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Der Club der Lebensmutigen
Verfasser: Josefine Weiss (3)
Verlag: FeuerWerke (56)
VÖ: 9. Dezember 2021
Genre: Romantische Literatur (26087)
Seiten: 356 (Broschierte Version), 417 (Kindle-Version)
Themen: Begegnungen (3312), Beziehungen (2333), Club (104), Gegensätzliche Partner (324)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wie viel Zeit braucht wahre Liebe?

Als sich Marleen und Hannes im „Club der Lebensmutigen“ begegnen, könnten sie unterschiedlicher nicht sein: Während sie lernen muss, wieder nach dem Leben zu greifen, muss er akzeptieren, seines bald loszulassen. Doch als sich ihre Wege immer wieder kreuzen, wächst zwischen den beiden eine unvorhersehbare Liebe, die sich mutig und kämpferisch allen Widrigkeiten entgegenstellt. Und am Ende stellt sich für Marlen und Hannes nicht die Frage, ob sie sich trotz aller Unterschiede lieben können, sondern für wie lange…
Quelle: FeuerWerke
Lesermeinungen (5)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 24. Januar 2022 um 13:29 Uhr (Schulnote 2):
» Aus der Reisejournalistin aus Leidenschaft ist eine Berichterstatterin in der lokalen Stadtzeitung über alltägliche Nichtigkeiten geworden. Kein Vergleich zu früher. Seit zwei Jahren hat sie ihre Träume verloren, seit damals in Norwegen. Von der munteren, dem Leben zugewandten Maleen ist nichts mehr übrig. Ihre Therapeutin schickt sie zu dem Haus mit dem roten Tor. Ein rotes Tor, das sie einlädt, hindurchzugehen - sie steht nach einigem Suchen in einem Hof, mitten im Grünen. Richtig verwunschen sieht es hier aus, Blumen und Efeu überranken sich um die Wette. Etwas ungeordnet, beileibe nicht perfekt. Und doch strahlt der Ort sehr viel Wärme und Geborgenheit aus.

Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, dachte ich …naja, ab und zu eine Liebesgeschichte, schadet ja nicht. Weit gefehlt! „Der Club der Lebensmutigen“ ist so viel mehr. Mutig sind sie alle, obwohl oder gerade weil sie wissen, dass ihre Zeit begrenzt ist. Sie stützen sich, lachen viel und weinen ab und zu, sie necken sich, lassen das Leben an sich heran. Schon das Cover strahlt diesen Zusammenhalt aus, das Miteinander, füreinander da sein.

Es sind ganz unterschiedliche Charaktere, denen ich hier begegne und jeder hat seine Geschichte. Josefine Weiss lädt ihre Leser ein, sich auf das Leben einzulassen. Und Leben bedeutet auch, den Tod nicht auszusperren. Mit ganz viel Herzenswärme gelingt es ihr, das Tabuthema nicht außen vor zu lassen und ihm doch seine bittere Seite zu nehmen.

Maleen trifft in Hannes eine verwandte Seele. Sie verbietet es sich geradezu, glücklich zu sein, alles in ihr sträubt sich dagegen. Die Geschichte der beiden ist anfangs geprägt von Zweifeln – darf man das? In so einer Situation? Glücklich sein? Behutsam und sehr ehrlich findet die Autorin die richtigen Worte, so gar nicht bedrückend.

„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen. Albert Schweitzer.“ Und sie haben Spuren hinterlassen. Sie alle. Wir alle hinterlassen Spuren und leben in den Herzen derer weiter, die uns lieben, die wir lieben.

„Der Club der Lebensmutigen“ - ihre Gemeinschaft ist voller Lebensfreude, Rückschläge schweißen sie noch mehr zusammen. Eine ganz besondere Geschichte, die Mut macht, sich nicht abzukapseln, nicht Trübsal zu blasen, sondern sich einzulassen auf die Unzulänglichkeiten des Lebens.

Zum Schluss ein ganz besonderer Satz aus dem Buch, der mich sehr berührt hat: „Nichts, was aus dem Herzen kommt, kann man wirklich besitzen. Aber man kann es teilen.“«
  9      0        – geschrieben von Magnolia
Kommentar vom 11. Januar 2022 um 10:20 Uhr (Schulnote 2):
» Liebe und Leben

Marleen und Hannes treffen sich im "Club der Lebensmutigen".
Während er bald sterben wird, sucht sie neuen Lebensmut.

Immer wieder kreuzen sich ihre Wege. Ihre Gefühle füreinander wachsen und die Liebe ist nicht mehr aufzuhalten.
Aber für wie lange...

Eine wunderschöne, sehr emotionale Geschichte, die einem beim Lesen manchmal viel abverlangt. Trauer und Tod stehen immer im Hintergrund, berherrschen aber nicht ständig die Gedanken. Zuversicht, Liebe und Mitgefühl spielen eine ebenso große Rolle.

