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Wo Schnee nach Liebe riecht
Verfasser: Lisa Torberg (30)
Verlag: Eigenverlag (21614)
VÖ: 19. November 2021
Genre: Romantische Literatur (25706)
Seiten: 304 (Taschenbuch-Version), 306 (Kindle-Version)
Themen: Ärzte (1048), Mädchen (3107), Neufundland (7), Nichte (28), Onkel (112)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2021 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Die kleine Maisie muss endlich eine Frau für ihren Onkel finden – und eine Mummy für ihre Cousine July. Eine, die mindestens halb so toll ist wie Scarlett, die sie gemeinsam mit Liam adoptiert hat. Dass Onkel Stephen meint, dass er keine Frau braucht, ist eine unwichtige Nebensache …

Stephen Winter muss dringend etwas gegen die aberwitzigen Versuche seiner achtjährigen Nichte Maisie unternehmen, ihn zu verheiraten. Sein Leben ist gut, so wie es ist. Er ist Arzt aus Leidenschaft, lebt für seine Patienten und seine Tochter July. Seine todgeweihte Frau hat er damals geheiratet, weil er sie liebte. Eine andere braucht er nicht.
Delaney Beaumont liebt ihre Heimatstadt Montreal und alles, was glitzert und funkelt. Als nach dem Tod eines Eigenbrötlers in einem Banksafe in Mount Pearl jahrhundertealter Schmuck gefunden wird, überwindet sie dafür sogar ihre Flugangst.
Aber warum hat ihr niemand gesagt, dass Neufundland so rückständig ist? Auf einer vereisten Straße ausgerechnet vor diesem Arzt zu stürzen, dessen Nähe trotz der Eiseskälte Hitzeschauer durch ihren Körper jagt, war nicht ihr Plan.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Also ich an ihrer Stelle würde es tun.« Charles greift nach ihrem Oberarm und dreht sie sanft in seine Richtung. »Ich kann niemanden außer dir darum bitten. Du hast die nötige Fachkenntnis und mein absolutes Vertrauen. Lass uns einen Flug für morgen buchen, bevor ich weiterarbeite.«
     Delaney reißt ihre Augen weit auf. »Ich kann nicht fliegen, Charles, das weißt du doch!«
     »Du musst nur nach Neufundland, Delaney. Das ist ein Katzensprung.«
     »Es ist egal, wie nah oder weit weg das ist.« Sie schüttelt heftig den Kopf. »Ich fahre mit dem Auto.«
     Charles atmet tief ein und langsam wieder aus. Dann schiebt er die mittlerweile schlohweißen Haare, die sein Markenzeichen sind und die er immer schon im Nacken und vorn ein wenig zu lang trägt, aus der Stirn. Auf seinem Gesicht kann sie jeden einzelnen Gedanken ablesen, der ihm durch den Kopf geht. Und plötzlich erkennt sie, dass der heutige Tag eine Wende in ihrem Leben darstellt – noch bevor er spricht.
     »Nein, Kind. Unsere Heimat ist das zweitgrößte Land der Welt. Was auf der Landkarte nahe scheint, ist in der Realität weit entfernt, auch im Falle von Quebec und Neufundland, obwohl die beiden Provinzen aneinandergrenzen. Ich werde nicht zulassen, dass du um diese Jahreszeit mindestens zwei Tage und Nächte allein unterwegs bist.«
     »Wie kommst du denn darauf? So lang brauche ich sicher nicht, und die Hälfte der Zeit bin ich auf der Fähre von Sydney nach Argentia.«
     »Diese Verbindung gibt es nur im Sommer, Delaney, wegen der Eisberge, was bedeutet, dass du einen riesigen Umweg machen müsstest.« Charles scheint seine sprichwörtliche Geduld zu verlieren, so unwirsch wie er antwortet.
     Sie macht einen Schritt zurück und berührt mit ihrem Po den Arbeitstisch. Prompt versteift sie sich und bewegt sich seitwärts, um sich davon zu entfernen. Niemand sollte sich außer demjenigen, der an einem Werkstück arbeitet, in diesem Raum aufhalten. Schon gar nicht, wenn Edelsteine herumliegen. »Entschuldige«, murmelt sie leise.
     »Nein, diesmal nicht, Delaney, und damit beziehe ich mich nicht darauf.« Er macht eine Geste zu seinem Werkstück. »Ich würde dich nicht bitten, nach Neufundland zu fliegen, wenn es nicht so wichtig wäre. Du weißt, was mir diese Juwelen bedeuten, und wahrscheinlich werden diese antiken Schmuckstücke die letzten sein, die ich restauriere und umarbeite. Meine Augen werden nicht besser, meine Hände nicht ruhiger. Ich habe vor, mit fünfundsiebzig in den Ruhestand zu gehen – aber darüber reden wir, wenn du wieder zurück bist.«
     Zuerst war ihr unerklärlich heiß, jetzt erfasst sie plötzlich ein eiskalter Schauer. Sie will nicht daran erinnert werden, wie alt Charles ist. Er ist ihre ganze Familie. Es gibt sonst niemanden – und es wird auch nie wieder jemanden geben.
     »Darüber will ich nicht sprechen, Charles.«
     »Du benimmst dich wie ein trotziges kleines Mädchen, Delaney. Dabei warst du das nicht einmal mit acht, als meine Freunde dich adoptierten und ich dich kennenlernte.«
     »Eben, du kennst mich lang genug und weißt alles über mich. Deshalb musst doch gerade du verstehen, warum ich nicht fliegen kann.«
     Wieder fährt er sich mit einer Hand durch die Haare. »Es sind siebzehn Jahre vergangen, Kind. Ich bin davon überzeugt, dass diese Situation der Fingerzeig ist, damit du endlich deine Angst überwindest. Zwischen Montreal und St. John’s verkehren große Passagierflugzeuge der Air Canada. Deine Eltern waren im Spätherbst und bei eisigen Temperaturen mit einer kleinen Cessna oben im Norden unterwegs. Niemand konnte das Unwetter absehen, auch der Pilot nicht, der mit ihnen ums Leben gekommen ist.«
     Delaneys Unterlippe bebt. Damals hat sie ihre Eltern um Fotos von Babyeisbären und ihren Müttern angefleht, die auf Eisschollen trieben. Von jedem ihrer früheren Urlaube in Nunavut hatten sie ihr Bilder von Inuit vor ihren Iglus oder mit langen Speeren in der Hand, mit denen sie Fische aus dem eiskalten Meer holten, mitgebracht. Es war eben ganz anders, zu wissen, dass ihre Eltern diese Menschen persönlich kennengelernt und die Situationen hautnah miterlebt hatten, als irgendeine Dokumentation im Fernsehen zu sehen. Aber sie hat wahrlich nicht gewollt, dass sie am letzten Tag vor der Heimreise nur ihretwegen noch einen Rundflug machten, um ihr die versprochenen Fotos mitzubringen. Die Cessna war von einer eisigen Sturmfront, die dem Piloten die Sicht genommen und die kleine Maschine wie einen Federball herumgeschleudert hatte, überrascht worden. Und abgestürzt. Man hat das Flugzeug nur wenige Stunden später gefunden. Alle drei Insassen waren auf der Stelle tot gewesen.
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