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Dragon Games - Dunkle Verführung
Verfasser: Michelle LeFay (1)
Verlag: Books on Demand (4544) und Eigenverlag (23700)
VÖ: 19. November 2021
Genre: Erotische Literatur (4047) und Fantasy (15580)
Seiten: 388 (Taschenbuch-Version), 408 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 401 (Kindle-Version)
Themen: Anziehungskraft (826), Bad Boys (612), Chicago (302), Drachen (1161), Träume (859), Verführung (392), Wetten (198)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Dragon Games - Dunkle Verführung« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (7)     Leseprobe     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Michelle LeFay für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Michelle LeFay gibt es bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Nein, ich wohne allein.«
     Irre ich mich, oder sehe ich so etwas wie Zufriedenheit um seinen Mund aufblitzen?
     »Verstehe. Ich nehme an, du arbeitest auch in der Stadt?«
     »Ja, in der Werbebranche.«
     Er sagt nichts weiter, nein, er sieht mich nur an. Inzwischen bin ich mir sicher, dass das zu seinem Repertoire gehört. Aber das Merkwürdige ist: Obwohl ich weiß, dass er damit absichtlich die Spannung zwischen uns schürt, springe ich voll darauf an.
     Es liegt nicht allein an seinem Aussehen, seiner Größe oder der Tatsache, dass er mich aus zehntausenden Frauen ›erwählt‹ hat, wie er sagt, sondern an seiner Art. Er ist gut, nein, hervorragend darin, die komplette Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Sie gehört nur ihm, sobald er etwas tut oder sagt.
     Und auf einmal spüre ich, dass ich eigentlich gar nicht wirklich hier weg will, obwohl ich vorhin noch unheimlich wütend und entsetzt war darüber, dass man mich einfach hergebracht hat.
     »Glaubst du an Schicksal?«, will er plötzlich wissen.
     Ich schaffe es nicht, das leichte Zittern meiner Hände zu unterdrücken. Zwar habe ich keine Ahnung, worauf speziell er hinauswill, doch hebe ich mutig das Kinn. »Schon, irgendwie.« Er muss nicht wissen, dass ich aufgehört habe, an Zufälle zu glauben, seit ich vor fünfzehn Jahren Meryl Streep auf einer stinkgewöhnlichen Highway-Toilette begegnet bin.
     »Dann stimmst du mir zu, dass Dinge nicht ohne Grund geschehen?« Nicht eine einzige Spur Humor liegt in seiner Stimme.
     Insgeheim wird mir die Gesprächsrichtung unangenehm. »Nicht alle, aber sicher die meisten. Warum fragst du?«
     »Du hast einen Freund«, sagt er. »Und dennoch bist du hier gelandet, in Nestania. Inmitten eines Spiels, bei dem es einen klaren Sieger und einen klaren Preis gibt.«
     Mein Puls beschleunigt sich, während er sehr nahe an mich herantritt. Wohin führt dieses Gespräch?
     »Wenn du also an Schicksal glaubst und wir den Zufall ausschließen können - da du bereits die zweite Nacht in Folge hier bist - ist eine Chance das Einzige, was ich verlange.«
     Sein Blick glüht. Pures Verlangen liegt darin. Er macht sich nicht mal die Mühe, es zu verbergen.
     Ich kreuze die Beine, um das heftige Pulsieren in meinem Unterleib zu unterdrücken. Aber das schafft auch keine Abhilfe.
     Super, Ariel! Mit deiner Selbstbeherrschung ist es ja ziemlich weit her ...
     Nach außen hin lächle ich zuckersüß, um Gelassenheit vorzu-täuschen. Keine Ahnung, ob es gelingt. »Hör zu, wie ich bereits klargestellt habe, bin ich ...«
     Er berührt mich federleicht an der Schulter, und sein Blick brennt sich in meinen.
     Oh Mann, diese Augen sind atemberaubend! Und im Zusammenhang mit seiner unerwarteten Berührung stellen sich all die feinen Härchen auf meinem Körper auf.
     »... vergeben, schon klar. Aber du wärst nicht hier, wenn du nicht etwas vermissen würdest.«
     Mir ist dermaßen heiß! Ich blinzle ein paar Mal. Er klingt so arrogant. Aber auch überzeugend ...
     »Du weißt überhaupt nichts von mir«, halte ich ihm stur entgegen.
     »Und genau das möchte ich ändern. Sagen wir, sechs Wochen?« Er lehnt sich mit dem Rücken gegen das Fenster, die Arme verschränkt. »Sechs Wochen, in denen nichts gegen deinen Willen geschieht. Was allerdings nicht bedeutet, dass ich keinen Einsatz zeigen darf. Diese Winzigkeit musst du mir schon zugestehen!«
     Ich grüble. Auf eigenartige Weise bereitet mir die Vorstellung, Tristan und diese Welt womöglich nie mehr wiederzusehen, ein eigenartig kummervolles Gefühl. Mein Herz fühlt sich schwer wie Blei an, wenn ich nur daran denke.
     Das ist doch völlig verrückt!
     Andererseits ... Mir steigt das kürzliche Gespräch mit Ebony in den Sinn. Offenbar verfolgt mich ihr Ratschlag bis in meine Fantasie. Naja, ein bisschen mehr Mut auszuleben - und sei es nur in meinen Träumen - schadet sicher nichts.
     Die Worte verlassen meine Lippen, ehe ich sie wirklich ausgedacht habe. »Deal.« Ich strecke ihm die Hand entgegen.
     Er ergreift sie, und mein ganzer Körper scheint Feuer zu fangen.
     »Keine illegalen Tricks!«, drohe ich finster, denn ich bin nicht gewillt, ihn gewinnen zu lassen. Und das nicht nur, weil ich in festen Händen bin.
     »Du hast mein Wort.« Er wendet mir seinen Oberkörper zu. Wieder fällt mir auf, wie groß er ist. »Ich werde dich erst lieben, wenn du mich darum bittest.« Einen kurzen Augenblick bin ich er-leichtert, bis er sich vorbeugt und raunend hinzufügt: »Und du wirst mich anflehen, es zu tun, da bin ich mir sicher.«
     Ich weiß nicht, was mir mehr Angst macht: Seine Unverblümtheit oder die Tatsache, dass er Recht haben könnte.
     Ein Grinsen huscht über sein Gesicht. Seine grauen Augen bohren sich eindringlich in meine, und sofort bereue ich meine Zustimmung.
     »Okay, da wir uns nun einig sind, zeige ich dir jetzt den Weg zurück«, befindet er.
     »Den Weg zurück?«
     »Nach Hause. Ich gehe nicht davon aus, dass du bei meiner Autogrammstunde assistieren willst.«
     Nachdem ich den Kopf schüttle, führt er mich durch die Galerie und das Wohnzimmer zurück auf den Flur, über den man mich hergebracht hat.
     Wir biegen links ab und kommen vor einem elfenbeinfarbenen Kreis zum Stehen, der in den Boden eingearbeitet ist - umgeben von einem silbernen Ring.
     »Das ist ein Portal. Stell deine Füße darauf und schließ die Au-gen. Dann ruf dir den Ort in Gedanken, an dem du rauskommen möchtest.«

     Meint er das ernst?
     Okay, das hier ist ein Traum, und in Träumen ist theoretisch alles möglich. Also leiste ich seiner Anweisung Folge.
     »Interessant. Und wie bin ich gestern nach Hause gekommen?«
     Er schmunzelt. »Ich hab dich geschickt.«
     Das war’s, keine weitere Erklärung. Nur ein Paar grauer Augen, das unverwandt über mein Gesicht wandert.
     »Mach’s gut, Ariel.«
     »Mach’s besser«, kontere ich lapidar.
     ... Ich werde dich erst lieben, wenn du mich darum bittest.
     Innerlich winde ich mich bei dem Gedanken, jemals vor ihm um so etwas zu betteln. Nein, vor überhaupt jemandem!

Und gleichzeitig ahne ich, dass ich in diesem Fall keine Chance habe.
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