Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
46.649 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Marie984«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
The Cavaliers 2 - Mr. Indestructible
Verfasser: Monica Bellini (20)
Verlag: Nova MD (106)
VÖ: 2. Januar 2022
Genre: Romantische Literatur (26109)
Seiten: 288 (Taschenbuch-Version), 299 (Kindle-Version)
Themen: Flirt (206), Mechaniker (28), Motorsport (15), NASCAR (6)
Reihe: The Cavaliers (2)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Januar 2022 nominieren
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,00 (100%)
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 2 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
♥ The Cavaliers. Atemberaubend sexy und scharf wie Chili. Kurz gesagt: Hot as Hell. ♥

Lance Iverson, der Besitzer eines der erfolgreichsten Rennställe der NASCAR, lebt für seine Rennwagen und sein Team. Frauen sind nicht einmal eine Nebensache. Bis ausgerechnet sein schärfster Konkurrent eine Vollblutmechanikerin einstellt, die ihren männlichen Kollegen um nichts nachsteht und Eier in der Hose hat. Beruflich gesehen. Denn abgesehen davon ist sie ein Wahnsinnsweib, das ihn aufs Blut reizt – und ständig abblitzen lässt.
In Carmen Underwoods Leben sind keine Männer vorgesehen. Erst recht nicht, als sie endlich aus der Formel 1 in die NASCAR wechselt und ihren Traumjob in ihrer Heimatstadt Daytona Beach antritt. Wäre da nicht dieser Wikingertyp, der ihr mit seinen Flirtversuchen gehörig auf die Nerven geht. Bis ein Rennwagen Lance unter sich begräbt ...
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Monica Bellini für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Monica Bellini gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

