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Die Frauen von Schönbrunn - Ein Leben für das Wohl der Tiere
Verfasser: Beate Maly (9)
Verlag: Ullstein (1397)
VÖ: 3. Januar 2022
Genre: Historischer Roman (5457)
Seiten: 368 (Taschenbuch-Version), 318 (Kindle-Version)
Themen: Erster Weltkrieg (215), Schwestern (1357), Tierärzte (228), Tiere (809), Wien (380), Zoos (97)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Januar 2022 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Krieg und Herzschmerz, Homosexualität, Emanzipation, 2 junge Frauen und Zoobewohner vor gut 100 Jahren in Wien.
Lesermeinungen (9)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 24. Januar 2022 um 14:54 Uhr (Schulnote 2):
» Beate Malys Historien-Schmöker "Die Frauen von Schönbrunn - Ein Leben für das Wohl der Tiere" konnte mich gut unterhalten.

Die Autorin erzählt uns darin von dem Wiener Zoologischen Garten, welcher vor etwa 100 Jahren der prächtigste in ganz Europa gewesen sein soll. Sie führt uns ins Österreich der Zeit vom Sommer 1914 bis Frühling 1918. Die Nöte der unterschiedlichsten Menschen und Tiere werden nachvollziehbar vermittelt und die damalige Atmosphäre anschaulich verdeutlicht sowie ein wenig Lokalkolorit dezent eingeflochten (der gelegentlich vorkommende Dialekt sollte kaum Probleme bereiten).
Wir lernen die sympathischen Protagonistinnen, die Schwestern Greta und Emma, kennen.
Neben den politisch- bzw. kriegsbedingten Problemen werden auch beispielsweise Homosexualität sowie die schwierige Situationen der Frau in der damaligen Zeit angesprochen.
Im Vordergrund steht allerdings meist die Liebesgeschichte von Emma und dem vorübergehenden Ersatzmann für den Zoo-Tierarzt Julius Winter.
Die Hauptperson war für mich aber die Affendame "Fanny".
Mit einem Nachwort rundet Frau Maly das erzählte Geschehen gut ab.«
  10      0        – geschrieben von victory
Kommentar vom 24. Januar 2022 um 14:24 Uhr (Schulnote 1):
» Schon als Kind war Emma begeistert, wenn sie ihren Vater in den Kaiserlichen Zoo begleiten durfte. Sie wollte Tierärztin werden wie ihr Vater, doch es scheitert wie so oft zu jener Zeit daran, dass Frauen das Studium verwehrt wurde. Aber sie wird eine der ersten Tierpflegerinnen im Wiener Tiergarten Schönbrunn und liebt ihre Arbeit bei den Tieren. Doch dann bricht der erste Weltkrieg aus und die Männer werden eingezogen, auch ihr Vater und Gustav, der Mann ihrer schwangeren Schwester Greta. Mit der Zeit wird die Versorgung in Wien schwierig und das bekommen nicht nur die Menschen zu spüren. Auch in der Nachkriegszeit ist die Not noch groß. Es ist ein Kampf ums Überleben, die Existenz des Zoos steht auf der Kippe, da die Menschen in der Not ungern das Wenige mit den Tieren teilen.
Beate Maly entführt uns mit ihrem Roman in die Zeit des Ersten Weltkrieges und der Nachkriegszeit, als die Not in Wien groß war. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen.
Emma liebt den Umgang mit Tieren und hat den Traum, Tierärztin zu werden. Doch die Zeit ist nicht für Träume gemacht. Aber sie macht das Beste daraus und wird Tierpflegerin. Es ist ihr wichtig, dass die Tiere nicht nur Futter bekommen, sondern dass es ihnen gut geht. Aber sie kümmert sich nicht nur um den Zoo, sondern auch um ihre Schwester. Doch es gibt Menschen, die ihre Not ausnutzen wollen. Im Zoo wird Emma von Julius Winter unterstützt, der traumatisiert aus dem Krieg zurückgekommen ist und nun als Tierarzt im Zoo arbeitet. Er fühlt sich zu Emma hingezogen.
Es ist ein wundervoller Roman, der die schwierige Zeit authentisch darstellt. Am Ende bleibt einiges ungeklärt, was neugierig auf den Nachfolgeband „Die Kinder von Schönbrunn“ macht.«
  8      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 21. Januar 2022 um 13:23 Uhr (Schulnote 1):
» Die Würde der Lebewesen ist unantastbar
Das wunderschöne Buchcover sowie der Buchtitel lässt einen zu dem Buch greifen. In der vorderen Innenseite des Buches sind die Schwestern Emma und Greta kurz beschrieben und in der hinteren Innenseite gibt es einen kurzen historischen Überblick über den Tierpark Schönbrunn.
Inhalt:
Tierfreundin Emma kümmert sich während des ersten Weltkriegs als Tierpflegerin rührend um die Tiere im Tierpark Schönbrunn. Erfindungsreich versucht sie trotz Nahrungsknappheit und mangelnder Futterqualität die Tiere am Leben zu erhalten. Nach dem Motto „es liegt an den Menschen, dass die Würde nicht verloren geht“ sorgt sie für ein würdevolles Ende des kranken Zebras Charlie, für Unterhaltung der Affenfrau Fanny und dass die Tiere größere Käfige bekommen. Zusammen mit ihrer älteren Schwester Greta kämpfen sie um das Elternhaus, das die berechnenden Nachbarn spottbillig kaufen wollen, da diese die finanzielle Notlage kennen und dies ausnutzen möchten. Die finanzielle Not wird noch größer als die schwangere Greta ihre Tochter Gisela zur Welt bringt. Als Retter in der Not erweist sich der kriegsverletzte Tierarzt Julius Winter.
Die Tierfreunde werden als sympathische Personen dargestellt. Der schmierige Zoologe Hubert von Kochauf, der hinter allen Frauen und vor allem auch hinter Emma her ist, ist rachsüchtig, hinterhältig und unsympathisch. Alle vorgestellten Figuren sind authentisch.
Fazit:
Beate Maly schafft es mal wieder einen großartigen Roman zu schreiben und den
Spannungsbogen bis zum Ende des Buches zu halten.
Ich war begeistert von dem Schreibstil und ich denke, dass dieser Roman sicherlich ein Bestseller wird. Ich freue mich auf das Folgeband. Absolute Kauf- und Leseempfehlung.«
  7      0        – geschrieben von rolfi
Kommentar vom 17. Januar 2022 um 13:21 Uhr:
» Tierpflegerin Emma - eine großartige starke Frau

