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KINDLE
 
Dragon Games - Dunkle Verführung
Verfasser: Michelle LeFay (1)
Verlag: Books on Demand (4485) und Eigenverlag (23298)
VÖ: 19. November 2021
Genre: Erotische Literatur (4012) und Fantasy (15398)
Seiten: 388 (Taschenbuch-Version), 401 (Kindle-Version)
Themen: Anziehungskraft (812), Bad Boys (599), Chicago (298), Drachen (1140), Träume (854), Verführung (390), Wetten (193)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Dragon Games - Dunkle Verführung« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (7)     Leseprobe     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Michelle LeFay für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Michelle LeFay gibt es bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Was dann beginnt, verschlägt mir buchstäblich den Atem: In ei-nem irrsinnigen Tempo jagen sich die Teilnehmer gegenseitig durch das Luft-Labyrinth. Geradeaus, seitwärts, auf dem Rücken, in Spiralen ... auf jede erdenkliche Weise.
     Das ist nicht nur ein Rennen, wird mir klar.
     Mit Wurfscheiben, abgestumpften Speeren sowie leuchtenden Seilen versuchen die Drachenreiter, sich gegenseitig von den Rücken der Tiere zu holen. Wenn sie fallen, fängt sie das Sternennetz auf.
     Die meisten Stimmen feuern den dunklen Reiter an. Er ist schier unglaublich, das muss ich zugeben. Bei ihm sehen die Manöver und Angriffe ganz einfach und mühelos aus. Und wenn er in die Nähe der Zuschauerränge kommt, vollführt er mit seinem Drachen ein paar gewagte Drehungen.
     All diese Gesten sagen mir, dass dieser Tristan del Ascada nicht nur seines himmlischen Aussehens wegen so frenetisch gefeiert wird. Oder wegen dieses Namens, der einfach perfekt klingt.
     Viele der Drachenreiter sind sicherlich Bad Boys. Aber er ist DER Bad Boy unter ihnen, das sagt mir mein Instinkt. Einer von der Sorte, die alle Männer heimlich bewundern und die alle Frauen um den Finger wickeln wollen.
     Deshalb entscheide ich mich ganz spontan, der einzigen weiblichen Teilnehmerin meine Unterstützung zu zollen. Wie war noch gleich ihr Name? Ein Blick auf das Plakat liefert die Antwort: Gemma Huntington-Danes.
     »Los, Gemma!«, rufe ich und werfe die Arme nach oben.
     Im gleichen Moment fällt mir das seltsame Ding zu Boden, das ich noch immer in den Händen halte.
     Oh Mann, die Show ist gerade superspannend, drei Reiter fliegen auf ihren Drachen dicht an unserer Plattform vorbei - und ich bin wohl der einzige Mensch im ganzen Umkreis, der sich bückt, um einen Gegenstand aufzuheben. Noch dazu einen, der mir eigentlich egal ist.
     Oder doch nicht?
     Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieses Teil wichtig ist.
     Aber als ich es endlich wiederfinde und mich erhebe, ist all das schlagartig nebensächlich, denn ein Scheinwerfer gleitet über mich hinweg ...
     ... und die Augen von Tristan, dem dunklen Drachenreiter, streifen meine!
     Es ist nur ein kurzer Augenblick, kaum länger als ein Zwinkern. Doch er schlägt ein wie ein Blitz in meinem Inneren.
     Die nächste halbe Stunde kann ich mich kaum mehr auf die Show konzentrieren, weil mich dieser nonverbale Kontakt so sehr aufwühlt.
     Deshalb registriere ich nur am Rande, wie nach der Punkte-Vergabe der Jury zwei Reiter ausscheiden und die andere Hälfte wie wild von den Zuschauern gefeiert wird.
     Tristan ist der Name, den man am deutlichsten hört. Und als wäre das nicht genug, bilde ich mir ein, am Ende sein Gesicht noch einmal vor mir zu sehen:
     Mit seinen kräftigen Vorderläufen krallt sich sein Drache senk-recht neben mir an einer der Streben fest, die von den Tribünen zu der scheinbar endlosen Decke führen.
     »Komm wieder«, sagt sein Reiter bestimmt und mit einem finsteren Lächeln, das ich - zugegeben - ziemlich anziehend finde. »Morgen!« Sein Ton lässt keinen Widerspruch zu.
     Ähm ... ich soll was?
     Das hier ist nur ein Traum, Ariel, schüttle ich den Kopf. Nur ein Traum.


- 3 -
[Magische Begegnung]


Nachdem ich mit glühenden Wangen erwache, stakse ich auf wackligen Beinen ins Bad, schrubbe mir den Pelz von den Zähnen und blicke mich im Spiegel an.
     Grüne Augen starren mir entgegen. Nussbraunes, dichtes Haar lockt sich in wilden Strähnen über meine zitternden Schultern.
     Weshalb bin ich so aufgewühlt?
     Weil sich dieser Traum so verdammt anders angefühlt hat, gestehe ich mir ein, so ... real.
     Was für ein Quatsch! Ich verziehe die Lippen, welche ich persönlich am schönsten an mir finde. Sie sind zartrot und normalerweise herzförmig; nur jetzt gerade ähneln sie so gar nicht dieser Form.
     Zum Schlafen finde ich eh keine Ruhe mehr, also kann ich den Morgen auch produktiv nutzen.
     Nachdem ich geduscht und anschließend eingekauft habe, telefoniere ich kurz mit Mom, die mir voller Stolz erzählt, wie sie zum ersten Mal einem Pferd beim Fohlen geholfen hat.
     Und ich empfinde Stolz auf sie - weil sie sich durch keinen der zahlreichen Schicksalsschläge in ihrem Leben hat unterkriegen las-sen.
     Trotz mehrerer Fehlgeburten, einem verunglückten Mann und einer jüngeren Schwester, die früh an Krebs verstorben ist, hat sie es immer geschafft, nach vorne zu blicken und sich neu zu orientieren.
     Ich liebe und bewundere sie!
     Auch mit Greg spreche ich, der jedoch im Dienst ist und schnell wieder auflegen muss, als ein Einsatz reinkommt. »Melde mich Anfang der Woche«, verspricht er. »Mach’s gut, Riro.«
     Mittlerweile sind Mom und Greg die Einzigen, die mich noch bei meinem Spitznamen nennen. Nach dem Tod von Dad hat es mich zu sehr geschmerzt, als Freunde und Bekannte es taten. Also habe ich mich nach meinem Umzug hierher nur noch mit meinem richtigen Vornamen vorgestellt.
     Nach den Telefonaten mit meiner Familie schlendere ich noch kurz zu Meringer’s, meiner Lieblingssalatbar, der ich sehr dankbar dafür bin, dass sie mich jeden Tag mit frischem Obst und Gemüse versorgt, weil meine Verpflegung ansonsten ziemlich ungesund aussähe.
     Auf dem Rückweg stelle ich wiederholt fest, wie sehr ich Chicago mag. Seine schöne Architektur, die Museen und Parks, eine von Wolkenkratzern dominierte Skyline ... es gibt so viele Dinge hier, die einen Besuch lohnen.
     Mit Ebony habe ich dieses Jahr beispielsweise das Observation Deck besucht, das Shedd-Aquarium, den Willis Tower, das Adler-Planetarium und das John-Hancock-Center.
     Gegen Mittag meldet sich Jeremy. Er bedankt sich noch einmal bei mir, dass ich gestern so viel Nachsicht mit ihm hatte und schlägt vor, morgen Abend für mich zu kochen.
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