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Wo Schnee nach Liebe riecht
Verfasser: Lisa Torberg (30)
Verlag: Eigenverlag (21533)
VÖ: 19. November 2021
Genre: Romantische Literatur (25623)
Seiten: 304 (Taschenbuch-Version), 306 (Kindle-Version)
Themen: Ärzte (1046), Mädchen (3101), Neufundland (7), Nichte (28), Onkel (112)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2021 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Die kleine Maisie muss endlich eine Frau für ihren Onkel finden – und eine Mummy für ihre Cousine July. Eine, die mindestens halb so toll ist wie Scarlett, die sie gemeinsam mit Liam adoptiert hat. Dass Onkel Stephen meint, dass er keine Frau braucht, ist eine unwichtige Nebensache …

Stephen Winter muss dringend etwas gegen die aberwitzigen Versuche seiner achtjährigen Nichte Maisie unternehmen, ihn zu verheiraten. Sein Leben ist gut, so wie es ist. Er ist Arzt aus Leidenschaft, lebt für seine Patienten und seine Tochter July. Seine todgeweihte Frau hat er damals geheiratet, weil er sie liebte. Eine andere braucht er nicht.
Delaney Beaumont liebt ihre Heimatstadt Montreal und alles, was glitzert und funkelt. Als nach dem Tod eines Eigenbrötlers in einem Banksafe in Mount Pearl jahrhundertealter Schmuck gefunden wird, überwindet sie dafür sogar ihre Flugangst.
Aber warum hat ihr niemand gesagt, dass Neufundland so rückständig ist? Auf einer vereisten Straße ausgerechnet vor diesem Arzt zu stürzen, dessen Nähe trotz der Eiseskälte Hitzeschauer durch ihren Körper jagt, war nicht ihr Plan.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Wie versteinert hat Delaney die Tage und Wochen nach dem schrecklichen Unfall erlebt. Das Begräbnis, der Priester, die Sozialarbeiter, die Bekannten und Nachbarn, sogar die Tatsache, dass Elodie zu ihr durchzudringen versuchte, lagen bis heute in einem dichten Nebel. Einzig Charles Steiner hat sie bewusst wahrgenommen – und sich an ihn geklammert. Er war der Grund, weshalb sie damals nicht in einer durch die depressiven Angstzustände hervorgerufenen Psychose versank. Ständig war er für sie da, hat sie festgehalten, ihr leise brummend deutsche Lieder vorgesungen, von denen sie kein Wort verstand, und sie gezwungen, hin und wieder etwas zu essen. Dennoch magerte sie extrem ab, so sehr, dass ihr die Haare büschelweise ausfielen. Als das passierte, hat Charles einen auf energiereiche Ernährung für Sportler spezialisierten Koch und eine Psychotherapeutin in sein Haus geholt, in dem Delaney seit dem Tag des Flugzeugabsturzes lebte. Beide hat er erst gehen lassen, als es mit Delaney aufwärtsging und sie das unterste vertretbare Gewicht für eine Fünfzehnjährige bei ihrer Körpergröße erreichte.

     Sie verdankt ihm ihr Leben. Delaney verschränkt ihre Arme vor der Brust und reibt mit den Händen über den weichen Stoff, der ihre Oberarme bedeckt. Dann sieht sie auf.
     »Also gut. Ich fliege.«
     Charles seufzt erleichtert auf und antwortet ihr mit einem Lächeln. »Dein Flug geht morgen um zwölf Uhr vierzig, Flugzeit zwei Stunden und zwanzig Minuten. Aufgrund der Zeitverschiebung von eineinhalb Stunden bist du um halb fünf Ortszeit in St. John’s. Da die Banken früher schließen, triffst du dich mit dem Anwalt tags darauf. Du musst ihn dann nach deiner Ankunft nur noch anrufen, um die Uhrzeit zu vereinbaren.«
     »Du hast schon alles organisiert«, haucht Delaney nahezu stimmlos.
     Charles nickt zustimmend und spricht weiter. »Fast. Nur wegen des Hotels war ich mir nicht sicher. Mount Pearl grenzt sozusagen direkt an St. John’s und ist eine kleine Stadt. Wahrscheinlich wirst du lieber in der Hauptstadt wohnen wollen, richtig? Du kannst dich dann problemlos mit dem Taxi überallhin fahren lassen.«
     Charles schließt von sich auf sie, dabei fährt sie gern selbst. Falls sie den Flug heil übersteht, wird sie sich einen Leihwagen nehmen. Sie lebt seit ihrer Geburt in der zweitgrößten Stadt Kanadas! Es wäre doch gelacht, wenn sie sich in der Hauptstadt Neufundlands nicht mithilfe eines Navis zurechtfinden würde.
     »Hast du auch schon ein Hotel für mich ausgesucht?«
     Charles senkt verlegen den Blick, bevor er wieder aufsieht und den Kopf schüttelt. »Du weißt doch, dass ich mit dem Internet nicht so gut zurechtkomme.« Sie kann nicht in Worte fassen, wie sehr sie ihn liebt. Und so macht sie einen Schritt auf ihn zu und schlingt ihre Arme um seinen Nacken.
     Ich würde fast alles für dich tun, denkt Delaney und streicht dann gedanklich das Wort fast. Sosehr sie innerlich bei der Vorstellung, in ein Flugzeug steigen zu müssen, vor Angst zittert, morgen wird sie nach Neufundland fliegen und hoffentlich erfolgreich sein und den antiken Schmuck des schottischen Clans für ihn kaufen.
     Laut hingegen sagt sie das, was sie viel zu selten ausspricht: »Ich hab dich lieb, Charles.«
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