Die Autorin hat starke Charaktere erschaffen, die einen ans Herz wachsen. Man fühlt und leidet mit ihnen mit. Man lernt, was wirklich wichtig ist im Leben, was man wirklich braucht, um Glücklich zu sein. Ein paar kleine Ecken und Kanten wären aber trotzdem schön gewesen.

Das Buch hat viele traurige Momente, ein paar mehr positive hätten nicht geschadet.«
  7      0        – geschrieben von Scorpio
Kommentar vom 4. Januar 2022 um 15:05 Uhr (Schulnote 1):
» Das Leben ist kostbar.

Die Geschichte zweier Menschen, deren Leben aus den Fugen geraten ist.
Während der eine nur noch begrenzte Zeit zum Leben hat, ist für den anderen das Leben nicht mehr lebenswert.
Beide treffen sich im Club der Lebensmutigen. Dort wo man Menschen trifft, für die das Leben das Kostbarste ist und sie jeden verbleibenden Moment nutzen möchten.

Hannes und Marleen kommen sich näher, ihre Gefühle zueinander werden intensiver. Aber diese Liebe kann keine Zukunft haben. Wie wird Marleen mit einem erneuten Schicksalsschlag fertig werden?

Emotional und tiefgreifend lässt die Autorin ihre Leser in diese Geschichte eintauchen. Es wird traurig, aber man sieht auch die Sonne am Horizont scheinen. Gefühlvoll geschrieben, aber auch schonungslos offen.

Die Charaktere in diesem Buch sind gut ausgearbeitet und man kann gut mit ihnen mitfühlen.«
  10      0        – geschrieben von Arh
Kommentar vom 29. Dezember 2021 um 20:33 Uhr (Schulnote 2):
» Nutze jeden Tag

Der Club der Lebensmutigen ist eine sehr emotionale Geschichte zweier Menschen. Liebe, Tod und Hoffnung bestimmen das Geschehen. Der Club ist ein Treffpunkt todkranker Menschen, die sich gemeinsam der Endgültigkeit des Sterbens stellen und ihre Zeit noch positiv erleben wollen.

Während Marleen ihr Leben nach einem traumatischen Ereignis wieder auf die Reihe bekommen möchte, steht Hannes bereits am Ende seines Lebens. Zwei Schicksale, die im Laufe der Geschichte miteinander verwoben werden.

Die Geschichte ist zweifelsohne sehr emotional. Viele Gefühle kommen zum Ausdruck, lassen tief in die Seelen der Protagonisten blicken. Was mir nicht so gefallen hat, dass die negativen, sehr traurigen Seiten überwogen, wohingegen die glücklichen leider viel zu kurz kamen.
Ich hätte mich lieber etwas mehr gefreut, als diese ständige Traurigkeit im Hintergrund zu haben.«
  9      0        – geschrieben von wildehilde
Kommentar vom 9. Dezember 2021 um 15:41 Uhr (Schulnote 2):
» Emotionale Geschichte
Marleen hat durch ein Unglück ihren Freund verloren und ist auf dem Weg zurück ins Leben, was für sie schwer ist und sucht dabei Hilfe bei einer Psychologin. Diese schickt sie eines Tages zum „Club der Lebensmutigen“. Dort trifft sie unter anderem auf Hannes, der an einer unheilbaren Krebserkrankung leidet, aber auch auf weitere Menschen mit den unterschiedlichsten Schicksalen. Zwischen Marleen und Hannes beginnt zunächst eine Freundschaft und sie verstehen sich immer besser. Wird sich eine Beziehung entwickeln?
Die Protagonisten werden facettenreich, liebevoll, individuell und lebendig dargestellt. Gerade Marleen und Hannes finde ich authentisch dargestellt und kann ihre Handlungen nachvollziehen. Allerdings fehlte mir ein wenig Realität, so kam von den Mitgliedern des Clubs im Grunde nur die positive Gefühlswelt zum Tragen und ich habe Emotionen wie Angst, Wut oder andere psychische Probleme vermisst. Das Buch nimmt einen auf eine Achterbahn der Gefühle mit und der Autorin ist es gut gelungen die schwierigen Themen Leben und Tod darzustellen. Das Buch regt zum Nachdenken an und zeigt auf, dass es Hoffnung gibt und es macht Mut für das Leben. Als Aussage kann man „Denke positiv“ mitnehmen. Der flüssige und bildreiche Schreibstil liest sich angenehm.
Mit der Geschichte um den Club der Lebensmutigen verbrachte ich emotionale und berührende Lesestunden. Noch ein Tipp von mir, legt Taschentücher in Reichweite.«
  14      0        – geschrieben von isa21
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