Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
47.222 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Emilie Endres«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Dragon Games - Dunkle Verführung
Verfasser: Michelle LeFay (1)
Verlag: Books on Demand (4485) und Eigenverlag (23330)
VÖ: 19. November 2021
Genre: Erotische Literatur (4015) und Fantasy (15414)
Seiten: 388 (Taschenbuch-Version), 401 (Kindle-Version)
Themen: Anziehungskraft (813), Bad Boys (601), Chicago (298), Drachen (1141), Träume (854), Verführung (391), Wetten (194)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,17 (97%)
1
83%
2
17%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 12 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Dragon Games - Dunkle Verführung« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (7)     Leseprobe     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Michelle LeFay für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Michelle LeFay gibt es bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Hört sich prima an«, schwärme ich. »Soll ich Wein besorgen?«
     »Den bringe selbstverständlich ich mit. Wenn man die bezauberndste und verständnisvollste Freundin der Welt hat, soll sie das volle Programm bekommen.«
     Er ist immer so lieb und galant. Außerdem sieht er echt gut aus. Ich lächle in mich hinein. »Dann freue ich mich jetzt noch mehr darauf!« Und weil ich seinen Einsatz aufrichtig zu schätzen weiß, füge ich verführerisch hinzu: »Aber um den Nachtisch würde ich mich gern kümmern ...«
     Zufrieden registriere ich, wie ihm kurz der Atem stockt, ehe er mit rauer Männerstimme erwidert: »Baby, wie könnte ich dazu Nein sagen?«
     Den Rest des Tages verbringe ich damit, Wäsche zu waschen, Rechnungen zu bezahlen und meine Social-Media-Kanäle auf Vordermann zu bringen.
     So beschäftigt bleibt mir kaum Zeit, die Gedanken schweifen zu lassen. Und doch erwische ich mich dabei, wie ich insgeheim immer wieder zu dem Traum von gestern Nacht zurückwandere.
     Zu diesem Drachenreiter und seinem Blick. Dem Blick eines Mannes, der alles bekommt, was er will ...
     Du bist völlig durchgeknallt, lache ich über mich selbst, verschwinde schließlich ins Bad und widme mich dem, was man als Frau eben so tut, wenn man mit der besten Freundin ausgeht: Schminke mich dezent, löse meine lange Mähne aus dem Zopf, sodass sich natürliche Locken ergeben, und trage mein Lieblingsparfum auf.
     Um kurz vor sieben treffe ich im Chino’s ein. Der Fußweg dauert gerade mal zwei Minuten.
     Ganz nach Ebonys Wunsch habe ich mich in Schale geworfen: Enges Top, Minirock, schwarze Strumpfhose und graue Wildlederstiefel, die mir bis knapp über die Knie reichen. Meine beste Freundin predigt allzu gern, nur weil man einen Partner habe, müsse man nicht langweilig herumlaufen.
     Sie selbst ist wie immer ein Eyecatcher: In ihrem roten Cocktailkleid und den silbernen Highheels kommt ihr Hautton besonders gut zur Geltung.
     »Hinreißend«, lächle ich, als wir uns mit Küsschen begrüßen.
     »Und du erst!« Sie ist eine der wenigen Menschen, bei denen Komplimente immer ehrlich klingen.
     Als erstes suchen wir uns Plätze an der Bar, um auf Dex zu warten, der sich - typisch für ihn - mal wieder ein Weilchen verspätet.
     Während ich vorangehe, remple ich versehentlich einen älteren Herrn an, der meine Tollpatschigkeit zum Glück mit Humor nimmt. Errötend stammle ich eine Entschuldigung und steuere weiter zu den freien Barhockern, die ich ins Auge gefasst habe.
     »Du musst ein bisschen vorsichtiger sein mit deinen Superkräften«, zieht Ebony mich auf, »den hättest du beinahe zu Boden befördert.«
     »Haha«, murmle ich ihr über die Schulter zu, ehe wir uns setzen.
     Wie an den meisten Samstagen bedient uns Miguel, ein heißer Spanier mit ebenso heißem Akzent. »Sweimal Pretty Woman on the rocks, meine Ssüs-sen?«
     »Ja, bitte.«
     Er wirft mir eine Kusshand zu und behält mich noch zwei Sekunden lang im Auge, ehe er sich an unsere Cocktails macht.
     »Der steht echt auf dich«, kichert Ebony.
     Das behauptet sie, seit wir hierher kommen. Meiner Meinung nach hat er jedoch lediglich kapiert, dass Ebony eine Nummer zu groß für ihn ist, weshalb er es stattdessen bei mir versucht.
     Nachdem Miguel uns die Getränke serviert (mir mit einem besonderen Lächeln), taucht endlich auch Dex auf.
     »Tut mir leid, Ladies, es gab noch einen Notfall in der Praxis.« Er trägt ein cremeweißes Hemd und eine royalblaue Anzughose. Sein dunkelblondes Haar ist perfekt frisiert, und die braunen Augen versprühen einen gewissen Flair. Was ihm an Pünktlichkeit fehlt, macht er eindeutig durch Stil und Charme wieder wett.
     »Am Samstagabend?«, schnaubt Ebony. »Das kannst du deiner Großmutter erzählen!«
     »Leider sind gequetschten Zehen Wochenenden herzlich egal«, kontert er mit einem unschuldigen Lächeln und ordert ein Bier.
     Dex ist Fußchirurg in einer Gemeinschaftspraxis nahe der Michigan Avenue. Wenn er nicht vom anderen Ufer wäre, hätte er längst eine Frau und drei reizende Kinder. Und weil er außerdem großzügig und supergut erzogen ist, spendiert er an diesem Abend, schuldig im Sinne des Zuspätkommens, das Essen für uns alle.
     »So, nachdem wir nun alle pappsatt sind, müssen wir dringend ab auf die Tanzfläche«, sage ich, ehe ich noch zwei Cocktails und ein Bier bei Miguel bestelle.
     »Gehte aufs Haus«, murmelt er mir zu, als ich ihm das Geld über die Theke reiche. Zum Dank, und weil ich so gute Laune habe, bekommt er diesmal eine Kusshand zurück.
     Der DJ im Chino’s legt stets eine gute Mischung aus Funk, Rock und den aktuellen Charts auf. Seine Remixes haben sogar eine hohe Klickzahl im Internet.
     Wie an jedem Wochenende ist die Tanzfläche stark frequentiert.
     Wir tanzen, trinken und haben viel Spaß zusammen, während die Stunden verstreichen. Doch weil ich mich morgen mit Jeremy treffe und nicht den halben Tag in den Seilen hängen will, halte ich mich promillemäßig heute zurück.
     »Wenn ihr noch was wollt, müsst ihr von jetzt an selbst rüber zu unserem Lieblingsbarkeeper«, verkünde ich. »Das leckere Menü, das mir mein Freund versprochen hat, soll schließlich drin bleiben.«
     »Aber Chica«, säuselt Ebony mit gespielt spanischem Akzent, »du bisse die heißeste Feger in die ganze Club!«
     Ich muss so lachen, dass mir der letzte Cocktail im Hals stecken bleibt und ich mich ordentlich verschlucke.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2022)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz