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Dancing Coons 2 - Wintermärchen
Verfasser: Isa Day (17)
Verlag: Pongü (19)
VÖ: 17. Dezember 2021
Genre: Romantische Literatur (26109)
Seiten: 425
Themen: Berge (383), Bewerbung (16), Kleinstadt (965), Tiere (809), Traummänner (334)
Reihe: Dancing Coons (2)
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Isa Day für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Isa Day gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     «Niemand kommt gegen den Tod an», sagte Kerrick leise. «Und jeder Polizeibeamte, der seinen Ruhestand erleben und friedlich entschlafen darf, ist ein Sieg des Guten in dieser Welt.»
     Damit hatte er recht. Hier in Coon County passten die Menschen aufeinander auf. Das war nicht überall so. Bereits in Saratoga Springs herrschten andere Sitten. Und dann erst in New York.
     «Hör mal, Betty, ich weiß, ich sollte nichts sagen. Nicht jetzt, wenn dein Herz so wund ist. Aber wir suchen wieder einen Platz. Und es ist dringend. Können wir an der Trauerfeier für Boots darüber sprechen?»
     «Was ...?» Er wollte ihr einen weiteren vierbeinigen Kameraden anvertrauen?
     «Sag jetzt nichts. Lass den Vorschlag auf dich wirken. Weißt du schon, wann du Boots’ Asche abholen kannst?»
     Betty hatte Mühe sich zu erinnern. Ihr Kopf schien mit Melasse gefüllt. «Morgen Vormittag.»
     «Dann plane ich die Trauerfeier für die Mittagszeit. Passt das für dich?»
     «Ja.»
     Sie vereinbarten alles Nötige und verabschiedeten sich.
     «Klang das für dich auch seltsam?», wandte Betty sich an Josie, nachdem sie die Verbindung beendet hatte.
     «Das nicht direkt, aber hinter seiner Bitte scheint mehr zu stecken, als er zugeben wollte.» Josie trank einen Schluck Kaffee, verzog das Gesicht und schob die Tasse von sich. «Wie bekommst du das nur runter? Ich schaffe es selbst mit zehnfacher Verdünnung nicht. Du bist wie Ash. Mit seinem Kaffee kann man Farbe ablösen.»
     Betty schnaubte. «Das ist der wahre Eignungstest beim Militär und den anderen Einsatzkräften. Vergiss die Fitnessprüfung und all das Zeugs. Wenn du Beize ohne ein Wimpernzucken trinken kannst, wirst du aufgenommen.»
     Betty mochte die lakonische Antwort hinbekommen, doch in ihrem Innern sah es anders aus. Das war auch etwas, was ihr den Umgang mit Josie seit einigen Wochen erschwerte. Josie hatte einen wundervollen Mann gefunden - Ash, den Deputy Fire Chief von Coon County. Ehrlich, gewissenhaft, liebevoll und so sexy, dass Betty sich kaum an ihm sattsehen konnte, obwohl er nicht ihrem Typ entsprach.
     Sie gönnte Josie das Glück von ganzem Herzen. Und war zugleich traurig, weil ein solches Glück für sie selbst unmöglich war. Sie fiel nicht ins Beuteschema der Männer. Keiner wollte eine wehrhafte Amazone.
     So war es wahrscheinlich am besten, wenn sie dem Polizeihund, den Kerrick erwähnt hatte, ein neues Zuhause gab. Die Beziehung zu einem Tier war etwas ganz anderes als die zu einem Mann und konnte sie keinesfalls ersetzen. Trotzdem hatte sie sich in ihrer gemeinsamen Zeit mit Boots nie allein gefühlt.
     Einen Versuch war es wert.
     Ihr Telefon, das vor ihr auf dem Tisch lag, meldete sich. Der Name auf dem Display erstaunte Betty.
     «Was kann Jesse von mir wollen? Und dann um diese Uhrzeit», wunderte sie sich laut. Jesse hatte mit Ash gedient und arbeitete immer noch für das Militär. Betty hatte sie erst vor wenigen Tagen beim bunt zusammengewürfelten Thanksgiving-Fest der Warners kennengelernt und gleich total sympathisch gefunden, obwohl sie sich äußerlich nicht stärker unterscheiden konnten.
     Jesse kam als winziges Paket. Die ehemalige Special-Forces-Soldatin erinnerte an einen platinblonden Punkkobold, war knallhart und absolut furchtlos. In den Hack-and-Slay-Rollenspielen, die Betty in ihrer Jugend auf dem Computer gespielt hatte, galt es auf solche Wesen aufzupassen. Sonst starb der Avatar, bevor man als Spieler «Was ist denn das Niedliches?» zu Ende denken konnte.
     Betty hatte sich gut mit Jesse unterhalten. Es war erholsam, eine andere Frau zu treffen, die kompromisslos ihren Weg ging und sich von niemandem auf den Kopf scheißen ließ.
     Gegen Ende des Fests hatten sie die Telefonnummern ausgetauscht, dies falls es Betty jemals nach Virginia verschlug. Jesse arbeitete dort als Pilotin und hatte offenbar Zugriff auf eine flugtüchtige Spitfire aus dem Zweiten Weltkrieg.
     Ein Flug mit dieser Maschine gehörte zu Bettys größten Träumen. Sie liebte alte Technik.
     «Willst du nicht abnehmen?», fragte Josie leise. «Ich glaube nicht, dass das per Telepathie funktioniert.»
     Betty realisierte, dass sie ihr Telefon anstarrte. Gleichzeitig regte sich ihr Instinkt als Polizistin. Etwas an Josies Tonfall war seltsam. Und welcher Ausdruck war da über ihr Gesicht gehuscht? Schuldbewusstsein?
     «Weißt du etwas davon?», fragte sie und zeigte auf den Bildschirm.
     Josies Wangen röteten sich. «Es könnte sein, dass du dich mit Titel und Nachnamen melden willst.»
     «Undersheriff Warner», nahm Betty mit ihrem professionellsten Polizeitonfall ab.
     «Guten Morgen, Undersheriff Warner. Hier spricht Darko Chayton, einer von Asher Blakes Militärkameraden. Können Sie meinen Namen zuordnen?»
     Gänsehaut überlief Bettys Arme. Was für eine Stimme! Verführerisch wie Samt und Schokolade.
     Moment mal! Betty rief sich selbst zur Ordnung. Wo war der Gedanke hergekommen? Hatte sie sie noch alle? Offenbar verwirrte Boots’ Tod ihr den Verstand.
     «Ja, wenn auch eher vage», zwang sie sich zu einer Antwort. «Sie waren vor Jahren mit meinem Cousin Ben hier in Dancing Coons. Unser Onkel erwähnt Sie ab und zu. Wir sind uns aber nicht persönlich begegnet, weil ich zu jener Zeit nicht in Coon County lebte.» Betty versuchte sich zu erinnern, ob sie damals ihr Au-pair-Jahr in Frankreich verbracht oder als Austauschpolizistin in New York gearbeitet hatte. Es gelang ihr nicht.
     «Ja, das ist korrekt. Mit dem Besuch, meine ich.» Ein tiefes Durchatmen am anderen Ende der Verbindung. «Ich rufe Sie an, weil Jesse vor mir steht und eine Uzi auf mich richtet.»
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