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Die Hafenärztin 1 - Ein Leben für die Freiheit der Frauen
Verfasser: Henrike Engel (2)
Verlag: Ullstein (1493)
VÖ: 1. Dezember 2021
Genre: Historischer Roman (6094)
Seiten: 464
Themen: Ärzte (1158), Frauen (1116), Frauenhaus (9), Gefahr (1911), Hafen (58), Hamburg (855), Leichen (2926), Mord (7901)
Reihe: Die Hafenärztin (2)
Erfolge: 1 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 17)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Hafenärztin 1 - Ein Leben für die Freiheit der Frauen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (18)     Blogger (7)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 11. Juni 2022 um 7:36 Uhr (Schulnote 2):
» Historischer Roman voller Spannung

Das Cover:
Ein sehr schönes der Zeit angepasstes Cover, das mich sehr angesprochen hat. Eine ausgesprochen gelungene Einladung, das Buch lesen zu wollen.
Die Geschichte:
Anne Fitzpatrick eröffnet 1910 am Hamburger Hafen, als eine der ersten Ärztinnen Deutschlands ein Frauenhaus, um Frauen zu helfen. Pastorentochter Helene taucht bei ihr auf und möchte mitarbeiten. Anne unterstützt sie.
Just werden neben dem Frauenhaus zwei Leichen entdeckt. Die beiden Toten hatten Kontakt zur Frauenbewegung. Doch die Polizei versucht das Geschehen als Mord im Milieu herunterzuspielen. Fragen über Fragen und bei der Suche nach Antworten geraten Anne und Helene in immer größere Gefahr.

Meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte ist sehr gelungen. Die beiden starken Frauen Anne Fitzpatrick und die Pastorentochter Helene haben mich sehr überzeugt. Auch die anderen Figuren finde ich interessant. Das Frauenhaus kommt für mich ein wenig zu kurz, dafür sind mir die fußballerischen Anteile des Kommissars zu viel. Spannend und stark finde ich das Thema Frauenbewegung und die kriminalistischen Anteile.
Die Autorin schreibt in einer spannenden, flüssigen und leicht lesbaren Sprache. Die Historie ist sehr gut eingebunden und die Schauplätze in Hamburg sind bildhaft wunderbar dargestellt. Der Spannungsbogen ist hoch.
Mein Fazit: Dieses Buch ist eine Mischung aus Krimi und Historienroman. Der Beginn einer Saga, auf deren Fortsetzung man gespannt sein darf. Meine Leseempfehlung spreche ich gerne aus.

Heidelinde von friederickes bücherblog«
  8      0        – geschrieben von friederickesbücherblog
Kommentar vom 15. Mai 2022 um 8:29 Uhr (Schulnote 1):
» Richtig spannend!

Hamburger Hafen, 1910: Anne Fitzpatrick ist voller Hoffnung. Als eine der ersten Ärztinnen Deutschlands hat sie gerade ein Frauenhaus eröffnet. Ihre Mission ist es, Frauen zu helfen, denen Leid zugefügt wurde. Als die couragierte Pastorentochter Helene bei ihr auftaucht und mitarbeiten will, unterstützt Anne die junge Frau in ihrem Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun.
Da werden neben dem Frauenhaus im Hafenbecken zwei Leichen entdeckt. Anne ist erschüttert. Die Opfer hatten Kontakt zur neuen Frauenbewegung, so wie Anne selbst auch. Die Polizei spielt den Vorfall jedoch als Mord im Milieu herunter. Aber warum ermittelt der wortkarge Kommissar Berthold Rheydt trotzdem weiter? Zusammen mit Helene sucht Anne nach Antworten und gerät dabei in immer größere Gefahr.

„Die Hafenärztin. Ein Leben für die Freiheit der Frauen“ ist der erste Band der Hafenärztin-Reihe von Henrike Engel.
Wir begleiten die junge Anne Fitzpatrick, wie sie von London zurück nach Hamburg flieht. Ihre Vergangenheit ist unklar und sie ist eine Meisterin, diese zu verbergen. Sie arbeitet im Verein „Frauenwohl“ und baut mit dem Geld ihres Vaters am Hamburger Hafen ein weiteres Frauenhaus auf und kämpft für die Rechte der Frauen. Doch ihre Vergangenheit verfolgt sie und als plötzlich mehrere Frauen ermordet werden, scheint sie auch in ihrem neuen Leben nicht mehr sicher zu sein.
Anne ist ein unglaublich starker Charakter. Sie hat extrem ausgeprägte Prinzipien und diese vertritt sie vehement. Dabei ist sie aber nicht penetrant, sondern eher aufgeklärt und oft auch charmant. Sie ist mutig und stur. Gut hat mir gefallen, dass wir sie nicht nur so erleben dürfen, sondern auch angreifbar, verletzt und schwach. Dadurch ist sie kein Übermensch und bekommt noch mehr Tiefe.
Die Ermittlungen zum Hafenmörder werden von Kommissar Rheydt geleitet. Er wird von dem Tod seiner Frau und seines Kindes verfolgt und leidet im Innersten durchweg. Er ist ein aufgeschlossener, moderner Ermittler und beißt sich an dem Fall fest. Nach Außen die harte Schale aber nach innen ein sensibler Kern. Mir hat sein Charakter richtig gut gefallen. Ich hätte gerne noch mehr über ihn erfahren und hoffe, dass dies im zweiten Band geschieht.
Helene ist typisch reiches, naives Mädchen. Aber sie will mehr und hat den Ehrgeiz sich zu verändern, auch wenn das Entbehrungen für sie bedeutet. Sie macht auf jeden Fall die größte Charakterentwicklung durch, was mir gut gefallen hat.
Aber neben den tollen Figuren beschreibt die Autorin Hamburg in der damaligen Zeit einfach genial. Nicht nur die Beschreibungen der Stadt an sich, sondern auch die der Menschen die dort gelebt haben und die Probleme die gesellschaftlich und politisch damals aktuell waren, gibt sie unglaublich gut wieder. Es ist nie langweilig geworden und ich wollte einfach immer mehr erfahren.
Der Autorin ist eine perfekte Mischung aus historischem Roman und Krimi gelungen und mich konnte sie dadurch 100% fesseln und begeistern. Von mir aus, hätte die Geschichte ruhig noch etwas länger sein können, denn grade zu Anne sind noch einige Geheimnisse ungelüftet geblieben. Aber dadurch freue ich mich umso mehr auf die Fortsetzung!«
  20      0        – geschrieben von LadyIceTea
 
Kommentar vom 22. April 2022 um 21:55 Uhr (Schulnote 4):
» Handlung
Hamburger Hafen 1910
Anne Fitzpatrick blickt voller Hoffnung und Vorfreude auf die kommende Zeit: Sie hat als eine der ersten Ärztinnen in Deutschland ein Frauenhaus eröffnet und kann es kaum erwarten, Frauen zu helfen, ihnen nicht nur moralischen, sondern auch ärztlichen Beistand zu gewährleisten. Und dabei freut sich Anne über jede Hilfe, auch die von der Pastorentochter Helene, die sich voller Elan ihrer neuen Aufgabe widmen will.
Doch schließlich werden neben dem Frauenhaus zwei Leichen entdeckt. Was von der Polizei als Mord im Milieu heruntergespielt wird, scheint aber nicht ganz so zu sein. Warum sonst würde der Kommissar Berthold Rheydt sonst so intensiv an dem Fall arbeiten? Und für Anne stellt sich nun die Frage, ob und wie sie das Frauenhaus weiterhin betreiben kann. Den die Stimmen in der Stadt scheinen sich dagegen auszusprechen und Anne merkt, dass sie sich in immer größerer Gefahr befindet...

Meinung
Ich muss sagen, dass ich bei diesem Roman lange überlegt habe, ob er wohl meinen Geschmack treffen wird. Einerseits hat mich die Geschichte durchaus interessiert und ich hatte den Wunsch, sie zu lesen. Gleichzeitig wurde ich von der Inhaltsangabe nicht richtig mitgerissen. Schließlich habe ich mich dazu entschlossen, es mit dem Buch zu versuchen und daher hat es mich sehr gefreut, den Titel als Rezensionsexemplar zu erhalten, herzlichen Dank an den Ullstein Verlag!

Die Sprache gestaltet sich als gut. Sie lässt sich flüssig und problemlos lesen, ist leicht verständlich und man kommt daher schön mit dem Lesen voran. Von jeglichen Situationen werden solide Bilder gezeichnet und mir hat es besonders gefallen, wie lebendig Stimmungen, aber auch die Orte dargestellt sind. Beides empfand ich als greifbar und natürlich, letztendlich meine großen Pluspunkte des Buches.

Es ist zu merken, dass die Autorin versucht hat, richtig starke und eigenwillige Charaktere zu erschaffen. Sie treten selbstbewusst auf, haben alle kleine Marotten und wahrscheinlich wurde so der Versuch gestartet, Personen zu erschaffen, die aus dem Leben gegriffen sind. Bei mir hat es hingegen bewirkt, dass ich wirklich keine einzige Figur sympathisch oder angenehm empfand, ich sie alle ziemlich kritisch und distanziert beobachtet habe und durchweg misstrauisch war.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass der Klappentext irgendwie andere Erwartungen in mir hervorgerufen hatte. Ich dachte, dass die Hafenärztin mehr im Vordergrund stehen wird, außerdem ein großer Teil des Fokus auf den Frauenvereinen und ihren Aufgaben und Erfolgen liegt, man dadurch auch Einblicke in die Welt der ärmeren Bevölkerung erhält. Und teilweise wurden meine Erwartungen erfüllt. Aber mir lag ein zu großes Augenmerk auf den Morden und den Ermittlungsarbeiten, bei einer Erzählperspektive bin ich mir noch immer nicht sicher, ob sie für die Geschichte wirklich sinnvoll war und ihr Dasein gerechtfertigt ist. Und mich konnten diese Punkte nicht so recht überzeugen, sie haben nicht wirklich meinen Lesegeschmack getroffen und zwar eine solide, aber nicht perfekte Geschichte ergeben.

Fazit
Obwohl mich die Lektüre nicht wirklich umgehauen hat, bin ich doch ziemlich froh, dass ich das Buch gelesen habe. So habe ich für mich erkannt, dass Bücher, in denen Mord schon im Klappentext erwähnt werden, einfach nichts für mich sind und ich mich in der nächsten Zeit nicht in die Nähe von Krimis oder ähnlichen begeben werde.
Ich finde, dass die Story an sich okay ist, es gibt immer wieder ein paar Punkte, die gelungen sind und mir gefallen haben. Dazu zählen die Sprache, Stimmungen und die Handlungsorte. Was mich hingegen nicht so richtig überzeugen konnte, sind die Personen, die drei Erzählperspektiven und der Fokus auf den Morden. Das hat nicht meinem Lesegeschmack entsprochen, wenn ihr jedoch auf der Suche nach einer Mischung aus einem historischen Roman, verbunden mit einigen Krimimotiven seid, dann wird euch dieses Buch sicherlich gefallen.«
  10      0        – geschrieben von MarySophie
 
Kommentar vom 5. April 2022 um 11:43 Uhr (Schulnote 3):
» Zu viel in die Geschichte gepackt

Im Jahre 1910 ist Anne Fitzpatrick eine der ersten Ärztinnen Deutschlands. Sie hat sich dafür entschieden, ein Frauenhaus am Hamburger Hafen zu eröffnen und dabei Frauen zu helfen, die es nicht leicht im Leben haben. Die Pastorentochter Helene möchte ihr unbedingt helfen, eigentlich würde sie am liebsten selbst Medizin studieren, doch das ist in Deutschland nicht möglich. Auch würde ihr Vater dies nicht erlauben. Als im Hafenbecken bei der Eröffnung des Frauenhauses eine weibliche Leiche entdeckt wird, scheinen Annes Pläne sich in Luft aufzulösen. Auch wenn die Polizei den Mord als unwichtig verbuchen und deshalb abschließen möchte, gibt es einen Kommissar, der die Wahrheit unbedingt aufdecken will.

Die Ärztin Anne setzt sich stark für die Rechte der Frau ein. Dass sie eine Vorgeschichte in Hamburg hat und deshalb ihre Identität verschleiern muss, eröffnet den Pfad zu einer der vielen Handlungsfäden, die in diesem Buch eine Rolle spielen. Doch der Krimi in der Geschichte erhält mir zu viel Raum, meine Erwartungen wurden durch den Titel eher in eine andere Richtung gelenkt. So richtig aufeinander abgestimmt scheinen mir die Handlungsfäden nicht, so dass mich das Buch nicht wirklich überzeugen konnte, eine Fortsetzung werde ich sicher nicht lesen.

