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Dragon Games - Dunkle Verführung
Verfasser: Michelle LeFay (1)
Verlag: Books on Demand (4485) und Eigenverlag (23330)
VÖ: 19. November 2021
Genre: Erotische Literatur (4015) und Fantasy (15414)
Seiten: 388 (Taschenbuch-Version), 401 (Kindle-Version)
Themen: Anziehungskraft (813), Bad Boys (601), Chicago (298), Drachen (1141), Träume (854), Verführung (391), Wetten (194)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Michelle LeFay für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Michelle LeFay gibt es bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

- 1 -
[Prolog]


Es ist Freitag.
     Ich schaue auf die Uhr ...
     Nur noch ein paar Stunden, dann ist endlich Wochenende! Das bedeutet im Oktober leider zunehmend volle Taxis, Nieselregen und vor allem wenig Sonnenzeit. Doch auch, wenn mich gewisse Aspekte daran ziemlich nerven, mag ich den Herbst.
     Ebenso den Winter. Die vielen Lichter und der Frost an den Fensterscheiben, irgendwie verleiht einem das ein besonderes Ge-fühl ums Herz.
     Die Tür schwingt auf und Ebony Thompson, meine beste Freundin und Arbeitskollegin, kommt herein.
     Wir arbeiten beide in der Werbebranche, in derselben Agentur. Unserem Chef Eric Stanson gehört E.T. Stanson Marketing.
     Als ich vor drei Jahren hier angefangen habe, war Ebony quasi mein Go-to-girl. Sie hat mich eingearbeitet und ohne eine einzige Beschwerde all die Fragen beantwortet, die ich als Neuling hatte, mir viele Kniffe und Tricks gezeigt und mich keine Sekunde daran zweifeln lassen, dass es richtig war, sich für diesen Job zu bewerben, obwohl unser Chef ... nun ja, eben Eric ist.
     Kleiner Hinweis: In unserem Konferenzraum hängt (soweit ich weiß, seit der Gründung des Unternehmens) ein überdimensionales Nacktbild von ihm, auf dem wirklich ALLES zu sehen ist. Inklusive seines besten Stücks, das ziemlich unvorteilhaft zur Geltung kommt.
     Wie auch immer, er hat die Agentur zu einer der meistgebuchten Marketingfirmen in ganz Illinois gemacht.
     »Was machen wir diesen Samstag, Ariel?«, hält Ebony mich da-von ab, gedanklich zu sehr in Details abzuschweifen.
     Ich verstehe wirklich nicht, weshalb sie immer noch Single ist.
     Anders als ich war sie auf einer Elite-Uni und hat ihren Studiengang mit Auszeichnung abgeschlossen. Obendrein ist sie wunderschön: Karamellhaut, volle Lippen, tiefschwarze glänzende Locken und unglaublich lange Beine.
     Bei mir hat dagegen alles nur zum Durchschnitt gereicht, auch, wenn Ebony das ständig dementiert.
     Tja, das Leben ist nun mal ungerecht.
     Nichtsdestotrotz bin ich ein echter Glückspilz, denn eine bessere Freundin als sie gibt es nicht! Wir sind immer füreinander da, helfen und unterstützen uns gegenseitig. Und außer der Tatsache, dass wir beide unseren Job lieben, stehen wir auf dieselbe Musik und dieselben Filme.
     »Wir könnten mal wieder ins Chino’s gehen«, schlage ich vor. Das Chino’s ist eine Mischung aus elegantem Restaurant und hippem Club, ein wirklich toller Laden. Und das Beste ist: Er liegt sozusagen direkt bei mir um die Ecke.
     Schon seit längerem versuche ich, Ebony zu verkuppeln. Bisher ohne Erfolg, obwohl die Kerle ihr regelrecht zu Füßen liegen. Sie sagt, sie warte auf den ›Einen‹, und bis der kommt, begnügt sie sich damit, so viel Spaß wie möglich zu haben.
     Den hat sie definitiv, was man ihr nicht nur ansieht, nein, sie erstattet mir auch regelmäßig Bericht darüber ...
     »Warum nicht?«, grinst sie. »Und wie sieht deine Planung für heute aus?«
     »Treffe mich mit Jeremy«, erwidere ich.
     »Ah«, sagt sie bloß, jedoch unverblümt trocken. Ich weiß, sie findet, wir sind nicht die Idealbesetzung. Ebenso weiß ich, dass es nur für sie spricht, wenn sie sich Sorgen und Gedanken um mich macht.
     Jeremy und ich sind seit neunzehn Monaten zusammen. Er unterrichtet Musik an einer Chicagoer Grundschule und schreibt die tollsten Liebeslieder für mich.
     Nun ja, er ist kein Rockstar, aber seine Fertigkeiten reichen zumindest aus, um mich so richtig in Stimmung zu bringen. Wenn er den Mund aufmacht und ins Mikrofon haucht, bekomme ich jedes Mal feuchte Höschen.
     Er hat auch eine Band, die sich No Gravity nennt, und ziemlich oft haben sie Gigs in verschiedenen Bars oder Clubs.
     So auch morgen, weswegen ich mit Ebony losziehen kann.
     »Es ist nicht so, dass ich Jer nicht mag, Süße«, schiebt sie indes hinterher. »Ich glaube einfach nur nicht, dass ihr dieselben Dinge wollt. Wie oft trefft ihr euch, zwei- bis dreimal die Woche? Ich bin bestimmt keine Expertin, aber gerade in den ersten zwei Jahren einer Beziehung will man sich doch so oft wie möglich sehen. Und ihr seid noch nicht mal so lange zusammen.«
     Ich liebe Jeremy von ganzem Herzen. Er ist gutaussehend, charmant und wirklich unglaublich lieb zu mir. Dennoch schätze ich es bisher noch, allein zu wohnen. »Wir mögen eben unseren Freiraum.«
     Sie wirft ihre traumhaften Lakritz-Haare zurück. »Und der ist wichtig, keine Frage! Aber sein Hobby nimmt ziemlich viel Zeit in Anspruch, und du hast offenbar überhaupt kein Problem damit. Das ist schon irgendwie eigenartig ...«
     Ich zucke die Schultern und erkläre unsere kleine Debatte damit für beendet. »Sagen wir Dex für morgen Abend Bescheid?«
     Dex ist unser gemeinsamer, schwuler Freund. Jemand, dem zwar in Sachen Style niemand was vormacht, der in Punkto Menschenkenntnis jedoch noch viel zu lernen hat. Dem Mann wurde schon so oft das Herz gebrochen, dass ich es kaum mehr zählen kann.
     »Aber klar«, stimmt meine Freundin zu, »dann treffen wir uns um sieben dort?« Ich nicke, und sie zwinkert zum Abschied. »Prima! Zieh dir was Schönes an, meine Liebe.«

Zuhause werfe ich meine Tasche auf die Ablage neben der Tür, ziehe die Schuhe aus und mache mir erstmal einen warmen Kakao, um mir einen kurzen Ruhemoment in der Küche zu gönnen.
     Inzwischen ist das ein kleines Ritual geworden.
     Entspannt schaue ich an die Wand zu den Fotos, die dort hängen. Hauptsächlich versteinerte Erinnerungen an meinen Dad, die ich in ein paar Bilderrahmen gezwängt habe.
     Mein Dad war Nascar-Fahrer. Er ist vor vielen Jahren gestorben, als mein Bruder und ich noch Kinder, kaum zwölf, waren.
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