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Dragon Games - Dunkle Verführung
Verfasser: Michelle LeFay (1)
Verlag: Books on Demand (4544) und Eigenverlag (23703)
VÖ: 19. November 2021
Genre: Erotische Literatur (4047) und Fantasy (15580)
Seiten: 388 (Taschenbuch-Version), 408 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 401 (Kindle-Version)
Themen: Anziehungskraft (826), Bad Boys (612), Chicago (302), Drachen (1161), Träume (859), Verführung (392), Wetten (198)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Dragon Games - Dunkle Verführung« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (7)     Leseprobe     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Michelle LeFay für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Michelle LeFay gibt es bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Komm einfach«, wiederholt er sich.
     Auf wackligen Beinen stehe ich auf und folge ihm, insgeheim froh, dass der Rock nun wieder ausreichend Haut bedeckt.
     Zuerst queren wir ein riesiges Zimmer mit zahlreichen gerahmten Bildern. Caspar David Friedrich, Géricault, Renoir ... unmöglich!
     Im Vorbeilaufen wandert mein Blick nach rechts, und ich starre die Wand an, über deren beinahe gesamte Breite sich ein gewaltiges Ölgemälde in sanften Blau-, Grün- und Rosatönen erstreckt. »Ist das etwa ein echter Monet?«
     Er dreht mir den Kopf zu und zuckt die Schultern. »Das will ich doch hoffen.«
     »Verarschst du mich?«
     Unmittelbar bleibt er stehen, sodass ich fast gegen ihn laufe. »Wenn ich die Absicht habe, gebe ich dir Bescheid. Oder ich bediene mich des Hilfsmittels der Ironie.«
     Mir klappt der Mund auf. Claude Monet hat die zu den Grand Decorations gehörenden, wunderschönen ›Wasserlilien‹ gegen Ende seines Lebens gemalt.
     Woher ich das weiß?
     Auf einer von Dads Europatouren haben Mom und ich die Orangerie in Frankreich besucht, wo man das Original bewundern kann. Eigentlich!
     »Und was hängt dann in Paris?«
     Erneut sehe ich seine breiten Schultern zucken. »Ein Duplikat.« Flüchtig bleiben seine Augen an mir hängen. »Du kennst dich in der Malerei aus?«
     Ich nicke. »Als Ausgleich für die vielen Wochenenden beim Rennzirkus hat meine Mom uns regelmäßig in Museen und Ausstellungen geschleppt. Ein bisschen Kultur hier und da ... Sie ist ein großer Kunstfan, auch wenn sie selbst nicht unbedingt viel künstlerisches Talent besitzt.« Mir fallen ihre Töpfer- und Malversuche ein. Ach ja, und erst ihre Möbelbauphase ...
     Im nächsten Moment betreten wir sein Schlafzimmer.
     Sein Schlafzimmer!
     Nachdem ich das Wort hinuntergeschluckt habe, konzentriere ich mich darauf, die Umgebung in mir aufzusaugen. Das Erste, was mir auffällt: Sein ganz privater Raum unterscheidet sich grundlegend von dem, was ich bisher gesehen habe.
     Schwarzer Marmor bildet den Bodenbelag.
     Die gesamte rechte Wand wird von einem Bücherregal eingenommen, in dem sich die unterschiedlichsten Werke aneinanderreihen.
     Ein atemberaubendes, großes Bett, dessen Rahmen aus natur-belassenen schmalen Baumstämmen besteht und mit Laken aus einem grauen, sehr edel wirkenden Stoff bezogen ist, steht mitten im Raum. Auf dem Nachttisch daneben erspähe ich eine Ausgabe von James Joyce’ ›Ulysses‹. Wow, ziemlich anspruchsvoll.
     In der hohen Decke über dem Schlafbereich befindet sich eine gigantische, runde Glasscheibe, durch die die Gestirne und der dunkle Himmel zu sehen sind.
     Verschiedene Türen führen aus dem Zimmer ab.
     In der einen Ecke, abgetrennt durch eine gläserne Wand, die einen Dreiecksraum schafft, entdecke ich einen Flügel. »Spielst du?«
     »Hin und wieder.«
     Mann, dieses Verführerding hat er echt drauf!
     Die Vorhänge, Teppiche und Kerzenleuchter wirken sehr elegant. Ansonsten ist alles im Industrial Style gehalten, also haupt-sächlich dunkles Holz, Naturstein und zum Teil lackiertes Eisen.
     Wir treten an ein deckenhohes Fenster, von wo aus man in einen Park hinabsehen kann.
     Im Licht des Mondes erkenne ich das dunkle, schuppige Ge-schöpf, das aus einem steinernen Becken trinkt. Und als würde es spüren, dass wir es beobachten, blickt es kurz zu uns herüber.
     Tristan steht hinter mir. Ich kann ihn riechen. Sein Atem streift meinen Nacken, und schon von diesem kleinen Detail bekomme ich Gänsehaut.
     »Ilkverlon ist das vielversprechendste Drachenweibchen seit Illumina, ihrer Urgroßmutter.« Ich höre den Stolz in seiner Stimme. »Im letzten Jahr habe ich sie zum ersten Mal decken lassen, aber leider ohne Erfolg.«
     Während ich mir vorzustellen versuche, wie so eine Paarung bei Drachen wohl abläuft (naja, das WIE dürfte kaum anders sein als bei den meisten anderen Tieren, aber das Drumherum vermutlich), schlendert er an mir vorbei und lehnt seinen Arm gegen die Scheibe.
     »Kann er ... ich meine, kann sie Feuer speien?«, frage ich.
     Er nickt. »Ebenso wie Eis. Nur wenige Drachen verfügen über beide Fähigkeiten.« Das Mondlicht fällt auf sein Profil ... Dunkles Haar, sonnengeküsste Haut, hübsche Wangenknochen. Er ist wirklich unglaublich anziehend.
     »Hm. Und wie kommt es, dass sie beides kann?« Verstohlen studiere ich seine Tattoos, die von den Oberarmen bis hinunter zu seinen Handgelenken reichen.
     »Ilkverlon ist eine Kreuzung aus Wyngar- und Brenchodrachen«, lässt er mich wissen. »Daher auch ihre Farbe. Wyngars sind rot, braun oder magenta, während Brenchodrachen blau, grau oder emeraldfarben sind. Nur die Kreuzung aus beiden Rassen wird schwarz.«
     In der nächsten Sekunde dreht er sich zu mir um und lächelt unschuldig. »Da fällt mir ein - du hast mir noch gar nicht verraten, woher du eigentlich kommst.«
     Innerlich muss ich schmunzeln, denn psychologisch betrachtet war das ziemlich geschickt ... durch sein Angebot, ihm Fragen zu stellen, fühle ich mich automatisch dazu veranlasst, umgekehrt auch offener zu sein.
     Seine Augen ruhen auf mir. Die Atmosphäre zwischen uns ist immer noch aufgeladen. Ich blicke zu Boden und streiche mir die Haare über die Schulter.
     Eigentlich will ich nicht allzu viel über mich selbst preisgeben. Aber er hat mir gerade einen Teil seiner privaten Räume und obendrein seinen Drachen gezeigt, also lasse ich ihm seine Taktik durchgehen. »Chicago.«
     »Und du lebst dort mit deinem Freund oder einer Freundin zusammen?« Er tritt neben mich, die Hände in den Taschen seiner Jeans versenkt.
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