Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
46.378 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »enie85«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Wo Schnee nach Liebe riecht
Verfasser: Lisa Torberg (30)
Verlag: Eigenverlag (21533)
VÖ: 19. November 2021
Genre: Romantische Literatur (25623)
Seiten: 304 (Taschenbuch-Version), 306 (Kindle-Version)
Themen: Ärzte (1046), Mädchen (3101), Neufundland (7), Nichte (28), Onkel (112)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2021 nominieren
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,90 (82%)
1
40%
2
30%
3
30%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 10 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Die kleine Maisie muss endlich eine Frau für ihren Onkel finden – und eine Mummy für ihre Cousine July. Eine, die mindestens halb so toll ist wie Scarlett, die sie gemeinsam mit Liam adoptiert hat. Dass Onkel Stephen meint, dass er keine Frau braucht, ist eine unwichtige Nebensache …

Stephen Winter muss dringend etwas gegen die aberwitzigen Versuche seiner achtjährigen Nichte Maisie unternehmen, ihn zu verheiraten. Sein Leben ist gut, so wie es ist. Er ist Arzt aus Leidenschaft, lebt für seine Patienten und seine Tochter July. Seine todgeweihte Frau hat er damals geheiratet, weil er sie liebte. Eine andere braucht er nicht.
Delaney Beaumont liebt ihre Heimatstadt Montreal und alles, was glitzert und funkelt. Als nach dem Tod eines Eigenbrötlers in einem Banksafe in Mount Pearl jahrhundertealter Schmuck gefunden wird, überwindet sie dafür sogar ihre Flugangst.
Aber warum hat ihr niemand gesagt, dass Neufundland so rückständig ist? Auf einer vereisten Straße ausgerechnet vor diesem Arzt zu stürzen, dessen Nähe trotz der Eiseskälte Hitzeschauer durch ihren Körper jagt, war nicht ihr Plan.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Pst!« Delaney legt den Zeigefinger senkrecht an ihre Lippen. »Ich glaube nicht, dass das hier der richtige Ort ist, um dieses Thema zu vertiefen, Elodie. Wobei ich ehrlich gesagt generell keine Lust habe, das überhaupt zu tun. It’s my life, erinnerst du dich? Ich lebe, wie ich will, und du triffst deine Entscheidungen und setzt sie um, ohne dass ich mich einmische.«
     »Trotzdem, Cherie. Es sind Jahre vergangen. Das ist Zeit, die du nie wieder nachholen kannst, und es sind unzählige Hormone, die du deinem Körper vorenthältst.«
     Ein Hitzeschwall färbt ihre Wangen rot. »Elodie!«
     »Was denn? Da sind die Pheromone, die uns anzeigen, dass da jemand ist, den wir gern riechen. Sobald wir ihm näherkommen, wird Testosteron freigesetzt, weil wir uns verlieben. Wenn es dann zur Sache geht, folgt dieses Kuschelhormon, das Oxytocin. Und falls diese körperliche Vereinigung überdurchschnittlich gut ist, gibt es noch Dopamin obendrauf, egal ob der Typ ein Frosch oder ein Prinz ist.«
     »Du bist einfach nur schamlos.«
     »Warum? Weil ich der Meinung bin, dass eine erwachsene Frau dieselben Rechte hat wie ein Mann, auch wenn sie nicht verheiratet ist oder in einer festen Beziehung lebt?«
     »Dem stimme ich zu hundert Prozent zu, Elodie«, zischt Delaney zwischen den Zähnen. »Aber das bedeutet nicht, dass ich die ganze Bandbreite der Möglichkeiten auskosten muss.«
     »Du hast keine Ahnung, was dir entgeht.« Elodie schaut lächelnd zu dem Kellner, der sich mit zwei Tellern ihrem Tisch nähert, und entfaltet ihre Serviette.
     Das Kerlchen erwidert ihre nichtverbale Anmache mit einem Blick, den Delaney als nicht jugendfrei einstuft, der jedoch in ihrem Nacken einen absolut ungewollten Schauer auslöst, der sich über die Wirbelsäule abwärts ausbreitet. Das ist absurd! Dieser schmal gebaute, viel zu kleine Möchtegern-Italiener ist von ihrem Idealtyp weiter entfernt als die Sonne von der Erde. Sie schüttelt den Kopf, greift nach dem Besteck und konzentriert sich auf die hauchdünnen Scheiben aus Kalbsfleisch, die mit Soße bedeckt sind. Sie hat keine Lust, ihrer Freundin dabei zuzusehen, wie sie den Kellner heißmacht, bevor sie ihn abblitzen lässt, sobald er auch nur eine Bemerkung macht. Was offensichtlich mittlerweile passiert ist, denn Elodie beugt sich so weit über den Tisch, dass sie ihren Atem spüren kann.
