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The Cavaliers 2 - Mr. Indestructible
Verfasser: Monica Bellini (21)
Verlag: Nova MD (115)
VÖ: 2. Januar 2022
Genre: Romantische Literatur (27506)
Seiten: 288 (Taschenbuch-Version), 299 (Kindle-Version)
Themen: Flirt (208), Mechaniker (34), Motorsport (16), NASCAR (6)
Reihe: The Cavaliers (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
♥ The Cavaliers. Atemberaubend sexy und scharf wie Chili. Kurz gesagt: Hot as Hell. ♥

Lance Iverson, der Besitzer eines der erfolgreichsten Rennställe der NASCAR, lebt für seine Rennwagen und sein Team. Frauen sind nicht einmal eine Nebensache. Bis ausgerechnet sein schärfster Konkurrent eine Vollblutmechanikerin einstellt, die ihren männlichen Kollegen um nichts nachsteht und Eier in der Hose hat. Beruflich gesehen. Denn abgesehen davon ist sie ein Wahnsinnsweib, das ihn aufs Blut reizt und ständig abblitzen lässt.
In Carmen Underwoods Leben sind keine Männer vorgesehen. Erst recht nicht, als sie endlich aus der Formel 1 in die NASCAR wechselt und ihren Traumjob in ihrer Heimatstadt Daytona Beach antritt. Wäre da nicht dieser Wikingertyp, der ihr mit seinen Flirtversuchen gehörig auf die Nerven geht. Bis ein Rennwagen Lance unter sich begräbt ...
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Monica Bellini für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Monica Bellini gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Carmen musste sich nicht umdrehen, um zu wissen, dass viele der Wartenden ihr nachsahen. In den ersten Wochen nach ihrer Rückkehr hätte das niemand getan. Mittlerweile hatte es sich jedoch herumgesprochen, dass die Enkelin von Pierce Underwood wieder in der Heimat war. Sie stellte den Motor der Honda Fireblade ab und warf einen Blick auf die beiden sich schließenden Torflügel, bis sie hörbar einrasteten, bevor sie das dunkle Visier hochklappte und den Helm abnahm, abstieg und kopfüber ihre Haare ausschüttelte.
     Die ganze Familie lachte darüber, dass das Restaurant seit ihrer Rückkehr bis zu einem Monat im Voraus komplett ausgebucht war, nur weil alle einen Blick auf die ehemalige Seminole Princess werfen wollten. Hätte sie mit achtzehn nur geahnt, welchem Irrsinn sie dreizehn Jahre später ausgesetzt wäre! Aber Cloud, ihre Mutter, hatte mit nervenaufreibender Ausdauer auf sie eingeredet, dass sie doch bitte an der Misswahl ihres Volkes teilnehmen sollte, weil das eine fantastische kostenlose Werbemöglichkeit für das Restaurant der Familie war. So ein Quatsch! Carmen hätte ihr Hirn einschalten, anstatt sich geschlagen geben sollen, um die Leier nicht mehr zu hören. Das Seminole Steakhouse brauchte keine Werbung. Seitdem ihr Großvater Pierce Underwood es vor über fünfzig Jahren gegründet hatte, lief der Laden derart gut, dass sämtliche Versuche der Konkurrenz, das Restaurant von seinem ersten Platz in sämtlichen Restaurantführern zu schubsen, in Misserfolgen endeten.
     In Wahrheit hatte Cloud, die bereits mit achtzehn Mutter geworden war, nur ihre eigenen Wünsche auf ihre Tochter übertragen, da sie selbst nicht an der Misswahl hatte teilnehmen können. Die sie gewonnen hätte ohne Frage. Sie war eine Schönheit, auch noch heute, obwohl sie auf die fünfzig zuging. Carmen hatte ihr monatelang die Stirn geboten, da sie um nichts in der Welt bei einem derartigen Zirkus mitmachen wollte, doch es war irgendwann einfacher gewesen, ihr nachzugeben, als sich weiter gegen sie aufzulehnen. Cloud Underwood hatte die Sturheit ihrer Vorfahren geerbt und nicht nur die. Sie war eine würdige Nachfolgerin der Native Americans aus dem Stamm der Creeks, die vor dreihundert Jahren auf der Suche nach besseren Anbaugebieten für Mais, Bohnen und Getreide nach Florida kamen und blieben. Damals nannte man sie die Wilden, die Ausreißer und gab ihnen den Namen Seminolen. Das war bis heute so und ihr Großvater, laut Geburtsurkunde Pierce, war immer schon im wahrsten Sinne des Wortes der Felsen seiner Leute, denn sein Name bedeutete Rock, der Felsen. Und so nannten sie ihn alle auch Carmen.
     »Ich dachte, du kämst später.«
     Ein Strahlen überzog ihr Gesicht, als er auf sie zukam, ihre Hand vom Schieber des Reißverschlusses nahm und den Zip ihrer Lederjacke öffnete. Gott, sie liebte ihn mehr als irgendeinen anderen Menschen. Er war ihr Zufluchtsort. Ihr Gewissen. Ihr Ein und Alles. Jeden Tag, seitdem sie zurückgekehrt war, fragte sie sich, wie sie es all die Jahre ohne ihn ausgehalten hatte.
     »Ich habe viel zu lang auf dich verzichten müssen, Rock.«
     »Es war notwendig, Carmen.« Er legte zwei seiner schlanken Finger unter ihr Kinn und hob es an. »Du wärst beruflich heute nicht, wo du bist, wenn du nicht ins Ausland gegangen wärst.«
     Carmen schluckte. In seinem Blick lag all die kompromisslose Liebe, die er ihr immer entgegengebracht hatte. Sie liebte alles an ihm. Sein von der Sonne gebräuntes Gesicht. Die lederne Haut mit den tiefen Falten, die seine Autorität im Laufe der Jahrzehnte zunehmend verstärkt hatte. Seine schulterlangen, mittlerweile schneeweißen Haare. Die steile Furche zwischen den buschigen Augenbrauen, die direkt in seine Adlernase überging, die seinen breiten Mund mit den nahezu geraden Lippen in den Schatten stellte. Vor allem aber seine kohlenschwarzen Augen, in denen sich ihre identischen widerspiegelten. Pierce Underwood sah niemanden so an wie sie. Carmen seufzte tief, hob ihre Arme, schlang sie um seinen Nacken und vergrub ihr Gesicht an seiner Schulter.
     »Ich liebe dich, Grandpa.«
     Er versteifte sich kurz, bevor er sie fest umarmte und ihr einen Kuss auf den Kopf drückte. »Und ich dich, mein Kleines, aber nenn mich nicht so. Was sollen denn ...«
     »... die Leute denken«, vervollständigte sie seinen Satz mit einem Lachen und machte einen Schritt zurück. »Das gilt übrigens auch für dich, Rock. Ich bin schon lang nicht mehr klein.«
     Er antwortete ihr mit einem Schmunzeln. »Nur, weil du fast so groß bist wie ich, bedeutet das nicht, dass du nicht immer mein kleines Mädchen bleiben wirst.«
     »Dad, hör bitte auf, mit deiner Enkelin zu schmusen, wir brauchen dich drinnen!«
     Sie verdrehten beide die Augen, bevor sie schmunzelnd zu Tommy schauten, der seine Hände an den Hosen seines schwarzen Outfits mit dem Restaurantlogo auf Brusthöhe des Poloshirts abwischte. Carmens Onkel war nicht größer als sie selbst und, wie seine Schwester Cloud, das Ebenbild ihrer Mutter. Was zwar bedeutete, dass die beiden Geschwister unübersehbar Seminolen waren, jedoch von einer femininen Schönheit. Und da Tommy nie eine feste Beziehung gehabt oder gar geheiratet hatte und noch weniger ein Weiberheld war, obwohl sich ihm die Frauen reihenweise an den Hals schmissen , kursierten Gerüchte, zu denen er sich nie geäußert hatte. Diese hielten sich seit der Gründung des Seminole Clubs im selben Jahr, in dem Carmen zur Seminole Princess gewählt worden war, hartnäckig.
     »Ist deine Schwester nicht an ihrem Platz?«
     Tommys Mundwinkel zuckten amüsiert. »Meinst du nicht, dass du deine Mutter endlich Mum nennen könntest?«
     Carmen lachte auf. »Jetzt, mit einunddreißig?«
     Ihr erstes Wort war Rock gewesen, was in ihrer Kleinkindsprache wie »Ock« geklungen hatte, der zweite Name viele Wochen später Cloud. Bis sie eingeschult wurde, hatte sie nicht begriffen, dass Cloud ihre Mutter war und es fühlte sich immer noch nicht so an.
     »Also, wo ist sie?«, hakte Carmen nach.
     Tommy hob beide Arme und zog mit geübtem Griff das Haargummi von seinen langen, immer noch schwarzen Haaren, fasste den Pferdeschwanz neu zusammen. Dann schüttelte er den Kopf. »Sie ist sicher drüben im Club, in einer halben Stunde wird geöffnet.«
     Carmen seufzte tief. »Manchmal kommt es mir vor, als ob ich die Mutter wäre und sie die Tochter.«
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