Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
47.217 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »strom99«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Gold und Ehre
Verfasser: Sabine Weiß (18)
Verlag: Bastei Lübbe (3548)
VÖ: 26. November 2021
Genre: Historischer Roman (5790)
Seiten: 688 (Broschierte Version), 689 (Kindle-Version)
Themen: 17. Jahrhundert (276), Amsterdam (77), Architekten (219), Diebe (572), Hamburg (788)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,35 (93%)
auf Basis von drei Bloggern
1
67%
2
33%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,50 (90%)
1
50%
2
50%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 6 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Gold und Ehre« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (6)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. Januar 2022 um 15:35 Uhr (Schulnote 1):
» Sabine Weiß nimmt uns mit ins Amsterdam und Hamburg des 16 Jahunderts.

Der historische und gut recherchierte Roman macht viel Freude beim lesen und dem eintauchen in die Geschichte des 16 Jahrhunderts.

Wir erfahren wie es war in der damaligen Zeit zu leben , welche Fallstricke und Intrigen es gab. Aber was auch sehr spannend ist , was wir über die Baukunst der großen Gebäude erfahren, welche heute noch stehen.

Benjamin hatte sowie Theo den Drang zu Experimenten was uns heute zu Gute kommt was damals erforscht wurde.

Besonders als Lucia versucht heraus zu finden wie man den künstlichen Marmor herstellen kann.

Ein toller Roman der mich sehr gut unterhalten aber durchaus auch weitergebildet hat.«
  10      0        – geschrieben von Minzeminze
Kommentar vom 9. Januar 2022 um 11:27 Uhr (Schulnote 1):
» Im historischen Roman „Gold und Ehre“ schreibt die Autorin wieder einmal von ihrer Heimatstadt Hamburg und hier unter anderem von einer bekannten Kirche. Auch heute wird er von vielen Menschen liebevoll der „Michel“ genannt. Das Buch führt den Leser ins 17. Jahrhundert. Voller Spannungen unter den Staaten war diese Zeit und häufig kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Die Hauptpersonen Benjamin, ein Architekt aus gutem Haus und Lucia, eine junge Frau, die in einer Armenunterkunft lebt, lernen sich unter widrigen Umständen kennen. Es entwickelt sich eine Verbindung, die nicht sein darf und als Benjamin wieder in die Heimat beordert wird, bleibt Lucia zunächst ratlos zurück.

„Gold und Ehre“ ist viel mehr als eine Erzählung über den Bau des „Michels“. Sabine Weiß führt den Leser nach Antwerpen, Hamburg und in die Ferne über den „großen Teich“ nach Neu Amsterdam. Sie berichtet vom Handel mit Sklaven, den Machenschaften und Intrigen der Herrschenden und dem Leid der Völker. Wohlstand gab es nur für Adelige und deren Ableger. Ja, und auch einige Jüdische Familien konnten sich Häuser leisten, die von bekannten Architekten erbaut wurden. Der Kampf zwischen den Religionen fand zuweilen brutal statt. Wer sich als Protestant outete, wurde von den strengen Katholiken angefeindet und besuchte nur heimlich die Predigten der Pfarrer.

Wie stets hat Sabine Weiß auch dieses Mal akribisch recherchiert. Es gibt nicht nur einen Handlungsstrang, sondern etliche. Das stoppte für mich den Lesefluss und ich musste mich immer wieder auf andere Orte und Menschen einstellen. Aber immer wieder führen die Stränge zueinander und am Ende ist alles schlüssig.«
  7      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 11. Dezember 2021 um 17:52 Uhr (Schulnote 2):
» Der junge Architekt Benjamin ist sehr wissbegierig. Nach einem missglückten Experiment wird er von seinem Vater ins ferne Hamburg geschickt. Dort soll er einen Hausbau ausführen. Benjamin tut sich erst schwer so fern von der Heimat. Er wird belogen und betrogen. Doch in seiner Not lernt er Menschen kennen, auf die er zählen kann. Unter anderem auch Lucia, die stehlen muss, um ihre Familie am Leben zu halten. Er ist fasziniert von ihr. Als er von seinem Vater zurück nach Hause geholt wird, bleibt sie in Hamburg zurück. Wie wird es mit der Verbindung weitergehen?

"Gold und Ehre" knüpft zeitlich an den Vorgänger "Krone der Welt an". Daher ist es sinnvoll und sehr empfehlenswert den Vorgänger zu kennen, sonst tut man sich sehr schwer. Einen kurzen Rückblick aber hätte auch ich mir gewünscht, um einen besseren Einstieg zu bekommen.