     »Denk an all die Glückshormone, die beim Sex freigesetzt werden, Cherie.«
     Zum Glück flüstert sie und der Bissen, den Delaney gerade schluckt, legt sich nicht quer, sodass sie zu einer Antwort fähig ist.
     »Unzweifelhaft mehr als bei diesem Essen.« Sie deutet mit der Gabel auf die Scaloppine Marsala. »Hoffentlich sind deine Cannelloni besser.«
     Elodie schüttelt den Kopf. »Das hier ist kein Sternerestaurant, aber es ist nur einen Steinwurf von eurem Geschäft entfernt. Charles hat gemeint, dass du ansonsten nicht mitgekommen wärst.«
     Delaney lässt Messer und Gabel sinken und legt beide auf dem Tellerrand ab. Dann sucht sie Elodies Blick.
     »Können wir den Teil mit dem Essen und der daraus resultierenden Höflichkeit, dabei nicht über Geschäftliches zu reden, jetzt bitte überspringen? Ich habe nämlich mittlerweile das Gefühl, dass du und Charles nicht nur oberflächlich miteinander gesprochen habt. Er weiß, worum es geht, hab ich recht?«
     Elodie nickt. »Ja, aber nicht ich, sondern mein Vater hat mit ihm geredet. Gestern am Abend.«
     »Er hat mir nichts gesagt.« Delaney runzelt die Stirn.
     »Die beiden haben beschlossen, dass ich mit dir sprechen soll.«
     »Das klingt, als ob Maxim und mein Ziehvater uns zu einem Diamantenraub überreden wollten.«
     Über ihre Lippen kommen scherzende Worte, in ihrem Magen breitet sich hingegen ein mulmiges Gefühl aus.
     »Natürlich nicht.« Elodie schiebt ihren Teller, auf dem noch mindestens die Hälfte der Cannelloni ist, zur Seite, legt die Unterarme auf den Tisch und beugt sich vor. »In Neufundland ist vor ein paar Wochen ein alter Mann verstorben. Er war ein Eigenbrötler, kinderlos, hat keine Verwandten. Aber er hat bei einem Anwalt eine letzte Verfügung hinterlegt. Der hat daraufhin Kontakt mit meinem Vater und einer weiteren Person aufgenommen. Wir kennen deren Namen nicht, wissen nur, dass er oder sie in Großbritannien lebt und ebenfalls mit antikem Schmuck handelt.«
     Delaney spürt dieses Kribbeln, das sie immer erfasst, wenn alte Juwelen im Spiel sind. »Willst du damit sagen, dass dieser Mann wertvolle Stücke hinterlassen hat?«
     Elodie nickt. »Offenbar war er der letzte Nachkomme eines uralten Adelsgeschlechts, das mit seinem Tod ausstirbt. Der Familienschmuck liegt in einem Banksafe, der nur für zwei Personen geöffnet werden darf. Die eine ist die aus Großbritannien, die andere Maxime Gagnon oder jemand, den er bevollmächtigt und der Interesse hat und über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, um die gesamte aus Juwelen bestehende Erbmasse zu kaufen.«
     Das Kribbeln hat mittlerweile ihre Zehenspitzen und Fingerspitzen erreicht. Delaney verschränkt ihre Hände und reibt sie gegeneinander, während sie ihre Zehen in den Stiefeln zusammenballt, so gut das eben geht.
     »Warum ich?«
     »Wir, also Gagnon Diamantaires, verfügen zwar über die Mittel, um diese antiken Juwelen zu erwerben, aber wir sind nur Händler. Dein Ziehvater hat hingegen im Laufe seines Lebens immer wieder derartige Käufe getätigt, uralten Schmuck gesäubert, restauriert und viele Stücke umgearbeitet. Charles hat nicht nur Interesse, er will diesen Familienschmuck um jeden Preis, nur kann er nicht weg – und so kommst du ins Spiel.«
     »Gibt es Fotos?«
     Elodie schüttelt den Kopf. »Nein. Das war auch meine erste Frage, als Papa mir davon erzählt hat. Aber wir kennen den Namen des Verstorbenen, und der scheint deinem Ziehvater etwas zu sagen.«
     Zu dem Kribbeln kommt nun auch noch Hitze. Ein Schwall, der ihren Körper überschwemmt. »Wie hieß der Mann, Elodie?«
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz