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Die Hafenärztin 1 - Ein Leben für die Freiheit der Frauen
Verfasser: Henrike Engel (1)
Verlag: Ullstein (1397)
VÖ: 1. Dezember 2021
Genre: Historischer Roman (5456)
Seiten: 464
Themen: Ärzte (1061), Frauen (991), Frauenhaus (6), Gefahr (1716), Hafen (49), Hamburg (733), Leichen (2608), Mord (7163)
Erfolge: 1 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 17)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Hafenärztin 1 - Ein Leben für die Freiheit der Frauen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (10)     Blogger (2)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 11. Januar 2022 um 20:14 Uhr (Schulnote 2):
» (Historischer) Krimi im Hamburger Hafen
Das Buchcover passt zum Inhalt des Buches. Auf den ersten Blick sieht es wunderschön aus, wie der flüssige Schreibstil der Autorin Henrike Engel. Auf den zweiten Blick erkennt man jedoch, dass das Bild der jungen Dame nicht stimmig ist (siehe linker Arm), wie so einige teilweise gravierende Personenverwechslungen. Dies hat mich doch etwas enttäuscht.
Ich finde das Thema der Frauenbewegung in den Anfängen sehr interessant und hätte mir, da ich gerne historische Romane lese, mehr Tiefgang erhofft, zumal im Untertitel „Ein Leben für die Freiheit der Frauen“ lautet. Interessant fand ich Informationen über die Anfänge des Fußballclubs St. Pauli. Für einen historischen Roman ist es mir etwas zu oberflächlich. So ist es eher als Kriminalroman anzusehen, der einen gut unterhält. Nebenbei erfährt man, wie die Polizeiarbeit im Kaiserreich war.
Die handelnden Personen sind authentisch, Die studierte Anne aus reichem Haus, weiß was sie will und versucht es auch durchzusetzen. Die streng erzogene Pastorentochter Helene hat gerade ihre Schule beendet und weiß, dass sie nicht in die Fußstapfen ihrer Eltern treten will. Sie ist noch sehr kindlich, rebelliert einfach nur gegen ihre Eltern und idealisiert die Frauenbewegung.
Der verwitweter Kommissar Berthold ist ein Arbeitstier, der in der Freizeit Fußball spielt.
Fazit:
Dieses Buch kann ich Leser empfehlen, die gerne Krimis lesen und sich für Hamburg interessieren.«
  10      0        – geschrieben von rolfi
Kommentar vom 7. Januar 2022 um 15:33 Uhr (Schulnote 1):
» Die Autorin Henrike Engel nimmt uns bei ihrem Buch die Hafenärztin , mit ins Hamburg des Jahres 1910.
Im Mittelpunkt steht Anne Fitzpatrick , die Ärztin welche aus London wieder zurück in ihre Heimatstadt Hamburg flüchtet.
Sie verschreibt sich der Hilfe der Frauen , als in ihrer Nähe Frauen umgebracht werden.
Sie ist eine starke kämpferische Frau , Sie und die anderen Hauptprotagonistinnen bereichern die Geschichte , aber auch der Kommisar und seine Assistenten bilden einen Mittelpunkt des ganzen.
Der Schreibstil nimmt einen beim lesen mit in die Geschichte und fesseld einen , so das man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Detailiert wird von dem Leben der Menschen der damaligen Zeit der verschiedenen Schichten berichtet . Man kann sich gut ein fühlen in die damalige Zeit.
Ich finde es ist ein gelungener Auftakt der Reihe und ich freu mich schon auf die Fortsetzung.«
  7      0        – geschrieben von Minzeminze
Kommentar vom 6. Januar 2022 um 12:38 Uhr (Schulnote 2):
» Interessantes Buch über die Frauenbewegung

Anne Fitzpatrick hat 1910 im Hamburger Hafen als eine der ersten Ärztinnen Deutschlands ein Frauenhaus eröffnet. Sie will den Frauen helfen, die leiden müssen bzw. mussten. Helene ist Pastorentochter und sehr engagiert. Sie will mitarbeiten und Anne unterstützt die junge Frau. Doch eines Tages werden im Hafenbecken zwei Leichen entdeckt. Diese hatten Kontakt zur neuen Frauenbewegung, genau wie Anne. Doch der Vorfall wird als Milieumord heruntergespielt. Ader Kommissar Berthold Rheydt ermittelt trotzdem weiter. Gemeinsam mit Helene sucht Anne nach Antworten und begibt sich in große Gefahr. Und sie hat ein dunkles Geheimnis.

Meine Meinung
Ich mag Bücher die von der Frauenbewegung handeln und darüber berichten, wie es Frauen schafften sich Geltung zu verschaffen. Anne Fitzpatrick ist eine solche Frau und das ließ sich, bedingt durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin auch leicht und flüssig lesen. Keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In die Geschichte konnte ich schnell eintauchen, mich in die Protagonisten hineinversetzen. In Anne, die weder Mühsal noch Gefahr scheute um den Frauen zu helfen. In Helene die sich gegen ihre Eltern zur Wehr setzte, die ihr ihren Lebensweg vorschreiben wollten, so wie es damals eben üblich war. Man kann heute leicht sagen, dass man sich auch nicht alles hätte gefallen lassen. Doch damals war alles anders, auch die Erziehung. Hätte ich wirklich aufgemuckt, wie ich denke? Ich weiß es nicht wirklich, auch wenn ich es mir vorstellen könnte. Es gibt einen Punkt in diesem Buch, der mir etwas missfällt: Das dunkle Geheimnis von Anne. Worum geht es da? Es ist im ganzen Buch nicht wirklich aufgeklärt worden. Man könnte durchaus etwas vermuten, aber das verrate ich hier natürlich nicht, das muss der geneigte Leser bitte selbst lesen. Ich wollte dem Buch daher eigentlich einen Stern abziehen, auch weil mir ein Personenverzeichnis fehlt. Ich finde einfach sowas gehört zu einem historischen Roman dazu, obwohl es mich nicht bei jedem Stört, wenn es fehlt. Vielleicht weil mir bei manchen Romanen eben alles klar ist. Aber hier ich frage mich, ob es diese Vereinigungen, die im Buch erwähnt werden, wirklich gab, welche Personen Wahrheit und welche fiktiv sind. Und wenn ich ein Buch lese, dann will ich nicht hinterher deshalb recherchieren müssen, bzw. es tun. So ziehe ich den Stern wegen des fehlenden Verzeichnisses ab, denn das Andere, was mich störte, könnte in den Folgebänden aufgeklärt werden. Dass es Folgebände gibt habe ich erst jetzt beim Schreiben dieser Rezension erfahren. Also hoffe ich hier auf Aufklärung, vielleicht stimmt meine Vermutung ja. Doch ich kann das Buch daher zwar sehr gerne weiterempfehlen, denn es gefiel mir sehr gut, aber da ich keine halben Sterne vergebe (dies geht nur bei einigen wenigen Portalen) muss ich leider einen ganzen Stern abziehen und vergebe somit vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.«
  15      0        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 4. Januar 2022 um 23:14 Uhr (Schulnote 2):
» Im Buch" Die Hafenärztin" lernen wir die junge Pastorentochter Helene Curtis kennen, sie möchte gerne ein selbstbestimmteres Leben führen, und einige Freiheiten erleben, die zu der damaligen Zeit als inakzeptabel für eine Frau gelten . Lehrerin möchte sie gerne werden, statt zu heiraten. Um Helenes Selbstfindung herum, die sich als roter Faden durch die Geschichte zieht, tauchen auch die anderen Protagonisten auf. Berthold Rheydt ist als Kommissar ein sehr geradliniger Charakter. Er weiß , was er will, nämlich den Hafenmörder fangen und in der ersten Mannschaft Fußball spielen. Hier setzen auch zwei meiner Kritikpunkte an. So wundervoll und amüsant es auch war, die allerersten Anfänge des FC St. Pauli so hautnah mitzuerleben, ich fand es ein wenig ausufernd und üppig in der Länge der Beschreibungen. Zudem fand ich es sehr schade, dass keinerlei Auflösung gegeben wurde, was Bertholds Sohn und Frau betrifft, das war mir ein wenig nebulös und dies hat der Protagonist auch nicht verdient, und da dieses Ereignis an einem anderen Ort und schon vor längerer Zeit stattgefunden hat, hätte es weder den Lesefluss gestört noch die aktuellen Ereignisse durcheinandergebracht, wenn man als Leser ein paar wenige Kleinigkeiten mehr hätte erfahren dürfen.
Genau das Gleiche gilt für die Hauptprotagonistin Anne Fitzpatrick. Auch hier hätten mir ein paar mehr Informationshäppchen zu ihrem Leben und ihrer Flucht aus London gut gefallen. So bleibt sie mir doch recht unsympathisch, ehrlich gesagt. Sie ist studierte Medizinerin, was in der damaligen Zeit ein absolutes Novum war und ihr Hang den Bedürftigen zu helfen ist sowohl löblich, als auch bemerkenswert. Allerdings bleiben die Gründe für diesen absolut konträren Sinneswandel im Vergleich zu ihrem früheren Lebensstil doch sehr verborgen. Toll beschrieben sind sämtliche Details des Lebens um 1910 herum in der Hansestadt Hamburg. Hier punktet die Autorin deutlich mit detailreichen Beschreibungen und einer recht liebevollen und aussagekräftigen Beurteilung des damaligen Lebensstiles einer Frau.

Die eingebettete Kriminalhandlung fand ich ebenfalls spitzenmäßig, sowohl vom Plot, als auch von der Spannung. Auch hier findet sich eine tolle bildgewaltige Sprache, die der damaligen Zeit echtes , wenn auch manchmal brutales Leben einhaucht.

Fazit: ein wunderbarer historischer Kriminalroman, deren Mittelpunkt zwei starke Frauen sind, die langsam zueinanderfinden, allerdings mit einigen Schwächen in der sprachlichen Effizienz vergangener Erfahrungen der Protagonisten.
Vier wundervolle Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle , die gerne in diesem Genre lesen.«
  9      0        – geschrieben von mellidiezahnfee
 
Kommentar vom 4. Januar 2022 um 10:33 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
Anne Fitzpatrick hat einen Traum und um diesen zu erfüllen eröffnet sie als eine der ersten Ärztinnen Deutschlands ein Frauenhaus und das ist im Jahr 1910 schon eine besondere Einrichtung. Und als dann noch Helene auftaucht und ihr helfen will, scheint der Weg geebnet. Dann werden in der Nähe des Frauenhauses zwei Leichen gefunden. Gibt es einen Serienmörder?
Meine Meinung:
Das Buch entwickelt sich völlig anders als ich das aus der Beschreibung erwartet hatte. Und es entwickelt sich zum Besseren. Ich fand das Buch richtig gut und die Protagonisten toll ausgearbeitet. Gerade auch Berthold Rheydt hat mir richtig gut gefallen, wenn man mal von Anne und Helene absieht. Das Buch hat auch einen sehr guten Schreibstil. Das Buch ist sehr gut lesbar und ich habe mich enorm gut unterhalten gefühlt. Mir Freude habe ich gesehen, dass auch Fortsetzungen geplant sind, die ich sicher auch lesen werde.
Fazit:
Tolles Buch«
  7      0        – geschrieben von brauneye29
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