Diese Geschichte, die sich nicht so richtig entscheiden kann, in welche Richtung sie driften möchte, kann ich leider nur bedingt weiter empfehlen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.«
  9      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 17. Februar 2022 um 18:56 Uhr (Schulnote 2):
» Anders als erwartet

Die junge Ärztin Anne Fitzpatrick hat sich für ein Leben in Hamburg entschieden. Gemeinsam mit einer Frauenbewegung eröffnet sie ein Haus, welches als Anlaufstelle für Frauen helfen soll, wenn sie in Not geraten sind.
Helene ist behütet aufgewachsen, will aber dem Leben in ihrem Elternhaus entkommen. Ihr Vater ist ein engagierter Pfarrer und für die junge Frau ist es nicht leicht, einen Weg zu finden. Als das Frauenhaus eröffnet wird, schleicht sie sich zu dieser, aber alles verläuft dann anders als von Helene gedacht. In unmittelbarer Nähe des Hauses werden zwei Leichen gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass die Opfer in Verbindung zu der Frauenbewegung gestanden haben. Die Stadtoberen deklarieren diese Tat als Mord im Milieu. Nur warum ermittelt dann immer noch der Kommissar Berthold Rheydt? Er stellt Fragen und erhebt Verdächtigungen. Auch Helene und Anne suchen nach dem Warum und merken nicht, in welche Gefahr sie sich selbst dabei begeben.

Zugegeben, als ich die ersten Bilder von „Die Hafenärztin“ gesehen habe, dachte ich bei mir „nicht schon wieder ein Buch über eine Frau, die unbedingt Ärztin werden will, nicht schon wieder eine Tochter aus gutem Haus, die gegen die Zeit ankämpfen muss“. Ich wollte dieses Buch wirklich nicht lesen. Aber dann konnte man es sich im Adventskalender von Netgalley.de wünschen und ich konnte dann doch nicht widerstehen. Jetzt habe ich das Buch gelesen und was soll ich nun sagen, ich bin begeistert. Die Geschichte geht in eine völlig andere Richtung. Die junge Ärztin Anne Fitzpatrick hat ein dunkles Geheimnis, welches erst im Laufe der Handlung so nach und nach ans Licht kommt. Auch steht ihr Wirken als Ärztin nicht im Vordergrund, ganz im Gegenteil. Hauptsächlich wird von dem Kommissar Berthold Rheydt erzählt. Er soll die Morde im Hafenviertel aufklären und trifft dabei auf Anne und auch auf die Pastorentochter Helene. Seine Vorgehensweise steht im Fokus der Handlung, auch wenn natürlich immer wieder von der jungen Ärztin und ihrem Leben erzählt wird. Genauso dann auch von Helene und wie sie sich kennenlernen.

In drei unterschiedlichen Handlungssträngen schildert Henrike Engel die Ereignisse. So erlebt man als Leser die Zeit aus Sicht mal von Helene, mal von Anne und eben auch ganz viel von Berthold. Mir hat gerade dieser Ermittler gut gefallen. Mit diesem Charakter ist es der Autorin gelungen, das Leben bei der Polizei in den Anfängen des 20. Jahrhunderts zu schildern. Auch Anne Fitzpatrick hat mir gut gefallen. Sie wird als eine Frau geschildert, die schon viel erlebt hat. Die Mischung aus ihrem Leben und diesem spannenden Kriminalfall in Hamburg hat mir gut gefallen. Als dritte wird dann von Helene Curtius erzählt. Die junge Pastorentochter hat mir allerdings nicht so gefallen. Sie ist die gut behütete Tochter, die ausbrechen will. Allerdings macht sie auch eine schöne Wandlung durch und hat durchaus noch mehr Potenzial, um sich zu entwickeln.

Fazit:

Der Auftakt dieser Reihe „Die Hafenärztin. Ein Leben für die Freiheit der Frauen“ hat mir gut gefallen. Es war ein spannender Krimi vor historischem Hintergrund. Das Hamburg des Jahres 1910 wurde glaubhaft geschildert. Henrike Engel ist es gelungen, ihre Protagonisten lebendig werden zu lassen. Man darf gespannt sein, wie das Leben von Anne, Helene und auch Kommissar Berthold weitergeht.«
  11      0        – geschrieben von nirak
 
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