Aufgebaut ist die Handlung in drei Handlungsstränge. Dadurch wird es abwechslungsreich und auch spannend.

In einem Handlungsstrang begleiten wir Benjamin, den jungen aufsteigenden Architekten auf seinem Lebensweg von Amsterdam nach Hamburg und wieder zurück.

Im zweiten Handlungsstrang begleiten wir Benjamins Cousin Theo. Er wird auf hohe See geschickt und wird zum Schiffschirurg ausgebildet. Hier erleben wir auch hautnah die Gefahren auf hoher See.

Die beiden Handlungsstränge fand ich sehr interessant und spannend. Vor allem mit Benjamin in Hamburg. Hier waren auch die Beschreibungen der damaligen Stadt super. Gedanklich war ich immer in der Stadt an der Elbe.

Der dritte Handlungsstrang ist mit Oom Samuel, dem Onkel von Benjamin. Hier war viel Politik, Geschichte, Kriegsentstehen etc. eingebunden. Das fand ich etwas sehr trocken und zu viel auf einmal. Kürzer gefasst wäre vermutlich besser gewesen.

Die ganze Handlung an sich war anfangs sehr ausschweifend. Es wurde viel das Drumherum eingeflochten und war auch sehr interessant. Je weiter aber die Handlung fortschritt, desto schneller ist das Geschehen abgelaufen. Es war wie in einem Zeitraffer. Andersherum hätte es mir besser gefallen. Lieber hätte ich zum Ende gerne alles ausführlich gehabt.

Bei den geschichtlichen Fakten hat man gemerkt, dass die aufwendig recherchiert worden sind und anschließend sehr gut mit Fiktion verwoben worden sind.

Mein Fazit:
Eine Familiengeschichte im historischen Amsterdam und Hamburg toll erzählt. Viel Geschichte und viel Fiktion perfekt verwoben. Auch wenn ich den ersten Teil besser fand, war ich auch von Gold und Ehre wieder begeistert. Klare Leseempfehlung. Ich hoffe es gibt noch eine Fortsetzung.«
  17      0        – geschrieben von Annabell95
Kommentar vom 6. Dezember 2021 um 21:57 Uhr (Schulnote 2):
» Schön erzählte Familiengeschichte im 17. Jahrhundert
Der wissenshungrige junge Architekt Benjamin wird nach einem missglückten wissenschaftlichen Experiment von seinem Vater nach Hamburg "strafversetzt". Anfangs fällt es ihm schwer dort Fuß zu fassen, doch dann trifft er Lucia, die einen ungewöhnlichen Weg eingeschlagen hat, um ihre Familie zu versorgen. Die Anziehungskraft zwischen den beiden jungen Menschen ist groß, zumal Lucia ebenfalls intelligent und wissensdurstig ist. Doch wird ihre Liebe die kommenden Schicksalsschläge überstehen?
"Gold und Ehre" knüpft zeitlich an den Vorgängerband "Krone der Welt" an. Auch in diesem Roman wurde das historische Wissen gut recherchiert und geschickt mit einer fiktiven Familiengeschichte verwoben.
Sehr gut und ausführlich wurden hier die Spannungen und Konflikte der Oranier mit England und Frankreich im 17. Jahrhundert geschildert. Im Gegensatz hierzu lernen wir die schön gezeichneten fiktiven Charaktere kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum einen den jungen Benjamin, der sich mit seiner Intelligenz schnell in Hamburg unter den Architekten einen Namen macht und beim Bau des Michels Hand mit anlegt.
Als Schiffschirurg lernen wir Theo kennen, der von seinem Vater zur Seefahrt gezwungen wird. Hier vermittelt uns Sabine Weiß die Gefahren auf See und die Konflikte der Seeleute die lange Zeit auf engstem Raum unter üblen Bedingungen ihr Leben fristeten.
In einem weiteren Handlungsstrang begleiten wir Benjamins Onkel Samuel, dessen Lebensziel es ist, sich in der Politik einen Namen zu machen und seine gesellschaftliche Stellung weit nach oben zu bringen.
Aufgeteilt wurde diese Story in drei zeitlich abgegrenzte Abschnitte. Schade fand ich, dass im letzten Abschnitt zu viel Handlung im Zeitraffer-Modus beschrieben wurde.
Im Großen und Ganzen hat mir dieser historische Roman sehr gut gefallen. Nur das wirklich gut recherchierte geschichtliche und architektonische Wissen nahm mir zeitweise zu viel Raum ein und stoppte meinen Lesefluss.«
  14      0        – geschrieben von gerlisch
Kommentar vom 4. Dezember 2021 um 13:25 Uhr (Schulnote 1):
» In Amsterdam des Jahres 1650 begegnen wir Benjamin Aard, der einen Beinaheabsturz riskiert, als er zu nachtschlafender Zeit in luftiger Höhe am Stadtwall seine Studien betreibt. Stets neugierig will der talentierte junge Architekt den Dingen auf den Grund gehen und mit dabei ist sein Freund und Cousin Theo, dessen ganze Leidenschaft der ärztlichen Kunst gilt. Sie erlauschen, dass die Stadt in Gefahr ist - Prinz Wilhelm von Oranien lässt 12000 Mann gen Amsterdam ziehen. Dieses Wissen können sie natürlich nicht für sich behalten, bei ihrem überstürzten Aufbruch vergisst Benjamin die Öl-Uhr und gerät kurz darauf in Verdacht, für den Brand der Mühle am Stadtwall verantwortlich zu sein. Michiel, sein Vater, schickt ihn daraufhin nach Hamburg. Dort begegnet ihm Lucia, die für das karge Auskommen ihrer Familie sorgen muss.

„Gold und Ehre“ von Sabine Weiß ist der Nachfolgeband von „Krone der Welt“ und gewährt neben dem geschichtlichen Hintergrund tiefe Einblicke in das damalige gutbürgerliche Leben. Nach den Befreiungskriegen spaltete sich das Land in die katholisch geprägten Spanischen Niederlande im Süden und die reformierte Republik der sieben Provinzen im Norden auf. Das Schicksal der fiktiven Personen verknüpft die Autorin mit dem Leben und Wirken der historischen Persönlichkeiten wie das des Politikers Johan de Witt, des Architekten Jacob van Campen oder Christina, der Königin von Schweden, um nur einige zu nennen.

Geschichtsunterricht, gut verpackt im Leben der so unterschiedlichen Charaktere, weckt ganz viel Neugier auf mehr. Mit Theo, dessen Lebenstraum auf Druck seines Vaters ihn über die Meere führt, begegnen wir der grausamen Wirklichkeit des Sklavenhandels und landen in der neuen Welt, in Nieuw Amsterdam, heute als New York wohlbekannt.

Während Benjamin versucht, in Hamburg Fuß zu fassen, wird der Michel gebaut - in nur 25 Jahren ist der erste Bau dieses Wahrzeichens der Stadt fertiggestellt. In seinen Hamburger Jahren reift er zum Mann, begegnet in Lucia einer Frau, die ihn mit allen Sinnen fesselt. Hier nimmt Sabine Weiß ihre Leser mit in die aus heutiger Sicht unzumutbaren gesellschaftlichen Normen und Regeln, der sich eine Frau, noch dazu alleinstehend, zu unterwerfen hatte. Auch das enge Familienkorsett, in dem Benjamins Vater Michiel ein strenges, unerbittliches Regiment führt, er von seinen Söhnen auch in späteren Jahren Gehorsam einfordert, zeichnet ein Bild der Gesellschaft des 17. Jahrhunderts.

Samuel ist eher derjenige, dessen Existenz sich speist aus dem unbedingten Willen, in der Welt der Adeligen aufgenommen zu werden, er sich mit seinem Geld die Gunst des englischen König Charles erkaufen will. Um Benjamin, Theo und Samuel rankt sich der fiktive Teil, der mit den gut recherchierten historischen Daten ein harmonisches Ganzes bildet.

Gut gefällt mir auch neben dem stilvollen Cover der Stadtplan von Hamburg um 1650 sowie das Verzeichnis der wichtigsten Personen, was für mich anfangs immer enorm nützlich ist. Später dann kenne ich sie alle, kann sie und ihre Charaktereigenschaften gut einschätzen. Und im Glossar werden viele Begriffe nochmal dargestellt, einiges erklärt sich von selbst, aber bei weitem nicht alles.

Amsterdam erleben wir hier in seiner Blütezeit, während Hamburg eher provinziell war - ein spannendes Stück Zeitgeschichte, anhand der fiktiven Personen anschaulich dargestellt und geschickt verwoben mit dem historischen Hintergrund.

Schon „Krone der Welt“ hat mich ganz tief hineingezogen in die damalige Zeit. In „Gold und Ehre“ begegnete ich der Architektenfamilie Aard wieder, Sabine Weiß hat eine Generation übersprungen, die historischen Fakten mit ihren erdachten Figuren mit dem Alltagsleben anno dazumal vermengt und einen unterhaltsamen Roman aufgelegt, der in allen Belangen überzeugt.«
  16      0        – geschrieben von Magnolia
Seite:  1 2
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2022)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz