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Wo Schnee nach Liebe riecht
Verfasser: Lisa Torberg (30)
Verlag: Eigenverlag (21624)
VÖ: 19. November 2021
Genre: Romantische Literatur (25711)
Seiten: 304 (Taschenbuch-Version), 306 (Kindle-Version)
Themen: Ärzte (1048), Mädchen (3107), Neufundland (7), Nichte (28), Onkel (112)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Die kleine Maisie muss endlich eine Frau für ihren Onkel finden – und eine Mummy für ihre Cousine July. Eine, die mindestens halb so toll ist wie Scarlett, die sie gemeinsam mit Liam adoptiert hat. Dass Onkel Stephen meint, dass er keine Frau braucht, ist eine unwichtige Nebensache …

Stephen Winter muss dringend etwas gegen die aberwitzigen Versuche seiner achtjährigen Nichte Maisie unternehmen, ihn zu verheiraten. Sein Leben ist gut, so wie es ist. Er ist Arzt aus Leidenschaft, lebt für seine Patienten und seine Tochter July. Seine todgeweihte Frau hat er damals geheiratet, weil er sie liebte. Eine andere braucht er nicht.
Delaney Beaumont liebt ihre Heimatstadt Montreal und alles, was glitzert und funkelt. Als nach dem Tod eines Eigenbrötlers in einem Banksafe in Mount Pearl jahrhundertealter Schmuck gefunden wird, überwindet sie dafür sogar ihre Flugangst.
Aber warum hat ihr niemand gesagt, dass Neufundland so rückständig ist? Auf einer vereisten Straße ausgerechnet vor diesem Arzt zu stürzen, dessen Nähe trotz der Eiseskälte Hitzeschauer durch ihren Körper jagt, war nicht ihr Plan.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Aber du hast ihm geglaubt, dass er die legendären Juwelen des Clans MacKay besaß.«
     »Er hat die Schmuckstücke so detailliert beschrieben, dass ich einfach wusste, dass er sie vor sich liegen hatte, während er mit mir sprach.«
     »Du hättest damals auf seinen Vorschlag eingehen und dich mit ihm treffen sollen, Charles.«
     »Mir war nicht wohl bei der Sache, Delaney.«
     »Das verstehe ich ja auch irgendwie. Du hast mir ja nicht nur einmal davon erzählt, dass Juwelen des Clans MacKay Ende der Sechzigerjahre aus irgendeinem Schloss im Norden Schottlands gestohlen wurden.«
     »Nicht irgendeines, Delaney. Jahrhundertelang war dieses Anwesen der Stammsitz des Clans, bis sie es in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts verkaufen mussten, um ihre Schulden zu begleichen.«
     »Und dabei haben sie wertvolle Juwelen dort vergessen, anstatt ihre Gläubiger damit abzufinden.« Delaney verdreht die Augen. »Wer’s glaubt, wird selig.«
     »Ich gebe ja zu, dass das ziemlich unwahrscheinlich klingt. Aber Seumas MacKay hat mir versichert, dass immer nur einer seiner direkten Vorfahren von dem Schatz wusste, der sein Wissen auf dem Sterbebett seinem ältesten Sohn anvertraute, und dieser wiederum dem seinen, bis er es erfahren hat.«
     »Woraufhin er einfach in dieses Schloss spaziert ist, ein Geheimversteck geöffnet und den Schmuck mitgenommen hat, von dem angeblich kein Mensch außer ihm wusste. Du merkst schon, wie absurd das klingt?« Delaney beugt sich vor, stützt ihre Ellenbogen auf den Oberschenkeln ab und sucht Charles’ Blick.
     »Mister MacKay hat wochenlang die Gewohnheiten der Bewohner und des Hauspersonals ausgekundschaftet. An dem Wochenende sollte niemand anwesend sein, doch plötzlich hat er sich nähernde Schritte gehört und ist losgerannt. Bei der Flucht sind ihm zwei Schmuckstücke, die er noch nicht in den Beutel gesteckt hatte, runtergefallen. Eine Brosche und ein Anhänger mit einem Rubin. Die wurden gefunden und die Besitzer des Schlosses haben die Behörden eingeschaltet – und so kam alles heraus.«
     Delaney setzt sich wieder gerade auf und lehnt sich zurück. »Und niemand hat jemals herausgefunden, was genau gestohlen wurde und vor allem von wem.«
     »Seumas MacKay hat mir erklärt, dass es sich eigentlich nicht um einen Diebstahl handelt, da diese Juwelen seiner Linie des Clans gehören. Das wollte er beweisen. Woraufhin ich ihm nahegelegt habe, dies zu tun, bevor er sich wieder bei mir meldet.«
     »Was er nie getan hat.«
     Charles zuckt mit den Achseln. »Ich glaube, er war viel älter als ich. Vielleicht konnte er mich nicht mehr anrufen.«
     »Oder er hat es in all der Zeit nicht geschafft, zu beweisen, dass er der rechtmäßige Besitzer der Juwelen ist. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass es sich um Diebesgut handelt, das nicht verkauft werden kann. Zumindest nicht offiziell.« Delaney ist Pragmatikerin, steht mit beiden Beinen fest auf der Erde. Deshalb spricht sie auch weiter, als Charles nicht antwortet. »Daher sollten wir diese Sache besser vergessen. Du hast dir nie die Hände schmutzig gemacht und immer nur zertifizierte Ware gekauft, egal ob es sich um Diamanten, andere Edelsteine oder antiken Schmuck handelt.«
     »Das werde ich auch diesmal nicht tun, Delaney. Das ist es, was ich bereits gestern am Abend Maxime gesagt habe, woraufhin mich vor ein paar Stunden der Anwalt von Seumas MacKay angerufen hat. Es gibt Zertifikate, die einerseits die Echtheit bezeugen und andererseits, dass der alte Schotte der rechtmäßige Besitzer war.« Charles rollt mit seinem Stuhl näher und ergreift ihre Hände. »Diese Juwelen haben einen Schätzwert von einer knappen Million kanadischer Dollar, Delaney, aber ich will sie und werde ihn sicher nicht irgendjemandem in Großbritannien überlassen. Abgesehen davon hat Seumas MacKay testamentarisch festgelegt, dass der Erlös an eine Organisation ausbezahlt wird, die sich um Waisenkinder kümmert – und das allein ist Grund genug, warum ich ihn erwerben will.«
     Delaney versucht gar nicht, die aufkommenden Tränen wegzuwischen. Zum einen, weil auch Charles es nicht tut, und zum anderen ... Niemand weiß besser als sie, was es bedeutet, keine Eltern zu haben. An ihre leibliche Mutter hat sie keine Erinnerung, von ihrem biologischen Vater kennt sie nicht einmal den Namen. Aber sie weiß, wie es sich für ein kleines Kind anfühlt, jahrelang in einem Waisenhaus zu leben und sich nach einer Familie zu sehnen. Sie hatte Glück, dass die Beaumonts sich damals ausgerechnet für sie entschieden haben, obwohl sie schon acht war.
     Sie räuspert sich, entzieht Charles ihre Hände und steht auf. Dann beugt sie sich über den Arbeitstisch. Sie ist zwar keine Goldschmiedin, weil ihr dazu die Fingerfertigkeit fehlt, aber von der Arbeit an sich versteht sie nach all den Jahren etwas. Das Armband trägt bereits in diesem unfertigen Zustand seine unvergleichliche Handschrift.
     »Das wird wunderschön. Wie lang wirst du noch brauchen?«
     Charles rollt mit seinem Stuhl zur Seite und erhebt sich ebenfalls.
     »Wenn ich konzentriert weiterarbeite, sollte es Donnerstag am Abend fertig sein, ebenso wie der Ring. Gerade rechtzeitig, bevor die Kunden nach Europa abreisen.«
     »Kannst du dich nicht selbst am Samstag oder nächste Woche mit diesem Anwalt treffen?«
     »Nein, das geht nicht, Delaney. Wir müssen rascher sein als die anderen.«
     Delaney spürt, wie ihr die Felle davonschwimmen. »Diese Engländer werden ja nicht sofort in das nächstbeste Flugzeug steigen und über den Atlantik fliegen.«
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