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Der süße Himmel der Schwestern Lindholm
Verfasser: Andrea Russo (11)
Verlag: Rowohlt (1800)
VÖ: 14. Dezember 2021
Genre: Historischer Roman (5446)
Seiten: 416 (Taschenbuch-Version), 406 (Kindle-Version)
Themen: Backen (207), Dreißiger Jahre (277), Restaurants (448), Schweden (497), Schwestern (1356), Zweiter Weltkrieg (599)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (2)     Blogger (3)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 13. Januar 2022 um 20:20 Uhr (Schulnote 1):
» "Die süßen Herzen waren die Lieblingsleckerei ihrer Oma Ingrid gewesen, die sich stehts wie im Himmel fühlte, wenn sie eins der Herzen auf der Zunge zergehen ließ. So war das Café damals zu seinem Namen gekommen: Söte Himlen - Süßer Himmel."
Schweden 1936: Bescheiden wachsen die fünf Lindholm Schwester am Rande des Kullabergs auf. Was zuerst mit einer kleinen Bäckerei beginnt, entwickelt sich im Laufe der Jahre zu ihrem Kaffeegarten "Söta Himlen" mit herrlichen Köstlichkeiten. Diese Idee hatten damals die drei Ältesten, um ihren Kunden die wunderbaren Familienrezepte zu kredenzen. Hannah allerdings verlässt wenig später die Familie, weil sie sich in einen Deutschen verliebt hat. Doch dann kommt der Krieg und alles, was sie sich aufgebaut haben, wird schwieriger. Das Einzige, das ihnen bleibt, ist der Zusammenhalt als Familie.

Meine Meinung:
Andrea Russos neustes Buch spielt in Schweden, was man unschwer an der blauen gelben Coverfarbe erkennen kann. Der Schreibstil ist, wie ich es nicht anders von der Autorin gewohnt bin, wieder sehr lebhaft und unterhaltsam. Was unter anderem an dem ungewöhnlichen Setting Schwedens liegt. Ich begleite die Lindholm Schwestern Hannah, Mathilda, Ingrid, Ulla und Ebba zwischen den Jahren 1936 - 1940. Es sind schwierige Zeiten auch in Schweden. Um seine Familie zu ernähren, muss der Vater ins weit entfernte Kiruna in Lappland. Die Mutter bleibt währenddessen mit den Kindern bei ihren Eltern, die eine kleine Bäckerei betreiben, indem alle mithelfen. Weil die Zeiten hart sind, reift irgendwann die Idee, im heimischen Gemüsegarten ein Café zu betreiben, um mehr Kundschaft und Geld zu gewinnen. Der Söta Himlen - Süßer Himmel soll er heißen, wird umgesetzt und kommt bei den Kunden gut an. Die Autorin hat hier wieder einmal eine bezaubernde Idee. Sie nimmt uns dabei mit in die schwierigen Zeiten des Krieges, in dem die Familie Lindholm mit einigen Sorgen und Nöten zu kämpfen hat. Die Charaktere sind wieder sehr gut durchdacht und beschrieben. Sei es die sympathische Hannah, die eine begnadete Bäckerin ist, allerdings der Liebe wegen dann die Familie verlässt. Mathilda ist lebhaft und will schon immer gerne Schauspielerin werden wie Greta Garbo. Ingrid hingegen ist eher zurückhaltend und ruhig, sie bäckt zwar nicht so akkurat wie ihre Schwester Hannah, doch das Café wird zu ihrer großen Leidenschaft, indem sie alle ihre Liebe hineinsteckt. Die Zwillinge Ebba und Ulla sind die Nesthäkchen und werden von allen geliebt und so gut es geht verwöhnt. Auch in diesem Buch spüre man wieder, dass die Autorin ein Faible für den Norden, das Meer, Familie und vor allem dem Backen hat. Die Rezepte aus dem Buch befinden sich teilweise am Ende und wurden zuvor liebevoll von der Autorin selbst getestet und teils verändert. Bei der Geschichte der Familie Lindholm geht es nicht nur ums Backen oder ein Café, sondern vor allem um Liebe, Familie, Zusammenhalt, Probleme und die Freude am Leben trotz der Kriegsjahre. Auch wenn manche schwedischen Wörter zu Beginn gewöhnungsbedürftig sind, hat mich diese Geschichte wieder voll in den Bann gezogen. Einige der wichtigsten schwedischen Wörter finden sich übersetzt am Buchanfang. Mit einem Cliffhanger am Ende weist die Autorin darauf hin, dass die schwedische Familiengeschichte weitergeht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.«
  17      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 6. Januar 2022 um 17:17 Uhr (Schulnote 2):
» In Andrea Russos Roman reisen wir nach Schweden, an die Küste des Öresunds. Dort betreibt die Familie Lindholm seit Jahrzehnten eine Bäckerei.
Der Roman beginnt in der Gegenwart mit Britt, die aktuell das Familienunternehmen führt und die eines Tages einen Brief einer gewissen Julia erhält, die im Besitz einer Rezeptsammlung aus den 1930er Jahren ist und behauptet, zur Familie zu gehören. Britt weiß von der Rezeptsammlung, die damals entwendet wurde und möchte nun wissen, wie Julia in den Besitz des Rezeptbuches gekommen ist.

