (14)
VÖ: 28. Dezember 2021
Genre: Romantische Literatur (27453)
Seiten: 403 (Taschenbuch-Version), 510 (Kindle-Version)
Themen: Alaska (102), Angebot (469), Homosexualität (3164), Hunde (1120), Journalisten (1272), Reisen (2626), Videos (130)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Kjer Erikson, aktiver Dogjöring-Wettkämpfer und freiberuflicher Sportjournalist, erhält von der Firma Light Origin das Angebot, neu entwickelte Produkte zu testen.
Dafür müsste er sich, nur von seinen geliebten Hunden begleitet, auf einen fünftägigen Trail durch die White Mountains, Alaska, begeben.
Fabio de Rivo, der Firmeninhaber, ist in Kjers Augen ein skrupelloser Kerl, der über Leichen geht, nur um die Umsätze des Unternehmens zu steigern. Deshalb will er die Chance, durch das von ihm zu drehende Video über den Trail weltweit bekannt zu werden, zunächst rigoros ablehnen.
Bei einem geschäftlichen Treffen erhält Kjer tiefere Einblicke in Fabios Persönlichkeit. Reichen diese aus, um seine Meinung zu ändern und das Angebot zu akzeptieren?
Lesermeinungen (3)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Gerry Stratmann für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Gerry Stratmann gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Dann bis später.“
     „Okay. Ich freu mich. Bye.“



Jetzt muss ich mich sputen.
     Meine Jungs, Kele und Lonan, zwei Siberian Husky Rüden, warten bereits ungeduldig auf ihren Auslauf.
     Durch das bodentiefe Wohnzimmerfenster blicke ich hinaus in den Garten. Wobei ... Garten kann man mein Grundstück echt nicht nennen. Es gleicht eher einer tiefverschneiten naturbelassenen Wildnis.
     Der Landschaftsgärtner hätte am liebsten sämtliche Bäume und Sträucher gerodet, damit war er bei mir allerdings an der falschen Adresse. Einzig für den Zufahrtsweg, das Eingangstor, zwei Parkplätze und eine freie Fläche vor dem Wohnzimmerfenster habe ich die Genehmigung gegeben.
     Als hätten die beiden knuffigen Fellnasen meinen Blick gespürt, kommen sie angestürmt. Kurz vor dem Fenster vollführen sie eine Vollbremsung und hinterlassen tiefe Furchen im frisch gefallenen Schnee. Vor Aufregung wedeln ihre Ruten wild hin und her. Sie wissen, gleich machen wir uns auf den Weg.
     Ich winke ihnen zu und gehe an der offenen Küche vorbei ins Schlafzimmer, um mich umzuziehen.
     Es ist noch früher Nachmittag, aber da es den ganzen Tag geschneit hat und ein scharfer Ostwind weht, ist das Thermometer auf minus 25 Grad gesunken. Ehe ich mit meinen Räubern von der großen Runde zurück bin, dürfte es noch 4 bis 5 Grad kälter sein.
     Zunächst schlüpfe ich in Funktionsunterwäsche, danach folgen eine Lage Unterwäsche aus Wolle, ein dicker Strickpullover und eine windundurchlässige, warm gefütterte Skihose. Fellmütze, Fingerhandschuhe, winddichte Fäustlinge und meine Langlaufschuhe, samt Anorak und Schal warten, genau wie die Jöringausrüstung und die Hundegeschirre, im Skischuppen auf mich.
     Schon als Kind habe ich mich für Dogjöring begeistert und mir keine Übertragung im Fernsehen entgehen lassen. Während meines Studiums der Sportwissenschaften in Calgary, habe ich mit Hunden eines namhaften Züchters trainiert und regelmäßig an nationalen Wettkämpfen teilgenommen. Nach dem Studium und einer Festanstellung als Sportjournalist, wollte ich unbedingt meine eigenen Hunde haben. Im Abstand von zwei Jahren zogen Kele und Lonan bei mir ein und ich habe sie vom Welpenalter an selbst ausgebildet. Seitdem sind sie der Mittelpunkt meines Lebens.
     Ungeduldiges Heulen reißt mich aus den schönen Erinnerungen.
     Kaum habe ich einen Fuß vor die Tür gesetzt, fallen die Räuber über mich her. Wild springen sie an mir hoch, stupsen ihre Nasen in mein Gesicht, werfen sich in dem weichen Schnee auf den Rücken und lassen sich die Bäuche schubbern.
     Nach einer ausgiebigen Streichelrunde rufe ich die beiden mit dem leisen Kommando Drop zur Ordnung. Ganz von allein setzen sie sich hin, zappeln jedoch ungeduldig herum, während sie darauf warten, dass ich ihnen die X-Back Geschirre anlege.
     Kele ist mit seinen fünf Jahren der ruhigere, daher lässt er sich problemlos das Geschirr über den Kopf streifen und die Pfoten durch die Öffnungen stecken. Bei Lonan, dem extrem hibbeligen Dreijährigen, gestaltet sich das Ganze etwas komplizierter.
     Für die Zeit, die ich benötige, um mir den Bauchgurt umzulegen und die Skatingski anzuschnallen, parke ich die Jungs am Stakeout.
     Diese spezielle Metallstange mit zwei Ösen habe ich sofort, als ich hier eingezogen bin, in den Boden geschlagen, um die Hunde daran anzuleinen. So können sie mit ihren Geschirren nicht unkontrolliert über das Gelände rennen und sich womöglich verletzen.
     Nachdem ich startklar bin, löse ich die Verbindungen zum Stakeout, befestige die Karabiner der Laufleinen an den X-Back Geschirren und hänge die Schlaufen in den Panikhaken meines Bauchgurtes. Jetzt können wir los.
     „Go!“ Gemächlich trabt mein achtbeiniges Gespann Richtung Ausgang.
     Ich betätige die am Gurt befestigte Fernbedienung und das Tor öffnet sich geräuschlos.
     Darauf haben die lauffreudigen Hunde gewartet. Simultan starten sie durch und ich fliege auf meinen Brettern nur so dahin.
     Dem Finanzier meines automatischen Schiebetores werde ich auf ewig dankbar sein.
     Bevor diese technische Errungenschaft eingebaut wurde, musste ich den Hin- und Rückweg in den Langlaufschuhen bewältigen. Sie sind zwar nicht so starr wie Skistiefel, aber die Form der Sohlen macht einen Fußweg nicht viel angenehmer. Zusätzlich trieb mich das ungeduldige wolfsähnliche Heulen der Hunde zur Eile an, da ihnen alles viel zu lange dauerte.
     Mein Grundstück grenzt direkt an den Long Lake, unweit des Fred-Henne-Territorial-Parks. Da Huskies äußerst neugierige Tiere sind, zudem über einen ausgeprägten Jagdtrieb verfügen und gerne mal die Gegend erkunden, ließ ich das Gelände an den offenen Seiten durch einen drei Meter hohen Zaun sichern.
     Leider reichte diese Vorsichtsmaßnahme bei Weitem nicht aus, wie ich sehr schnell feststellen musste.
     Ein paar Tage nach unserem Einzug durfte ich meine Fellnasen aus dem knapp sieben Kilometer entfernten Yellowknife abholen, da die Spitzbuben über den zugefrorenen See getürmt waren. Somit bekam auch die Wasserseite einen Zaun mit entsprechendem Zugang.
     Meine Schmusebacken in einen Zwinger zu sperren, würde mir nämlich im Traum nicht einfallen. Sie brauchen viel Platz, um ihrem Bewegungsdrang nachzukommen, zu spielen oder im Schnee zu wühlen.
     Sollten die beiden Sehnsucht nach mir haben, können sie durch die Hundeklappe im Skiraum ins Haus.
     Diesen Anbau, der ebenfalls mit einer Heizung versehen ist, nutze ich als Umkleideraum, wenn wir von unseren Touren zurückkommen. Diverse Schwerlastregale bieten Platz für sämtliches Zubehör, das ich für meinen Sport benötige. Eine große Werkbank mit Spannvorrichtung vervollständigt die Einrichtung, um mir das Wachsen der Skier zu erleichtern. Außerdem haben meine Räuber hier einen gemütlichen Schlafplatz, den sie allerdings nur bei ganz extremen Wetterbedingungen nutzen.
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