PROLOG


Der Wüstenwind blies feine Sandwolken über die Rennstrecke von Sakhir. Im grellen Schein des Fluchtlichts meinte Carmen, jedes einzelne Sandkörnchen sehen zu können, spüren konnte sie sie allenfalls. Zwar bedeckte ihr Helm Kopf, Kinnpartie, Mund und Nase und sie hatte die Schutzbrille heruntergezogen, aber ihr Hals war frei. Dieser verdammte Südwind, der aus der Rub al-Chali, der Großen Arabischen Wüste, über die gesamte Insel des Königreichs von Bahrein wehte, verwandelte den Sand in kaum sichtbare scharfe Projektile. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass die Rennteams in der Boxenstraße besser geschützt waren als das Publikum auf der Tribüne. Sie legte ihre Hände beiderseits an ihren Hals und spreizte die Finger, so gut es die dicken gelben Handschuhe zuließen, um ihre Haut zu schützen.
     »Du bist sicher froh, dass du nie wieder hierher zurückmusst.« Der Chefmechaniker zwinkerte ihr zu.
     Seine Stimme war unter dem Helm gedämpft, dennoch hörte dank der Funkverkabelung nicht nur sie ihn, sondern jeder einzelne ihrer Kollegen. Wie menschliche Litfaßsäulen sahen sie in ihren dunkelgrauen Overalls aus, deren Oberteile und Ärmel mit Werbung übersät waren. Herausragend war das mittig an der Vorderseite angebrachte gelb-rote Logo mit den beiden kämpfenden Stieren und darunter der Name des Energydrinks, der auch der ihres Rennteams war. Diese Kombination hatte Carmen jetzt mehrfach vor Augen, da sich fast alle Kollegen zu ihr umdrehten.
     Sie hasste es, im Mittelpunkt zu stehen, und bis auf die ersten Wochen in diesem Job, in denen sich die Mechaniker hatten daran gewöhnen müssen, dass eine Frau mit ihnen zusammenarbeiten sollte, war sie es zum Glück nie. Warum auch? Die Gleichberechtigung, die es in anderen Berufssparten zumindest auf dem Papier gab, existierte in der Formel 1 nicht. Wer einen Busen, eine schmale Taille und gerundete Hüften hatte, durfte sich diesem testosterongeschwängerten Ambiente nur nähern, wenn er – besser gesagt sie – den Mund zum Lächeln verwendete ... und für andere Dinge, über die zu reden Carmen gar nicht in Versuchung geriet. Sie hatte vor langer Zeit aufgehört, zu zählen, wie oft ihre Kollegen von Blowjobs und Quickies zwischen verhüllten Rennreifen, elektronischen Testgeräten oder im rückwärtigen abgetrennten Lagerbereich der Box mit einem der Boxenhäschen prahlten. Wobei das Geschwafel darüber ohnehin nicht nötig war, denn hier, wo die wenigen Wände aus Gips waren, hörte man jedes Geräusch, solange nicht ein Bolide röhrte.
     »Bahrein wird mir sicher nicht fehlen, nein«, antwortete sie jetzt. »Drei Grand Prix hier reichen für ein ganzes Leben.«
     »Aber ein Nachtrennen hier ist doch um einiges besser als das in Abu Dhabi, wo wir in unseren Overalls im Schweiß schwimmen.«
     Carmen verbiss es sich, den Chefmechaniker darauf hinzuweisen, dass ihr das Klima in all diesen arabischen Königreichen mit ihren supermodernen Wolkenkratzern und dem rundum zur Schau gestellten Luxus scheißegal war. Sie hasste es, wie Frauen in diesem Land behandelt wurden, und noch mehr, dass sie, obwohl sie Ausländerin war, nicht wie sonst überall auf der Welt die wenige freie Zeit vor und nach einem Rennen weit weg von ihren Kollegen, dem Hotel und der Rennstrecke verbringen konnte. Im Gegenteil. Sie musste froh sein, dass sie für eine Frau überdurchschnittlich groß war und ihre langen Haare unter dem Helm zusammenrollen und ihre Brüste in dem extraengen Sport-BH so sehr zusammenquetschen konnte, dass sie in ihrem Overall als Mann durchging. Schlichtweg, weil keiner dieser Alphatypen, die in dem internationalen Rennzirkus unweit der Boxen eine Konstante waren, in erster Linie jedoch nicht einer dieser Araber auf die Idee kam, dass eine Frau als Mechaniker in der Formel 1 arbeitete. Dafür reichte der Grips dieser Machos aus dem Orient nicht aus. Stattdessen versteckten sie ihre unzulänglichen Körper unter weißen Tuniken, ihre Mundpartien hinter wuchernden Vollbärten und ihre Augen hinter verspiegelten Sonnenbrillen, und behandelten ihre bis zu vier Frauen als Objekte. Daran änderte selbst die Tatsache nichts, dass die Frauen in Bahrein ihre Gesichter zeigen durften, obwohl sie ansonsten von oben bis unten schwarz eingehüllt waren. Oder dass sie seit einigen Jahren sogar berechtigt waren, selbst Auto zu fahren, sofern der Mann, der die Vormundschaft über sie hatte, es ihnen erlaubte. Halleluja!
     Carmens Augen klebten an einem der Bildschirme an der Boxeneinfahrt. Alles war wie immer – und doch anders. Sie standen dicht an dicht und beobachteten die beiden Piloten ihres Teams, die mit ihren Boliden die letzten Runden des Bahrein Grand Prix abspulten. Es war, als ob die Rennautos in den Rillen einer Spielzeugrennbahn fahren würden. Die Fahrlinien waren seit dem Start perfekt und bis auf die Boxenstopps für die Reifenwechsel hatte es in ihrem Team nicht den geringsten Zwischenfall gegeben.
     »Sie fahren auf einen sicheren zweiten und fünften Platz«, murmelte Pablo, der Neue. Na ja, soweit man jemanden, der seit acht Monaten im Team war, so nennen konnte. Jetzt drehte er leicht den Kopf und bohrte den Blick seiner dunkelbraunen Augen in ihre. »Das wird dir fehlen, Carmen. Gib’s zu.«
     Was? Die Formel 1? Die Reisen rund um die Welt? Ihre Teamkollegen, von denen die eine Hälfte verheiratet war und in jeder freien Minute mit Frauen und Kindern skypte, während die andere Sex mit irgendwelchen hirnlosen Schönheiten hat? Oder gar die Tatsache, dass sie, seitdem sie vor drei Jahren in eines der besten Teams der Formel 1 aufgenommen worden war, keinen Sex mehr gehabt hatte?
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2022)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz