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New Gods 2 - Erheben
Verfasser: Melissa Ratsch (23)
Verlag: Books on Demand (4222) und Eigenverlag (21999)
VÖ: 1. Dezember 2021
Genre: Fantasy (14711) und Romantische Literatur (26083)
Seiten: 366 (Taschenbuch-Version), 295 (Kindle-Version)
Themen: Götter (903), Inseln (2169), Wiedersehen (1742)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: New Gods (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Was würdest du tun, wenn du eine Gottheit wärst?

Cassian kann sein Glück kaum fassen, als Adeena vor seiner Tür steht. Die Frau, die er seit seiner Studienzeit nicht vergessen konnte. Unfassbar ist auch, dass sie ihm eröffnet, er wäre einer der neuen Gottheiten. Obwohl er das für unmöglich hält, folgt er ihr auf die künstliche Insel, in der Hoffnung, dort anzuknüpfen, wo sie Jahre zuvor aufgehört hatten.

Aber so einfach ist das nicht. Bald stellt sich heraus, dass Adeena Geheimnisse vor ihm hat: Nicht nur bezüglich ihrer gemeinsamen Vergangenheit, sondern auch seiner Gegenwart und der Zukunft…
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Melissa Ratsch für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Melissa Ratsch gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Sie hat frei, ihr Sohn heiratet heute“, sagte Robert laut, um das Klagen des Patienten zu übertönen.
     Auch das noch, dachte Adeena und fühlte, wie auch der letzte Rest Kraft aus ihr weichen wollte.
     Eigentlich liebte Adeena ihren Beruf, so stressig er auch war, doch dieser Tag musste direkt von der Hölle erdacht worden sein, um sie alle zu foltern und an den Rand des Wahnsinns zu treiben.
     Sie atmete tief ein und aus und wandte sich an eine der Sanitäterinnen. „Miriam, geh bitte nach draußen und frag, ob einer der Patienten Japanisch versteht. Wenn nicht, dann lass über Conny eine Durchsage machen.“
     „Okay“, sagte die Sanitäterin und eilte davon.
     Natürlich war es möglich, den Mann trotz der Sprachbarriere zu behandeln, doch jedem von ihnen war klar, dass es bei einem Trauma der Wirbelsäule essenziell war, mit dem Patienten sprechen zu können. Sollte es zu Taubheitsgefühlen oder Lähmungen kommen, mussten sie das sofort wissen.
     „Iki ga dekimasen“, stöhnte der Mann. Sein Griff um Adeenas Arm wurde schwächer, sein Blick mehr und mehr unfokussiert.
     Sie mussten sich beeilen.
     Das hatte auch Matthew erkannt und begann, das Team zu koordinieren. Sie hatten schon öfter zusammengearbeitet und daher funktionierten sie wie eine geölte Maschine. Sie legten einen Zugang, verabreichten Medikamente und entfernten nach und nach die zerrissene Kleidung von dem Japaner. Der klagte und stöhnte weiter und versuchte, sich erfolglos mit ihnen zu verständigen.
     Immer wieder warf Adeena einen Blick zur Tür, doch Miriam kam und kam nicht zurück. Das wäre ja auch zu schön gewesen.
     Eine neue Welle der Erschöpfung schwappte über Adeena hinweg. Sie warf einen Blick auf den Monitor des Patienten und es war, als würde sich ein Loch unter ihr auftun: Die Werte verschlechterten sich. Auch Matthew war es aufgefallen, er fluchte und gab weitere Anweisungen.
     Ich will doch nur helfen, dachte Adeena verzweifelt. Was war nur mit diesem Tag los? Würden sie den Mann gleich verlieren? Was konnten sie noch tun?
     Ein Röcheln, dann sagte der Japaner: „Iki ga ... kann nicht.“
     Adeena blinzelte den Mann an. War das gerade Englisch gewesen? „Was haben Sie gesagt?“
     Der Mann sah sie an, sein Blick klärte sich ein wenig, obwohl neue Tränen in seine Augen traten.
     „Ich kann nicht atmen“, sagte er leise, aber völlig verständlich. „Mein Hals ...“
     Adeena widerstand dem Drang, laut zu lachen.
     Sie verlor keine Zeit und begann, ihm eine Frage nach der anderen zu stellen. Seine Vitalwerte rutschten immer weiter ab und er würde gleich das Bewusstsein verlieren. Nur am Rande bemerkte sie, dass das Team um sie herum kurz innehielt und sie verwirrt anstarrte.
     Der Mann hatte weder einen Herzinfarkt noch einen Schlaganfall erlitten, sondern war von einem Insekt gestochen worden. Der Schreck und der beginnende Schock hatten zu dem Unfall geführt. Seine restlichen Symptome passten zu dem Trauma, das Matthew bereits beschrieben hatte.
     Adeena verlangte nach einer Dosis Epi, um die Immunreaktion auf das Insektengift zu neutralisieren. Robert drückte ihr die Spritze in die Hand und Adeena gab sie direkt in den Zugang am Handrücken des Mannes.
     Wieder griff der Mann nach ihrem Handgelenk, seine braunen Augen waren gerötet und weit aufgerissen. Adeena wollte ihn beruhigen, ihm sagen, dass alles gut werden und es ihm gleich besser gehen würde, da passierte es.
     Eine unbändige Kraft strömte durch ihren Körper, wie eine Sturzflut aus flüssigem Feuer, die heiß in jede ihrer Zellen brannte. Es tat weh und versetzte sie gleichzeitig in Hochstimmung.
     Immer weiter potenzierte sich die Kraft in ihr, wurde größer und größer ... bis Adeena es nicht mehr aushielt und anfing zu lachen. Sie lachte und lachte und lachte. Sie musste von dem Patienten ablassen und sich gegen die Wand des Traumaraums lehnen, weil sie sonst sicher umgefallen wäre. Die Euphorie durchströmte sie und mischte sich mit der Energie, verstärkte sich dadurch.
     „Adeena?“, hörte sie Robert wie durch Watte.
     Sie sah zu ihrem Kollegen und lachte immer weiter. Der Druck nahm weiter zu und dann explodierte er. Von einer Sekunde auf die andere fühlte Adeena sich leicht, wie eine Feder. Und dann war da nur noch Dunkelheit und das Gefühl, als würden ölige Schwärze in die Hohlräume fließen, in denen zuvor noch gleißende Energie gewesen war.
     Adeena verlor das Bewusstsein.
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