Dann wechselt die Zeitebene der Geschichte ins Jahr 1936 und wir lernen die fünf Lindholm-Schwestern, Hannah, Ingrid, Mathilda, Ebba und Ulla, sowie den Rest der Familie kennen.
Mutter Helene, ihre Eltern und die fünf Töchter leben die meiste Zeit alleine an ihrem Heimatort, denn Helenes Mann arbeitet aus wirtschaftlichen Gründen weit entfernt in einem Erzbergwerk.
Hannah und Ingrid sowie Helene und ihre Mutter arbeiten in der Bäckerei, während Mathilda im Nachbarort in einem Hotel arbeitet und die beiden jüngsten Ebba und Ulla noch zur Schule gehen.
Die Familie kommt durch die Einkünfte des Vaters gerade so zurecht.
Da Hannah das Backen besonders liebt, beschließen die Schwestern, die Bäckerei um ein kleines Gartencafé zu ergänzen und Ausflüglern und Einheimischen einen gemütlichen Ort zu bieten, an dem diese die Köstlichkeiten, die in der Backstube kreiert werden, zu genießen.

Es war eine Freude, die Familie Lindholm kennenzulernen.
Ebba und Ulla als jüngste der Töchter sind lebensfroh und ungestüm, haben aber ihren Platz in der Familie und wollen auch im Café mithelfen.
Auch Mathilda trägt ihren Teil zum Familienleben bei, träumt aber von einer Karriere als Schauspielerin. Aber besonders Hannah, Ingrid, Mutter Helene und auch die Großmutter kümmern sich hauptsächlich um das Geschäft, wobei Mutter Helene immer hinter ihren Töchtern steht und die Familie zusammenhält. Dabei tritt sie selbst mit ihren Bedürfnissen oft in den Hintergrund.
Hannah entwickelt immer neue Rezepte für leckeres Gebäck, das im Café angeboten werden soll. Ingrid kümmert sich mehr um die Organisation und gemeinsam schaffen sie es, das Café zu eröffnen.
Sie war lange mit Gunnar zusammen, jedoch waren sie mehr beste Freunde als ein Liebespaar. Dann verliebt Hannah sich in Karl, einen Deutschen aus Berlin, sehr zum Leidwesen des Großvaters. Als in Deutschland der politische Umbruch immer stärker spürbar wird, hat das auch Folgen für Hannah und Karl und wirkt sich letztendlich auch auf die Familie aus. Der beginnende Krieg tut sein Übriges und die Zeiten werden immer schwerer.

Die Geschichte wird wechselnd aus der Sicht von Hannah, Ingrid und Mathilda erzählt und manches wird dadurch wiederholt erzählt. Aber insgesamt bringt es viel Nähe besonders zu diesen drei Schwestern.
Die Atmosphäre ist durchgängig richtig zum Wohlfühlen. Das Leben in der Familie ist von starkem Zusammenhalt geprägt und die Figuren sind alle liebenswerte und starke Charaktere.
Wir erhalten einen guten Einblick in das Leben in dieser Zeit in Schweden, das nicht direkt am Krieg beteiligt war aber dennoch dessen Auswirkungen stark zu spüren bekommt.
So wird der Roman zu einer schönen Mischung aus Familiengeschichte mit historischen Hintergründen und dazu läuft einem ständig das Wasser im Mund zusammen wegen der vielen Köstlichkeiten die gebacken werden.
Daher gibt es auch einige Rezepte zu den teilweise typisch schwedische Backwaren im Anhang.
An Ende bleiben allerdings noch so einige Fragen offen, so dass ich darauf hoffe, dass Andrea Russo hier eine Fortsetzung geplant hat.

Ich hatte eine schöne Lesezeit mit der Familie Lindholm und ihrem „Süßen Himmel“ in der ich mich durchgängig wohlgefühlt und fast in der Familie geborgen gefühlt habe.
Wer Familiengeschichten mit historischen Hintergründen und vor allem leckeres Gebäck mag, ist mit diesem Roman gut beraten!


Fazit: 4 von 5 Sternen«
  16      1        – geschrieben von Fanti2412
 
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