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KINDLE
 
Nummer Neunzehn
Verfasser: Dennis Schulz (3)
Verlag: Neopubli (252)
VÖ: 2. Dezember 2021
Genre: Thriller (7727)
Seiten: 333 (Taschenbuch-Version), 287 (Kindle-Version)
Themen: Frauenhaus (8), Gefahr (1818), Geheimnisse (5283), Hamburg (786), Häusliche Gewalt / Gewalt in der Ehe (53), Mörder (736), Opfer (233), Serienmörder (1138)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein Mörder. Ein Opfer. Ein Geheimnis, das beide für immer verbindet.
Der neue Thriller von Dennis Schulz, der den Leser in die wahnsinnige Welt eines Hamburger Serienkillers entführt.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Dennis Schulz für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Dennis Schulz gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Ich wusste doch, dass er dir gefällt, ja?«, frohlockte er und hielt die Rippe direkt vor das Gesicht der jungen Rothaarigen. Als hätte sie ihm lobend geantwortet, lächelte er verlegen. »Ach, du nun wieder.«
     Mit seiner freien Hand strich er über ihre Haut. Er begann an ihrer Wange, glitt an ihrem Hals hinunter, streichelte über den Ansatz ihres üppigen Busens. Dort, wo einst die Rippe ihren Platz gehabt hatte, hielt er inne.
     »Faszinierend, dass dieses Ding vor Kurzem noch in dir gewesen ist, findest du nicht?«
     Der Fleischer wandte sich ab und ging zu einem mannsgroßen Gebilde hinüber, das von einem hellen Tuch verdeckt wurde. Er zog den Stoff vorsichtig hoch. Es klapperte leise, als würden trockene Hölzchen aneinanderschlagen. Wieder erschreckte ihn ein lautes Kratzen an der Tür.
     »Schnauze!«, bellte er. »Wenn ich wegen dir den Knochen fallen lasse, dann ...«
     Doch er besann sich eines Besseren und behielt die Drohung für sich. »Ach, er liebt die Knochen. Wer kann es ihm verübeln?«
     Die junge Frau antwortete nicht. Unter ihrem leeren Blick begann er, die Rippe mithilfe des Drahtes am Zielort zu befestigen. Nach kurzen, oft ausgeführten Handgriffen war es erledigt, der Knochen hielt. Sorgfältig ließ er das Tuch wieder herunter, holte tief Luft und stemmte die Hände in die Hüften. Nach einem Moment des Verweilens blickte er auf seine Armbanduhr.

     »Herrje!«, rief er überrascht. »Ich muss mich beeilen!« Hastig schritt er zum Operationstisch hinüber. »Die Zeit läuft. Ich muss mich bald um mein nächstes Projekt kümmern!«
     Er warf der Rothaarigen einen letzten, fast verliebten Blick zu, dann schob er seine Arme unter ihren Körper und wuchtete sie hoch. Seine Schritte klatschten schwer auf den mit Blut gesprenkelten Bodenfliesen, als er die Frau durch den Waschraum trug. An der Badewanne angekommen, beugte er sich hinab und ließ sie vorsichtig hineingleiten. Es platschte dumpf, als sie in die Wanne rutschte und auf der Seite liegen blieb. Augenblicklich wurde das Weiß des Kunststoffes mit zähem Blut benetzt.
     Der Fleischer hob ihren linken Fuß an und kontrollierte, ob der darunterliegende Abfluss verschlossen war. Anschließend packte er sie an Hüfte und Schulter und stemmte sie herum, sodass sie auf dem Rücken lag. Dann nahm er ihre Arme und überkreuzte sie ordentlich vor ihrer Brust. Zum Klang des Radios summend durchquerte er den Raum und schleppte mehrere Kanister zur Wanne hinüber.
     »Dieses Mal kein Ammoniak«, gluckste er und schraubte nacheinander die Deckel der Gefäße ab. Er beugte sich zu der Frau hinunter, streichelte ihr ein letztes Mal über die Stirn und zwinkerte ihr zu. Dann übergoss er sie mit einer klaren Flüssigkeit. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis ihre Haut eine erste Reaktion zeigte und Blasen warf. Weitere zehn Minuten später war ihr Körper vollständig von der Flüssigkeit bedeckt.
     »Gute Nacht, meine Hübsche«, säuselte der Fleischer, schritt zur Tür und legte seine Schutzausrüstung ab. Dann verließ er den Raum, während die Frau allmählich vom Antlitz der Erde verschwand.
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