Das nostalgische Cover gefällt mir sehr gut und ist passend zu diesem Roman.

Der Schreibstil der Autorin Beate Maly ist sehr flüssig und fesselnd. Ihr Erzählstil ist bildhaft und angenehm. Detailliert beschreibt sie den Tiergarten und die Schauplätze in Wien. Ich konnte mich schnell und gut in die Figuren und deren Charaktere hineinversetzen.
Emma arbeitet als Tierpflegerin im Tiergarten Schönbrunn in Wien. Die Männer wurden durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges eingezogen und mussten an die Front. So müssen die Frauen - und auch Emma - die Arbeit der Männer übernehmen. Dann wird im Zoo der Tierarzt Doktor Julius Winter angestellt, der verletzt von der Front zurückkehrt ist. Entwickeln sich da Gefühle zwischen Emma und Julius? ...

Es ist ein spannender Historischer Roman, der mich voll überzeugt hat. Nun warte ich auf die Fortsetzung der Schönbrunn-Saga "Die Kinder von Schönbrunn".
Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung!«
  12      0        – geschrieben von erul
Kommentar vom 16. Januar 2022 um 15:43 Uhr (Schulnote 1):
» Empfehlenswerter Roman über den Tierpark Schönbrunn
Ich würde dieses Buch in einer Buchhandlung bereits allein aufgrund des aussagekräftigen und malerisch gestalteten Buchcovers zur Hand nehmen. Das kunstvolle und harmonisch wirkende Coverfoto beinhaltet sämtliche Elemente, die im Inhalt eine wichtige Rolle spielen – nämlich die Tierpflegerin Emma im Vordergrund und im Hintergrund einen Tierpfleger, der sich um 2 Elefanten kümmert. Der Klappentext macht auf eine interessante Geschichte neugierig.
Die eigentliche Erzählung handelt im Zeitraum Herbst 1917 bis Frühjahr 1918.
Emma, die charismatische Tierpflegerin, kämpft während des ersten Weltkriegs um das Leben und die Würde der kaiserlichen Zootiere. Die Mitarbeiter und der Tierarzt Julius unterstützen sie tatkräftig. Nur der Zoologe und stellvertretende Zoodirektor Hubert von Kochauf sieht die Tiere als Forschungsobjekt und möchte diese sezieren. Auch im privaten Bereich muss Emma um Haus und Hof kämpfen, da die Lebensmittel, Brennholz etc. immer knapper und somit teurer werden und sie mit ihrem Verdienst auch ihre schwangere Schwester durchbringen muss. In dem neuen jungen Tierarzt Julius findet sie einen Mitstreiter für das Wohl der Tiere und ihre große Liebe.
Schon während den ersten Seiten hat mich der Schreibstil gepackt und ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Ich kann diesen historischen Roman uneingeschränkt weiter empfehlen.«
  9      0        – geschrieben von jester
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