Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
47.215 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »ANNTOIN960«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Dragon Games - Dunkle Verführung
Verfasser: Michelle LeFay (1)
Verlag: Books on Demand (4485) und Eigenverlag (23326)
VÖ: 19. November 2021
Genre: Erotische Literatur (4014) und Fantasy (15408)
Seiten: 388 (Taschenbuch-Version), 401 (Kindle-Version)
Themen: Anziehungskraft (812), Bad Boys (601), Chicago (298), Drachen (1141), Träume (854), Verführung (390), Wetten (193)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,17 (97%)
1
83%
2
17%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 12 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Dragon Games - Dunkle Verführung« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (7)     Leseprobe     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Michelle LeFay für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Michelle LeFay gibt es bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Bitte setzen Sie sich«, sagt er mit einer knappen Verbeugung zu mir und deutet auf einen edel bezogenen Sessel mit verschnörkelten Armlehnen.
     Flüchtig werfe ich einen Blick durch den prachtvollen Raum. Sieht aus wie ein Wohnzimmer, stelle ich fest. Nur ohne Fernseher und Spielekonsolen.
     Um jedoch gleich deutlich zu machen, wie wenig ich damit ein-verstanden bin, hier zu sein, nehme ich demonstrativ auf der breiten weißen Couch Platz.
     Der Frackträger blinzelt verwirrt und räuspert sich, als mit einem Mal Tristan am anderen Ende des Raums erscheint.
     Für den Bruchteil eines Augenblicks fühle ich mich komplett verloren, und mein Herz setzt einen Schlag aus. Wie ist er so schnell hierhergekommen? wundere ich mich, wobei ich nicht verhindern kann, ihn verstohlen zu mustern ...
     Er ist groß, viel größer als ich dachte, sicher 1,90. Naja, neben einem ausgewachsenen Drachen verschwimmen die Relationen vermutlich schon mal.
     Obwohl ich mir vorgenommen habe, ihn umgehend zur Rede zu stellen, klebt mir die Zunge gerade am Gaumen fest. Falls du noch eine Bestätigung gebraucht hast, dass du dir das alles nur zusammenreimst, hier ist sie: So einen Mann kann es nicht wirklich geben!
     Mit einer unauffälligen Geste schickt der Reiter meine Eskorte hinaus. Seinen anthrazitfarbenen Dress hat er inzwischen gegen Jeans, Lederboots und ein graues Tanktop eingetauscht, aufgrund dessen ich nicht nur Tätowierungen erkenne, sondern vor allem sichtliche Muskeln unter gebräunter Haut. Der gleiche Teint, den auch sein Gesicht aufweist.
     Und dieses Gesicht ist - was bringt es, die Wahrheit zu leugnen - einfach nur wow. Wunderschöne Lippen, perfekte Zähne, und dunkle Wimpern, die seine silbergrauen Augen hervorheben.
     Irgendetwas darin kommt mir merkwürdig bekannt vor, doch ehe ich mich darin verlieren kann, besinne ich mich wieder auf meinen Vorsatz.
     »Was sollte dieses ganze Theater mit dem Abgeführt-Werden?«, lasse ich ihn meine Empörung spüren. »Ich habe mir lediglich die Show angesehen! Ist das etwa ein Verbrechen?« Die Sätze helfen mir, meine Verwirrung beiseitezuschieben.
     Nachdem er mich seinerseits hinreichend gemustert hat, setzt er sich zwanglos mir gegenüber. »Wer hat dich eingeladen?«, kontert er unbeeindruckt.
     »Wie bitte?«
     Während ich mich frage, ob man eigentlich noch unhöflicher sein kann, wiederholt er sich, diesmal sachlicher: »Nach Nestania gelangt man nur, indem man hergebeten wird. Also nochmal: Wer hat dich eingeladen?«
     Nestania? Ich runzle die Stirn und zucke die Schultern. »Nicht den leisesten Schimmer.«
     Sein Fuß, den er lässig über ein Knie geschlagen hat, wippt auf und ab. Geduld scheint absolut nicht seine Stärke zu sein, und wenn ich ehrlich bin, genieße ich es gerade in vollen Zügen, ihn damit zu quälen.
     »Und durch welches Portal bist du hergekommen?«
     »Tut mir leid, ich verstehe nicht?«
     »Welches Tor du genommen hast.«
     Ich hebe die Achseln, denn da ich erneut keine Ahnung habe, wovon er eigentlich spricht, kann ich ihm auch diesmal keine plausible Antwort geben.
     Er scheint zu überlegen, ob er mir glauben soll. »Ich will deinen Namen wissen«, verlangt seine Karamellstimme zum zweiten Mal.
     In diesem Moment zeigt sich leider sehr deutlich, wie wenig sich ein kurzer Rock dafür eignet, vernünftig vor jemandem auf dem Sofa zu sitzen; denn als ich mich aufrichte, rutscht er ein gutes Stück an meinen Beinen nach oben.
     »Ariel Stanwick«, antworte ich etwas atemlos, darum bemüht, den Stoff möglichst unauffällig wieder nach unten zu ziehen.
     »Ariel ... wie einer der Erzengel.« Er lächelt mich an. »Gefällt mir.«
     Ich bin hin und weg von seiner Lächeln-Augen-Kombi, obwohl ich das dumpfe Gefühl habe, dass er ganz genau weiß, wie er damit auf Frauen wirkt.
     »- Tristan«, erwidere ich schlagfertig und hoffe, dass er nicht bemerkt, wie unsicher ich in Wirklichkeit bin, »wie aus den keltischen Sagen?«
     Wieder verziehen sich seine Lippen. Anerkennend. »Du siehst nicht aus wie jemand, der liest.«
     Es ist mir schlichtweg unmöglich, darauf zu schweigen. »Wie sehen denn Leute aus, die lesen?«
     »Meistens langweilig.« Er nimmt wirklich kein Blatt vor den Mund.
     Und ich verschränke die Arme, weil in mir plötzlich jeder Impuls danach schreit, eine Lanze für alle Bücherliebhaber dieser ... nun ja, wie vieler Welten auch immer, zu brechen. »Man muss nicht wie eine graue Maus aussehen, nur weil man auf geschriebene Worte steht!«
     »Dann sind wir zwei wohl die Ausnahme, die die Regel bestätigt.« Sein Sexappeal ist jenseits von Gut und Böse. Mit einer geschmeidigen Bewegung streicht er sich das schwarze Haar in den Nacken.
     Oh Gott, allein bei diesem Anblick bin ich hin und weg. Aber weil ich es erstaunlicherweise doch geschafft habe, mir ein klein bisschen Verstand zu bewahren, gebe ich es nicht zu erkennen.
     Stattdessen beschließe ich, umgehend den Raum zu verlassen.
     Doch ich kann einfach nicht, sein Blick hält mich an Ort und Stelle. »Sag mir, Ariel, wie oft warst du bisher in Nestania?« Schon wieder benutzt er dieses Wort, als wäre es eine feste Institution. »Oder soll ich dich lieber Ari nennen?«
     Werde ich gerade in meinem eigenen Traum verarscht? »Noch nie, bis gestern in der Arena. Und nein - sollst du nicht!« Ich habe bekanntlich einen Spitznamen, aber den werde ich ihm bestimmt nicht auf die Nase binden.
     Seine Augenbraue zuckt spöttisch nach oben. »Das ist keine Arena«, klärt er mich mit besserwisserischer Miene auf, »sondern die Arkaden.«
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2022)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz