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Dragon Games - Dunkle Verführung
Verfasser: Michelle LeFay (1)
Verlag: Books on Demand (4485) und Eigenverlag (23330)
VÖ: 19. November 2021
Genre: Erotische Literatur (4015) und Fantasy (15414)
Seiten: 388 (Taschenbuch-Version), 401 (Kindle-Version)
Themen: Anziehungskraft (813), Bad Boys (601), Chicago (298), Drachen (1141), Träume (854), Verführung (391), Wetten (194)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Dragon Games - Dunkle Verführung« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (7)     Leseprobe     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Michelle LeFay für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Michelle LeFay gibt es bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »In diesem Durchgang gibt es keinerlei Zeitbegrenzung oder Extrapunkte. Wie immer gewinnt, wer den anderen zuerst von sei-nem Drachen trennt«, lässt der Moderator verlauten.
     Die Menge kennt kein Halten mehr, als das Finale beginnt und die Teams sich hintereinander in die Lüfte schwingen. Und auch mich packt die Begeisterung, obwohl ich eigentlich neutral bleiben wollte.
     Nein, es ist nicht nur Begeisterung. Ich habe das Gefühl, selbst dabei zu sein ... auf dem Rücken des Onyxdrachen. Mit geschlossenen Augen stelle ich mir vor, wie ich mit ihm durch die Höhen und Tiefen gleite, Spiralen drehe und mich über seinem schuppigen Nacken ducke, wenn er unter einem der Hindernisse hindurchtaucht.
     Ich öffne die Lider. Wie viel magischer muss es sein, das in echt zu erleben?
     Noch hat keiner der Drachenreiter den anderen mit seinen Hilfsmitteln ausgestochen, und sie gönnen sich nichts, überhaupt nichts! Dennoch schätze ich die Chancen für Tristan etwas besser ein. Was zwischen ihm und seinem Drachen herrscht, geht über Vertrauen hinaus. Sie sind ganz und gar eins miteinander, das kann jeder hier sehen, mag er auch noch so weit weg stehen.
     Ich habe den Gedanken kaum zu Ende geführt, da beweist der dunkle Reiter zudem, wie clever er ist: In senkrechter Position, an eines der Hindernisse geklammert, warten er und sein Drache ab, bis unter ihnen das andere Paar auftaucht.
     Genau im richtigen Moment lassen sie sich fallen, und das Ende ist besiegelt: Mit einem einzigen Schwung seines leuchtenden Seiles gelingt es Tristan, den Gegner aus seinem Sitz zu reißen, der an einen Sattel erinnert.
     Das Spiel ist entschieden.
     Der Verlierer ärgert sich maßlos und lässt sich mit verbissener Miene aus dem Netz heraushelfen, während Tristan seinen Triumph genießt als wäre er für ihn geradezu selbstverständlich.
     Er dreht ein paar Ehrenrunden auf seinem Drachen, und meine Augen kleben an den beiden.
     »Wie gewohnt darf der Sieger nun seine Favoritin erwählen. Also, zeigt her eure Scoxes, ihr bereitwilligen Ladies«, ruft der Sprecher laut durch die Boxen, die zwar nicht ersichtlich sind, aber irgendwo in dieser gewaltigen Kulisse hängen müssen.
     Um mich herum geht ein Gekreische los, dass ich nur knapp dem Bedürfnis widerstehen kann, mir die Ohren zuzuhalten. Und dann sehe ich plötzlich zahllose Arme so ein Ding in die Luft recken, das auch ich in der Hand halte, wie am Tag zuvor.
     Verstohlen streife ich es mit einem prüfenden Blick. Was auch immer dieses Teil darstellt, ich ziehe es vor, meine Hände unten zu lassen.
     Ich ahne nicht, dass der Versuch zwecklos ist ... denn in der nächsten Sekunde landet Tristan del Ascada mit seinem riesigen Drachen auf dem vorderen Teil der Empore und winkt mich zu sich heran.
     Mich! Habe ich irgendetwas nicht mitbekommen? Ich schlucke. Ihm von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen, lässt meine Knie weich werden. Das Herz hämmert mir laut gegen die Rippen.
     Eins steht fest: In meinem ganzen bisherigen Leben bin ich noch keinem Mann mit einer solchen Ausstrahlung begegnet.
     Da ist etwas Wildes, Ungezähmtes in seinem Blick ...
     Die anderen Frauen verstummen, treten zurück, sodass sich ein freier Kreis um mich bildet. Ja, die Aufmerksamkeit des gesamten Publikums scheint auf einen Schlag nach hier oben zu wandern.
     Ich weiß nicht, wen ich verwunderter anstarre: Das Schuppentier oder seinen umwerfenden Reiter.
     Der Würfel fällt, als er mich anspricht. »Herzlichen Glückwunsch. Wie ist dein Name?«
     Seine Stimme geht mir unter die Haut. Sie ist weich und ein kleines bisschen rau. Sehr männlich. Dennoch kann ich ihm nicht ganz folgen.
     »Glückwunsch, wozu?«, höre ich mich fragen, ohne ihm meinen Namen zu nennen.
     Nicht nur einige meiner Nachbarinnen schnappen nach Luft. Auch Tristans Miene verfinstert sich mit einem Mal. »Du kommst hierher - mit einem Scox in deiner Hand - ohne den Einsatz zu kennen, Mädchen?« Sein Lächeln ist zynisch und ein klein bisschen böse. Kann das sein?
     ... Ja, er sieht tatsächlich sauer aus.
     Aber warum? Ich habe ihm schließlich nichts getan. Mehr noch, wir kennen uns nicht mal! Sexy hin oder her.
     Verärgert puste ich mir eine Strähne aus der Stirn.
     Seine Lippen werden schmal, während ich erwartungsvoll schweige, doch seine herrlichen Augen glühen. »Ich habe gewonnen. Und du bist mein Preis.«
     Ich bin was? Mir fällt fast die Kinnlade runter.
     »Bringt sie in meine Gemächer«, weist er mit einem trockenen Nicken zwei dunkel gekleidete Kraftprotze an, die plötzlich neben mir auftauchen und wie Bodyguards oder Sicherheitsleute wirken; allerdings ohne Anzug und Sonnenbrille. Stattdessen tragen sie goldgewirkte, schwarze Uniformen, wie sie zu der Garde eines Königs passen würden.
     Ich habe keine Ahnung, weshalb ich ›abgeführt‹ werde, doch halte ich es für besser, der Anweisung ihrer ausgebreiteten Arme zu folgen, anstatt mich zu weigern oder irgendwelche Fragen zu stellen.
     Die hebe ich mir für den Typen auf, dem ich diesen Gewahrsam zu verdanken habe. Und wenn ich ihn in seinen GEMÄCHERN antreffe, werde ich einige Antworten von ihm fordern, oh ja!


- 4 -
[Ein Pakt mit dem Teufel]


Der Trakt, in den ich gebracht werde, schließt sich offenbar an die Halle und die Arena an. Zumindest verlassen wir kein einziges Mal das Gebäude. Oder aber, ich bekomme es vor Staunen nicht mit.
     Die Flure und Stockwerke, die wir entlanggehen, erinnern mich an ein modernes Schloss oder ein Hotel, denn es gibt so viele Räume, dass ich sie nicht alle zählen kann.
     Schließlich gelangen wir vor zwei große hölzerne Türen, an denen uns eine Art Pförtner einlässt. Er trägt einen Frack, der den Uniformen meiner Eskorte stark ähnelt, aber sein Gesicht ist irgendwie ernster. Würdevoller ...
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